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Stabwechsel zum Spielzeitfinale

Dr. Ulrich Peters verlässt Badisches Staatstheater / Übergabe vor großer Kulisse

Intendantenwechsel Staffelübergabe vor dem Hügel: Der neue Theaterintendant Christian Firmbach (3.v.r.) folgt auf Dr. Ulrich Peters (4.v.l.).

Mit dem letzten Vorhang am 21. Juli beim Schauspiel „Romeo und Julia“ ging für das Badische Staatstheater eine Zeit des Umbruchs und der Neuorientierung während der Interimszeit zu Ende. Zugleich verabschiedete sich Intendant Dr. Ulrich Peters, der in den vergangenen drei Jahren als Leitungsmitglied der neu installierten Dreierspitze zusammen mit dem Geschäftsführenden Direktor Johannes Graf-Hauber und der Künstlerischen Betriebsdirektorin Uta-Christine Deppermann die Geschicke des Hauses lenkte.

Positive Bilanz der Spielzeit 2023/2024

„Dr. Ulrich Peters hinterlässt ein gut bestelltes Haus“, hob Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup hervor, der zugleich den stellvertretenden Vorsitz des Staatstheater-Verwaltungsrats innehat. Das beweist auch die erfreuliche Bilanz der Spielzeit 2023/24: Die Publikumszahlen sind gestiegen, das Einspielergebnis nahm ebenso zu wie die Auslastung. Die Weichen sind also gestellt für den Nachfolger Christian Firmbach.

Mit den Händel-Festspielen 2024 konnte Peters auch ein künstlerisches Zeichen setzen und hinterlässt darüber hinaus mit seiner Arbeit als Regisseur bleibende Spuren im Repertoire: Seine Inszenierung von „Siroe, Re di Persia“ wird 2025 bei den Händel-Festspielen wieder aufgenommen, daneben stand und steht der Publikums-Dauerbrenner „Die Zauberflöte“ seit der Premiere 1998 (außer in den Corona-Jahren) durchgehend auf dem Spielplan und kann inzwischen stolze 141 Vorstellungen verbuchen. Und auch mit der ebenso bild­gewaltigen Puccini-Oper „La Bohème“ hat das Badische Staatstheater ­einen Publikumsliebling in der Hinterhand.

Abschied auf dem FEST

Am Klassikvormittag mit der Badischen Staatskapelle im Rahmen von DAS FEST übergab Dr. Ulrich Peters nun den symbolischen Staffelstab an seinen Nachfolger und nutzte die Gelegenheit für Abschiedsworte: „Auf mich wartete vor drei Jahren eine schwierige Aufgabe, an die ich mit großem Respekt herangegangen bin. Ich danke allen Mitarbeitenden für das Vertrauen, das mir zunehmend geschenkt wurde und hoffe, dass es mir gelungen ist, Ruhe ins Haus gebracht und den Boden geebnet zu haben für den Neustart der designierten Leitung.“ Einen großen Dank sprach Peters auch Uta-Christine Deppermann und Johannes Graf-Hauber für die vertrauensvolle Zusammenarbeit als Theaterleitung aus und wünschte seinem Nachfolger und dessen Leitungsteam alles Gute. „Viel Erfolg mit dem Neustart und viel Kraft für die Verteidigung der Kultur und der Demokratie“, so Peters.

Dieser Artikel erschien in der StadtZeitung Nr. 30 am 26. Juli 2024.
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