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Berufsfeuerwehr zelebriert 100 Jahre mit Festakt

Talkrunde Florian Geldner, Leiter der Karlsruher Branddirektion, spricht mit Staatssekretär Reiner Moser und Feuerwehrfrau Catrin Möhn über die Zukunft der Feuerwehr. © Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt

Mit einem Festabend im Rathaus ist die Veranstaltungsreihe zum Jubiläum 100 Jahre Berufsfeuerwehr Karlsruhe zu Ende gegangen. Zu diesem Anlass waren Gäste aus der Politik, Vertreterinnen und Vertreter von Feuerwehren aus ganz Baden-Württemberg sowie der lokalen „Blaulichtfamilie“ geladen.

Erste Bürgermeisterin Bettina Lisbach würdigte in ihrer Rede die Arbeit der Feuerwehr, die sich für die Sicherheit der Bevölkerung einsetzt. Sie dankte den Einsatz- und Rettungskräften für ihre engagierte Arbeit insbesondere während der vergangenen Hitzewelle im Juni und des darauf folgenden Unwetters Mitte Juli.

In der anschließenden Talk-Runde wurden unterschiedliche Perspektiven der Feuerwehrarbeit beleuchtet. Florian Geldner, Leiter der Karlsruher Branddirektion, Staatssekretär Reiner Moser vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa Baden-Württemberg, Feuerwehrfrau Catrin Möhn, der ehemalige Wachabteilungsführer Klaus Bohrer sowie Medienkünstler Jonas Denzel, der zum Jubiläum der Berufsfeuerwehr einen Beitrag für die Schlosslichtspiele produziert hat, sprachen über Teamgeist und Herausforderungen.

"Bevölkerungsschutz neu denken"

„Eine gute Berufsfeuerwehr schafft es, sich an die Welt draußen anzupassen“, sagte Geldner mit Blick auf die sich stetig weiterentwickelnde Technik. Und: „Wir müssen Bevölkerungsschutz neu denken.“ Doch die Menschen, denen die Feuerwehr zur Hilfe komme, seien den Einsatzkräften nicht immer freundlich gesinnt. Zugleich habe die Erwartungshaltung in der Bevölkerung zugenommen, betonte Staatssekretär Moser. „Die Feuerwehr wird als selbstverständlich wahrgenommen.“ Er wünsche sich ein Umdenken in der Gesellschaft, zumal extrem herausfordernde Zeiten angebrochen seien und die gesamte Blaulichtfamilie in den kommenden Jahrzehnten stärker gefordert sein werde. Herausforderungen sieht Geldner vor allem im Bevölkerungsschutz. Und darin, weiterhin geeignetes Personal zu finden. „Wir brauchen engagierte Leute.“ Feuerwehrfrau Möhn rät anderen Frauen „sich einfach zu trauen“, was den Beruf bei der Feuerwehr angeht. Denn, das betonen alle: Die Arbeit mache Spaß, es gebe einen großen Teamgeist und eine gute Gemeinschaft. -gia-

Festakt 100 Jahre Berufsfeuerwehr
Festakt 100 Jahre Berufsfeuerwehr
Festakt 100 Jahre Berufsfeuerwehr
Festakt 100 Jahre Berufsfeuerwehr

Dieser Beitrag gehört zur StadtZeitung, die auch in gedruckter Form erscheint. Alle Ausgaben des ePapers sind digital verfügbar.

 

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