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Faire Wochen 2025 in Karlsruhe

Auch in diesem Jahr beteiligt sich Karlsruhe von Mitte September bis Ende Oktober an der bundesweiten Fairen Woche und lädt dazu ein, den Fairen Handel sowie die Themen der globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 kennenzulernen.

© Stadt Karlsruhe, Umweltamt/Streeck

Fairer Handel ist vielfältig

„Fair handeln – Vielfalt erleben!“ So lautet das Motto der diesjährigen Fairen Wochen – sowohl bundesweit als auch bei uns in Karlsruhe. Gemeint ist damit zum Beispiel die Vielfalt an Produkten des Fairen Handels. Oder auch die Vielfalt an Aktiven und deren Engagement, das den Fairen Handel lebendig werden lässt. Dazu gehören unter anderem Produzentinnen und Produzenten in unterschiedlichen Ländern des globalen Südens sowie die vielen Menschen, die sich in Weltläden, Kirchengemeinden oder Stadtverwaltungen für den Fairen Handel einsetzen. Der Faire Handel setzt auf nachhaltige Produktionsmethoden, den Schutz natürlicher Ressourcen, Maßnahmen gegen den Klimawandel und die Unterstützung von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. All dies erhält und fördert die natürliche Artenvielfalt.

Bürgermeisterin Bettina Lisbach steht vor einem Gemälde in ihrem Büro. © Stadt Karlsruhe, Sabine Enderle

Ich lade Sie ein, die zahlreichen Angebote im Rahmen der Fairen Wochen in Karlsruhe zu nutzen, um verschiedenste Aktive in Initiativen, Vereinen, Kirchengemeinden und weiteren Einrichtungen sowie deren Einsatz für die globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 und den Fairen Handel kennenzulernen. Erleben Sie die Vielfalt unserer Stadtgesellschaft bei Vorträgen, Rundgängen, Filmvorführungen und Diskussionsrunden. Besuchen Sie den Aktionstag „Fair handeln, Vielfalt bewahren: Aktionstag für nachhaltige Ernährung“ am 20. September auf dem Marktplatz. Dort erfahren Sie, wie der Schutz und die Förderung der Biodiversität die aktuellen lokalen Aktivitäten zum Thema Ernährung und die globalen Anstrengungen zum Erhalt von gesunden Ökosystemen sowie einer nachhaltigen Landwirtschaft verbindet. Ich freue mich auf ein abwechslungsreiches „Fair“anstaltungsprogramm! 

Bettina Lisbach
Bürgermeisterin

Faire Wochen in Karlsruhe: Programm

Die Faire Woche lädt Bürgerinnen und Bürger ein, zahlreiche lokale zivilgesellschaftliche Aktive sowie deren Engagement für die globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 und den Fairen Handel kennenzulernen.

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Besondere Veranstaltungstipps

„Fair handeln, Vielfalt bewahren: Aktionstag für nachhaltige Ernährung“

20. September, 12 bis 17 Uhr, Marktplatz Karlsruhe

Das Engagement für die lokale Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele ist groß in Karlsruhe. Auch die Zahl an Aktiven – sei es in lokalen Initiativen, Vereinen oder Institutionen –, die sich für die Themen klimafreundliche Ernährung, bewusster Lebensmittelkonsum und Fairer Handel einsetzen, wächst und wächst. Die Fairtrade Stadt Karlsruhe hat daher unterschiedliche Akteursgruppen zu einem Aktionstag am 20. September auf den Marktplatz eingeladen, um sich, ihre Arbeit und Projekte vorzustellen und zum Mitmachen anzuregen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

  • Deutsch-Kolumbianischer Freundeskreis e.V. (DKF) - Freundeskreis Karlsruhe
  • EGonzález Photography      
  • Fairtrade Stadt Karlsruhe
  • Foodsharing   
  • "health for future Karlsruhe/Enzkreis” und “vegans for future Karlsruhe"
  • Liberacion e.V. Karlsruhe                 
  • Slow Food Karlsruhe 
  • Solawi KArotte e. V.
  • Tante M - Allerlei Gutes        
  • Tischlein Deck Dich e.V.
  • Weltladen Karlsruhe/Aktion Eine Welt e.V.

„Umwelt(un)gerechtigkeit – Der Westen shoppt, der Süden zahlt“ – Vortrag von Frank Herrmann

9. Oktober, 16:30 Uhr, Stadtbibliothek Karlsruhe

Umweltprobleme sind global, doch die Verantwortung dafür ist ungleich verteilt. Die reichen Industrienationen sind Hauptverursacher von Umweltbelastungen wie CO₂-Ausstoß, Ressourcenverschwendung und Verschmutzung. Ihre Lebensweise bleibt weitgehend unverändert, während die Folgen für die Menschen im Globalen Süden gravierend sind. Der Vortrag beleuchtet die Verbindung zwischen Wohlstand und Umweltzerstörung und erklärt, was Dürren, Feuer, Überschwemmungen, Stürme und schmelzende Gletscher in ärmeren Ländern anrichten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Farbenfroher Banner der bundesweiten Fairen Woche

Fairer Handel hat viele Gesichter – entdecken, fragen, mitgestalten!

Faire Produkte stehen für bessere Arbeitsbedingungen, gerechtere Preise und nachhaltigere Produktionsweisen. Siegel können beim Einkauf oder beim Café-Besuch Orientierung geben. Doch Fairer Handel ist mehr als ein Siegel – er ist vielfältig, facettenreich und lebt von unterschiedlichen Perspektiven, Ideen und Ansätzen.
In den vergangenen Jahren wurden im Rahmen der Fairen Wochen konkrete Orte vorgestellt, an denen faire Produkte angeboten werden – ein sichtbares Zeichen dafür, dass das Thema in Karlsruhe verankert ist. In diesem Jahr verzichten wir bewusst auf die Aktualisierung einer solchen Liste. Stattdessen möchten wir die Vielfalt des Fairen Handels in den Mittelpunkt stellen – die unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure, Ansätze und Möglichkeiten, wie Fairness im Handel gelebt werden kann.

Diese Vielfalt wirft auch wichtige Fragen auf:

  • Was verstehen wir eigentlich unter „fair“?
  • Mit welchen Herausforderungen sind Produzierende im globalen Süden trotz fairer Bedingungen konfrontiert?
  • Wie können wir als Konsumierende mit unseren Entscheidungen und unserem Engagement Veränderung unterstützen?

Fairer Handel kann ein Weg zu mehr Gerechtigkeit sein – wenn wir ihn nicht nur als Konsumangebot sehen, sondern als Einladung zum Dialog, zur Reflexion und zum solidarischen Handeln. Die Fairen Wochen bieten Raum, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen – durch Veranstaltungen, Diskussionen und Begegnungen in der Stadt. Vielfalt ist dabei nicht nur ein Thema, sondern ein Prinzip, das den Fairen Handel bereichert und stärkt.

 

 

Tipps für den Café- oder Restaurantbesuch

  • Fragen stellen: Gibt es fair gehandelten Kaffee, Tee, Kakao oder Schokolade?
  • Auf Siegel achten: Zum Beispiel Fairtrade, GEPA, Naturland Fair.
  • Infos auf der Karte suchen: Die Herkunft der Produkte steht oft klein gedruckt.
  • Regionale Produkte wählen: Nachhaltigkeit und faire Bedingungen ergänzen sich oft.
  • Transparenz: Betriebe, die fair arbeiten, sprechen meist offen darüber.

Hilfestellung im „Siegelwirrwarr“ gibt das Infoblatt 203 KB (PDF).
Unser Tipp: Ausdrucken und als Gedächtnisstütze in den Geldbeutel legen oder abfotografieren.

Der Konsumführer Grüner Marktplatz bietet einen Überblick über Geschäfte, die sich auf nachhaltigen Konsum spezialisiert haben.

In Karlsruhe gibt es zahlreiche Initiativen und Gruppen, die mit ihrem Engagement die Bürgerinnen und Bürger über Themen der Nachhaltigkeit informieren und sensibilisieren möchten. Ebenso zahlreich sind die stationären Angebote wie zum Beispiel Geschäfte und Orte, die gelebte Nachhaltigkeit innerhalb der Stadt möglich machen. Einen Überblick darüber bietet die Web-App „Agenda 2030 – Nachhaltigkeit in Karlsruhe“.

Faire Cafés und Geschäfte in Karlsruhe (Stand 2024) 154 KB (PDF)

Karlsruhe ist Fairtrade Stadt

Die Stadt Karlsruhe erfüllte 2024 erneut alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade Stadt. Die Auszeich­nung wurde erstmalig im Jahr 2010 durch TransFair e.V. an Karlsruhe verliehen.

Gemeinsam die Vielfalt des Fairen Handels entdecken

Die Fairen Wochen 2025 stehen unter dem Motto „Fair handeln – Vielfalt erleben!“ – ein Aufruf, die soziale, kulturelle und biologische Vielfalt nachhaltig zu fördern. Fairer Handel setzt sich weltweit für gerechtere Lebensbedingungen ein und schützt gleichzeitig unsere Umwelt. So profitieren Mensch und Natur gleichermaßen. Vielfalt wird lebendig. Hinter jedem fair gehandelten Produkt stehen Menschen – mit unterschiedlichen Erfahrungen, Kulturen und Perspektiven. Gleichzeitig bedeutet fairer Handel auch: Nachhaltiger Anbau, Schutz der Artenvielfalt und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen. Er zeigt, wie globale Gerechtigkeit und ökologisches Handeln Hand in Hand gehen. Ausführliche Informationen zum Jahresthema gibt es unter www.faire-woche.de.

Faire Vielfalt in Zahlen

Grafik 2,9 Millionen Produzenten und Arbeiter profitieren weltweit vom Fairen Handel.
Grafik weltweit sind 63 Betriebe und Unternehmen Naturland Fair zertifiziert.
Grafik In Deutschland sind fair gehandelte Produkte aus 73 Ländern der Welt erhältlich.
Grafik In Deutschland gibt es 8.708 Fairtrade zertifizierte Produkte aus 47 Warengruppen.
Grafik Rund 80 Prozent der fair gehandelten Lebensmittel sind auch bio zertifiziert.
Grafik Fairtrade Produkte sind in rund 40.000 Verkaufsstellen erhältlich.
Grafik Weltläden bieten die größte Auswahl fair gehandelter Produkte. Im Weltladen Mainz gibt es beispielsweise über 2.100 Produkte.
Grafik In Deutschland gibt es mehr als 900 Weltläden.
Grafik Über 90 anerkannte Lieferanten beliefern die Weltläden.
Grafik 30.000 Menschen engagieren sich in Weltläden und Weltgruppen.

Die Akteure und Akteurinnen hinter den Fairen Wochen

Die Faire Woche ist ein jährlicher bundesweiter Aktionszeitraum rund um das Thema Fairer Handel. Ziel ist es, den Fairen Handel in Deutschland noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Veranstaltet wird sie vom Forum Fairer Handel, das sich aus dem TransFair e.V., dem Weltladen-Dachverband e.V. und verschiedenen Importeuren sowie de Naturland e.V. zusammensetzt.
Die „Fairen Wochen“ in Karlsruhe sind ein Projekt des Umwelt- und Arbeitsschutzes der Stadt Karlsruhe in Kooperation mit dem Trägerverein des Karlsruher Weltladens Aktion Eine Welt (AEW e.V.).

21. Oktober 2025, Stadt Karlsruhe

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Fairer Handel in Karlsruhe

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Karlsruhe will sich als nachhal­tige Stadt weiter­ent­wi­ckeln. Sie setzt dabei auf ökolo­gi­sche und sozial verant­wor­tungs­volle und ge­rechte Konzepte bei gleich­zei­ti­gem Ausbau ihrer ­tech­no­lo­gi­schen und wirtschaft­li­chen Stärken, um gegen­wär­ti­gen und zukünf­ti­gen Genera­tio­nen ....

Agenda 2030

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist der Fahrplan für die Zukunft der Weltgemeinschaft. In 17 globalen Nachhaltigkeitszielen wurden soziale, ökologische und ökonomische Aspekte berücksichtigt.

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Es gibt viele Möglichkeiten, unser Umweltbewusstsein und das unserer Kinder zu erhöhen. Auf dieser Seite finden Sie eine kleine Übersicht zu Bildungs- und Erlebnisangeboten in unserer Stadt. Neben spannenden Erfahrungen werden praxisnahe Tipps & Ideen an die Hand geben, wie jede und jeder .....

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