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Vorgezogene Bundestagswahl: Kurze Fristen fordern heraus

Für Briefwahl bleibt wenig Zeit / Bürgermeister Käuflein: „Sind sehr gut aufgestellt“

Wahltermin Bundestagswahl Die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar stellt auch das Karlsruher Wahlamt durch die verkürzten Fristen vor Herausforderungen. © Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt, Monika Müller-Gmelin

„Die bevorstehende Bundestagswahl ist in vieler Hinsicht eine besondere Wahl“, so Kreiswahlleiter Dr. Albert Käuflein. Gemeinsam mit Pia-Rebekka Arend, stellvertretende Leiterin des Wahlamts, informierte er am vergangenen Mittwoch im Rathaus über die Herausforderungen des vorgezogenen Urnengangs am 23. Februar.

Durch das plötzliche Ende der Ampelkoalition gebe es nun schnellere und kürzere Fristen, etwa bei der Einreichung der Briefwahlunterlagen. Gleichwohl, so Käuflein weiter, könne er mit Stolz auf seine Leute sagen: „Wir sind sehr gut aufgestellt.“

Mitteilungen kommen

Die Wahlbenachrichtigungen zur Bundestagswahl werden voraussichtlich ab dem 20. Januar zugestellt, informierte Pia-Rebekka Arend. Alle wahlberechtigten Karlsruherinnen und Karlsruher sollten somit demnächst offizielle Post im Briefkasten vorfinden. Personen, die bis zum 2. Februar keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, aber glauben, wahlberechtigt zu sein, sollen sich in jedem Fall ab Montag, 3. Februar, mit dem Wahlamt telefonisch unter 133-1250 in Verbindung setzen. Der Wahlbenachrichtigung könne auch entnommen werden, wo sich das jeweilige Wahllokal für die Stimmabgabe an der Urne befindet, und ob dieses rollstuhlgerecht zugänglich ist. Daneben ist auf dem Schreiben auch eine Angabe zu Wahlbezirks- und Wählernummer hinterlegt.

Wahlgang planen

Da die Listen auf Landes- und Kreisebene nicht vor dem 30. Januar feststehen, könne erst Anfang Februar mit fertigen Stimmzetteln gerechnet werden. Für Briefwähler heißt das konkret, dass die Unterlagen voraussichtlich erst ab dem 10. Februar ver­sendet werden können. An diesem Tag soll auch das Briefwahlbüro öffnen: Hier könne man sich vor Ort die Unterlagen ausstellen lassen und direkt seine Stimme abgeben. „Das ist das sicherste, was wir empfehlen können“, so Arend zur Stimmabgabe im Vorfeld.

Wer seinen Wahlschein zu spät beantrage, laufe Gefahr, dass ­dieser nicht mehr rechtzeitig ankomme. Die Folge: Am Wahlsonntag ist keine Stimmabgabe mehr möglich. „Wir bitten jetzt schon, dies bei den persönlichen Planungen zu berücksichtigen“, hebt Arend hervor.

War die Briefwahl in Corona-Zeiten noch en vogue, gehe der Trend wieder in Richtung Urnenwahl. „Lesen Sie Ihre Wahlbenachrichtigung bitte sorgsam, da sich das Wahllokal geändert haben kann: Sowohl ein anderer Raum als auch ein anderes Gebäude sind möglich“, betont Arend.

In den Wahllokalen sind wieder Wahlhelfende vor Ort. Fast 2 000 Helferinnen und Helfer sind in den 156 Urnenwahl- und 116 Briefwahlbezirken tätig und tragen maßgeblich zum Gelingen der Wahl bei. Mit nur einem Aufruf sei es diesmal gelungen, ausreichend Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zu bekommen, bedankte sich Käuflein bereits jetzt für das Engagement.

Dieser Artikel erschien in der StadtZeitung Nr. 03 am 17. Januar 2025.

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Kontakt

Amt für Stadtentwicklung

Wahlamt

Zähringerstraße 61

76133 Karlsruhe

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