Einmal im Jahr bittet Karlsruhe seine Spitzenathletinnen und -athleten auf die Bühne, um sich für ihre Leistungen zu bedanken und sie mit den Sportmedaillen in Silber und Gold zu würdigen. Am vergangenen Dienstag war es wieder so weit, als 250 geladene Gäste sich im Bürgerzentrum Südwerk einfanden. Ganz vorn mit dabei ist die Fächerstadt gleich mehrfach, das machte der Vortrag von Moderator Andreas Eisinger deutlich: In rund 30 Sportarten tummeln sich Platzierte auf dem Olympia-Siegertreppchen, Weltmeister, Europameister und Deutsche Meister.
Vielfältige Karlsruher Sportlandschaft
Umrahmt von den sportlichen Einlagen der Fliedergarde der Mühlburger Carnevals Gesellschaft und der EW Wushu Academy, die traditionelle chinesische Kampfkunst präsentierte, durften sich Sportlerinnen und Sportler aus 31 Karlsruher Vereinen über die Würdigung durch ihre Heimatstadt freuen. Ob Finswimming, Orientierungslauf, Cobigolf, Capoeira oder Modellflug – die Vielseitigkeit der Karlsruher Sportlandschaft trat deutlich zutage. Bürgermeister Dr. Martin Lenz und Hartmut Allgeier, der Leiter des Schul- und Sportamts, durften Sportler wie die Höhenbergsteigerin Flor Cuenca Blas für das Bezwingen von elf 8 000ern ohne Sauerstoff und den Kraftsportler Andreas Kusterer für seinen Weltmeistertitel im Reißen, Stoßen und Zweikampf ebenso ehren wie „alte Bekannte“. So waren unter anderem die Rheinbrüder im Kanurennsport, die Leichtathleten der LG Region, die Sportschützen (Schützenclub Mühlburg, SSV Daxlanden, GSV Karlsruhe) und Ruderer der Vereine Wiking und Rheinklub Alemannia wie in den Vorjahren stark vertreten. Aber auch in den Bereichen Triathlon, Kegeln, Basketball, Schach, Karate und Ultralauf wurden wieder zahlreiche Medaillen und Urkunden verteilt.