Es muss nicht immer das „Elterntaxi“ sein: Mehr als 1.149 Schülerinnen und Schüler aus fünf Karlsruher Schulen wissen, welche Alternativen es dazu gibt, denn sie sind ausgewiesene „Schulwegprofis“. Während des Aktionszeitraums im vergangenen Herbst kamen die Kinder ausschließlich zu Fuß, per Roller oder Fahrrad zur Schule. Am aktivsten waren dabei die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Grundschule Wolfartsweier. Sie belegten im stadtweiten Ranking der Aktion „aktiv zur Schule“ von Movers Baden-Württemberg den ersten Rang und erhielten dafür jetzt als Auszeichnung einen Gutschein für einen Mobilitätstag, der vom ADFC Karlsruhe an der Schule durchgeführt wird. Darüber hinaus gab es für alle Schülerinnen und Schüler von der Stadt einen Schlüsselanhänger, der sie als „Schulwegprofi“ ausweist.
Eigenständige und sichere Mobilität fördern
Stolz auf die Leistung ihrer Schülerinnen und Schüler ist Rektorin Regina Drützler (unser Bild, 4.v.r.). Beim Übergabetermin Ende März im Rahmen einer Schulversammlung kündigte sie an, den Mobilitätstag noch in diesem Jahr umsetzen zu wollen. Auch Ulrike Eblenkamp vom betreuenden Stadtplanungsamt und Masterstudentin Jennifer Sauer, die die Aktion wissenschaftlich begleitete, beglückwünschten die Schülerinnen und Schüler.
Die „Schulwegprofis“ sind ein Baustein des Landesprogramms „Movers – Aktiv zur Schule“. Dieses Programm will dazu beitragen, die eigenständige und sichere Mobilität von Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg zu stärken. Zu diesem Zweck erhalten Schulen und Kommunen gezielte Unterstützung, so etwa bei der Erstellung von Schulwegeplänen, der Verbesserung von Schulwegen oder bei der Einrichtung von Schulstraßen.