Mit einer Jubiläumsveranstaltung hat das EnergieForum der Wirtschaftsförderung Karlsruhe sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 100 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Start-ups und Politik kamen zusammen, um auf zwei Jahrzehnte erfolgreicher Netzwerkarbeit zurückzublicken und neue Ideen für die Zukunft zu entwickeln.
Die Veranstaltung machte deutlich, welche Kraft in der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen liegt. Das EnergieForum hat sich als vertrauensvolle Plattform in der Region Karlsruhe etabliert. Besonders gewürdigt wurde dabei die enge Verbindung von Innovation und regionaler Stärke.
Frank Roth, neuer Präsident der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, betonte: "Es ist wichtig, diese Kompetenz aus den Netzwerken und der Region noch stärker in die Wirtschaft zu übertragen.“
Auszeichnung mit dem "EU Excellence Cluster Label Bronze"
Ein Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung mit dem "EU Excellence Cluster Label Bronze", das die Bedeutung des Netzwerks und seine internationale Sichtbarkeit unterstreicht. Ralf Eichhorn, Bereich International wies darauf hin: „Die EU-Projekte Karlsruhe / Strasbourg zeigen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Forschung und Kommunen sowie in internationalen Technologie- und Transferprojekten“.
Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulen, Forschung und Wirtschaft präsentierten Zukunftsansätze, Pilotprojekte und Best-Practice-Beispiele für den Mittelstand. Die Beiträge reichten von nachhaltigen Industrielösungen über Wasserstoff für KMU, natürliche Kältemittel und kalte Nahwärme bis hin zu weiteren Innovationen für die Industrie.
„Gerade in Zeiten großer Transformation brauchen wir Netzwerke, die verbinden, inspirieren und Projekte möglich machen“, bestätigte Torben Stieglitz, Direktor der Wirtschaftsförderung Karlsruhe. „Im EnergieForum leben wir dieses vertrauensvolle Netzwerken und gestalten zusammen die Zukunft“, sagte Andrea Bühler, Clustermanagerin, und lädt zu weiteren Veranstaltungen ein. Die Veranstaltung stand zugleich im Zeichen der EFFEKTE-Wissenschaftsreihe mit dem Thema „Energie und Gesundheit“ in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsbüro der Wirtschaftsförderung.
Nachmittags präsentierten Hochschulen und Unternehmen ein vielfältiges Mitmachprogramm rund um Energie, Mobilität und Gesundheit. Ein Beispiel war das Radeln zur Stromerzeugung; als Anreiz gab es einen gesunden Smoothie zur Stärkung. Das Wirtschaftsministerium präsentierte den Bosch Health Truck. Hierbei war auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) involviert und gestaltete digitale Zukunftsthemen im Gesundheitsbereich mit. Die Innovationen machten anschaulich, wie Wissenschaft und Technologie zusammenwirken, um Energie, Gesundheit und Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern.
Am Abend fand im TRIANGEL die Podiumsdiskussion „Energie und Gesundheit im Fokus“ statt, bei der Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft über Synergien zwischen Energie und Gesundheit diskutierten.