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ADFC-Fahrradklimatest startet im September

Die neue Fahrradstraße beim ECE-Center in Karlsruhe wird von Fahrrädern befahren Noch bis Ende November können auch Karlsruherinnen und Karlsruher sich zum Radverkehr äußern. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Die Sicherheit von Radfahrerinnen und Radfahrern hat in Karlsruhe einen hohen Stellenwert. Deshalb arbeitet die Stadt kontinuierlich daran, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern.

Beim ADFC-Fahrradklima-Test, der zum 1. September gestartet ist, schneidet Karlsruhe regelmäßig gut ab. Noch bis Ende November ist es möglich, beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), im Internet über fkt.adfc.de, die Einschätzungen zur eigenen Kommune abzugeben.

Die Rückmeldungen der Vergangenheit für Karlsruhe zeigen, dass bei der Baustellenverkehrsführung und den Radwegkontrollen weiterhin Verbesserungspotenzial besteht.

Um Behinderungen auf Radwegen zu erkennen und gezielt dagegen vorgehen zu können, sind sechs Überwachungskräfte regelmäßig mit E-Bikes im Stadtgebiet unterwegs. Dabei nehmen sie die Radwege unmittelbar aus der Radler-Perspektive wahr.

Stadt fördert aktive Mobilität

Mit dem Programm für aktive Mobilität verfügt die Stadt über eine Strategie zur Weiterentwicklung des Radverkehrs. Dazu gehören unter anderem der Ausbau der Infrastruktur, die Verbesserung der Verkehrssicherheit und die Umsetzung zeitgemäßer Standards.

Die Stadt arbeitet ämterübergreifend. Neben dem Stadtplanungsamt sind das Ordnungsamt, das Tiefbauamt sowie das Polizeipräsidium Karlsruhe eingebunden. So können unterschiedliche fachliche und verkehrliche Belange berücksichtigt und gemeinsame Lösungen entwickelt werden.

Bei Planung von Baustellen wird Radverkehr berücksichtigt

Auch bei der Planung von Baustellen werden die Belange des Radverkehrs berücksichtigt. Ziel ist es, den Radverkehr möglichst aufrechtzuerhalten und sicher durch den Baustellenbereich zu führen.

Soweit es die örtlichen und baulichen Gegebenheiten zulassen, wird nach Möglichkeit eine direkte Führung des Radverkehrs angestrebt. Ist dies nicht möglich, wird eine geeignete Radverkehrsumleitung eingerichtet. Stets hat die Verkehrssicherheit Vorrang.

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