Alle zwei Jahre startet der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) seinen Klimatest. Nun ist es wieder soweit: Ab dem 1. September sind alle Radlerinnen und Radler zur Stimmabgabe aufgerufen. Bis Ende November können sie ihre Einschätzung zur Verkehrssituation in der eigenen Kommune abgeben.
Der Fragebogen umfasst eine Vielzahl von Themen, von der städtischen Radverkehrsförderung über Verkehrsführung an Baustellen und Diebstahlschutz bis hin zur Einschätzung der persönlichen Sicherheit. Erstmals stehen auch Kinder und Jugendliche mit einer eigenen Umfrage im Fokus. Es geht um ihre Radfahrgewohnheiten und was sie brauchen, um gut und sicher Rad zu fahren.
Die bisherigen ADFC-Klimatests hatten der Fächerstadt durchaus gute Ergebnisse beschert. So landete Karlsruhe vor zwei Jahren erneut in den Top 3 der Ortsgrößenklasse 200.000 bis 500.000 Einwohner. „Für die Stadt ist der Fahrradklimatest ein wichtiges Stimmungsbild, wie unsere Maßnahmen ankommen“, sagt Bürgermeister Daniel Fluhrer und bittet um rege Teilnahme.
Es gehe in erster Linie um Anhaltspunkte, wo und wie die Radverkehrsförderung in den nächsten Jahren gezielt ansetzen könne. Je breiter die Beteiligung ausfalle, desto belastbarer seien die Ergebnisse. Auf Basis derer wurde in den letzten Jahren gezielt nachgesteuert, beispielsweise bei der Radwegkontrolle. Hier setzt das Ordnungs- und Bürgeramt nun Überwachungskräfte mit E-Bikes ein, welche die Situation aus der Perspektive der Radfahrenden einschätzen können. Zudem erfolgt die Radverkehrsförderung ämterübergreifend in einer beim Stadtplanungsamt angesiedelten Arbeitsgruppe. -eck-
Weitere Informationen unter fkt.adfc.de