Draußen lachte die Sonne, drinnen strahlten Daniel Fluhrer und Stefan Storz um die Wette. Für gute Laune beim Aufsichtsratsvorsitzenden und beim Geschäftsführer der Volkswohnung (Vowo) sorgten die Zahlen von 2025. „Es war ein absolutes Rekordjahr für die Volkswohnung und für die Region“, bilanzierte der Baubürgermeister bei der Jahrespressekonferenz.
Noch nie zuvor in ihrer über hundertjährigen Geschichte habe die Vowo so viele Wohnungen fertiggestellt. 453 Miet- und 108 Eigentumswohnungen für rund 1.160 Menschen entstanden im Karlsruher Stadtgebiet und in Stutensee, was einer Steigerung von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Damit stelle sich die Vowo – trotz eines sehr fordernden Marktumfelds – deutlich gegen den Landestrend, denn in Baden-Württemberg stagniere der Wohnungsbau. Außerdem bezeichnete Fluhrer das städtische Unternehmen als einen „Stabilitätsanker für den Wohnungsmarkt“, bei dem Bezahlbarkeit kein leerer Begriff sei.
Wie Geschäftsführer Storz ergänzte, hätten vor allem drei Großprojekte zu dem Rekord beigetragen – allen voran das August-Klingler-Areal in Daxlanden mit 357 Wohnungen, gefolgt vom Wohnpark „Mittendrin“ in Blankenloch (152) und dem Staudenplatz in Rintheim (102). „Jede achte Mietwohnung in Karlsruhe gehört der Volkswohnung, und das ist kein Zufall“. Zu den hohen Zufriedenheitswerten trügen nicht nur bezahlbare Mieten bei, sondern auch Quartiersentwicklung mit Beratung und unterstützenden Angeboten. In den kommenden Jahren „wird es allerdings dieses Neubauvolumen nicht mehr geben“, kündigte Fluhrer an. Stattdessen, so Storz, „liegt unser Fokus auf Modernisierung“. Fast 700 Wohneinheiten listet das Vowo-Projektbuch auf, die im Bau oder in Planung zur Sanierung sind. „Wir leben von einer stabilen kontinuierlichen Entwicklung“, verdeutlichte der Geschäftsführer. -eck-