„Kultur beginnt im Herzen jedes einzelnen“, mit diesem Zitat von Johann Nepomuk Nestroy führt das städtische Kulturamt in seinen Jahresbericht ein. Aufgabe des Kulturamtes ist die Entwicklung von mittel- und langfristigen Konzepten zur Gestaltung des kulturellen Lebens in Karlsruhe. Es sammelt und verwahrt das kulturelle Erbe der Stadt, veranstaltet Ausstellungen und trägt allgemein zur kulturellen Bildung bei.
In dem gut 50 Seiten umfassenden Bericht für das vergangene Jahr 2023 bilanziert das Amt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund um Leiterin Dominika Szope „ein Jahr spannender Entwicklungen und Veränderungen.“ Szope nennt beispielhaft den 2021 ins Leben gerufenen „Runden Tisch Antirassismus und Antidiskriminierung“, der Ende 2023 ein Positionspapier präsentieren konnte, in dem das Verständnis von strukturellem Rassismus und struktureller Diskriminierung erläutert wird.
Mit rund 500 geförderten Projekten und 140 unterstützten Kultureinrichtungen habe das Kulturbüro der Stadt zudem im vergangenen Jahr wichtige Impulse gesetzt und die Vielfalt sowie Teilhabe im kulturellen Leben gefördert. Die erfolgreiche Neuauflage des Programms Kulturlotsen sei von besonderer Bedeutung. Mit dem Paten-Projekt würde jungen Menschen Zugang zu Kultur ermöglicht.
Die Leiterin des Kulturamts weist auch darauf hin, wie sich Karlsruhe als UNESCO Creative City of Media Arts 2023 sichtbar auf der art Karlsruhe sowie inmitten der Stadt präsentiert habe. Auch die Präsentation von Jonas Denzels Projekt „Ballet of the Cities“ in Karlsruhes rumänischer Partnerstadt Temeswar zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Europas im Februar 2023 habe die globale Ausrichtung und das internationale Netzwerk Karlsruhes in der Medienkunstszene aufgezeigt. Der Jahresbericht kann online abgerufen werden.