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Bäume, Beleuchtung und Spielplätze

Der Weihnachtsbaum steht auf dem Marktplatz  vor dem Rathaus Der Weihnachtsbaum steht auf dem Marktplatz vor dem Rathaus © Stadt Karlsruhe, Tanja Meißner

Der Gemeinderat hat sich im Zuge der Haushaltsberatungen im Teilhaushalt Gartenbau für eine Reduzierung der Zahl der Spielplätze im Stadtgebiet in den kommenden fünf Jahren entschieden. In der Verwaltungsvorlage heißt es dazu: "Die Stadt Karlsruhe ist im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich mit öffentlichen Kinderspielplätzen ausgestattet. Die Folgekosten sind hoch. Die Einsparung von 5.000 Euro ist zunächst nur ein kleiner Beitrag zur Haushaltssicherung. Das Gartenbauamt geht davon aus, dass der Einspareffekt nach dem Rückbau in den kommenden Jahren steigt (geringerer Reparatur- und Unterhaltungsaufwand, geringerer Kontrollaufwand, geringerer Finanzmittelbedarf). Zunächst jedoch müssen Mittel aus dem Spielplatzbudget für den Rückbau aufgewendet werden, weshalb sich der Einspareffekt erst in späteren Jahren zeigen wird. Ein Rückbau von 80 der 400 öffentlichen Spielplätze (inklusive Kleingartenanlagen) bedeutet eine Einsparung von 20 Prozent der vorhandenen Spielplätze. Eine gute Verteilung von Spielmöglichkeiten wird es auch nach dem Rückbau noch geben." Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sagte zu dem Vorgehen: „Wir haben einen Kriterienkatalog, anhand dessen wir auswählen.“

Nicht verzichten möchte der Gemeinderat auf die Weihnachtsbäume, die über das Stadtgebiet verteilt aufgestellt werden. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, nur noch den Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz zu beschaffen, um so 70.000 Euro pro Jahr einzusparen. In ihren Redebeiträgen verdeutlichen die Gemeinderatsmitglieder, dass "Weihnachtsbäume mehr als nur Dekoration" seien (Katrin Schütz, CDU) und "zu unserer Kultur und unserem Stadtbild" dazu gehörten (Rouven Stolz, AfD). Elke Ernemann (SPD) verwies zudem darauf, dass Weihnachten überall stattfinde, auch in den Bergdörfern.

Zudem hat die Mehrheit der Gemeinderatsmitglieder positiv über zwei Anträge entschieden: "Ambiente- und Freizeitflächenbeleuchtung erhalten" (24 Ja-Stimmen, 20 Nein-Stimmen) sowie "Mehr Bäume pflanzen, als gefällt werden" (30 Ja-Stimmen, 16 nein-Stimmen).

 

 

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