Menü
eService
Direkt zu
Suche

Ferienspaß mit dem Stadtjugendausschuss

Im Camp der 1000 Möglichkeiten gibt es viel zu erleben

Bürgermeister Dr. Albert Käuflein wird von Kindern bei einem Besuch im Camp der Möglichkeiten interviewt. Im Vordergrund mehrere Kinder an der Station mit Legospielsteinen auf dem Boden sitzend. Im "Camp der 1000 Möglichkeiten" finden Kinder ein vielseitiges Ferienprogramm. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Karaoke singen, schnitzen, tanzen oder kochen: Im „Camp der 1000 Möglichkeiten“ im Otto-Dullenkopf-Park gibt es viel zu entdecken und auszuprobieren. Tausend Angebote sind es zwar nicht, aber Langeweile kommt bei dem Ferienangebot des Stadtjugendausschusses e.V. (stja) kaum auf.

Je 270 angemeldete Kinder von acht bis 13 Jahren nehmen pro Woche an dem Camp teil. Die Zeltstadt ist für zwei Wochen aufgebaut. „Wir geben uns richtig viel Mühe“, sagte stja-Fachbereichsleiter Christian Gotzmann, der unter anderem das Feriencamp verantwortet. Unter 18 täglich angebotenen sowie zusätzlich zehn tageweisen Aktivitäten können die Kinder wählen, worauf sie Lust haben. Beliebt sind zum Beispiel Lego bauen, Drohnen durch einen Parcours steuern und Fotos bei einer Fotosafari machen.

Gestaltet wird das Camp gemeinsam mit den Teamerinnen und Teamern des Jugendfreizeit- und Bildungswerks. Doch um die vielen unterschiedlichen Angebote realisieren zu können, braucht der Stadtjugendausschuss auch Kooperationspartner aus Wirtschaft, Kunst und Kultur. „Wir hoffen, dass Unternehmen den Mehrwert von solchen Freizeiten sehen“, sagte Gotzmann. So engagieren sich in diesem Jahr unter anderem das Stadtmedienzentrum, die AOK, dm und das Kinderkochmobil.

Doch auch der Stadtjugendausschuss spürt, dass die Kassen der Stadt leer sind. „Die Mittel sind sehr knapp“, betont Gotzmann. Auch daher ist es wichtig, dass Kooperationspartner die Ferienaktionen in Karlsruhe unterstützen. Die professionell angeleiteten Angebote rund um die Themen Technik, Ökologie, Nachhaltigkeit und Medien sollen die Kinder animieren und deren Forschungsgeist wecken.

Das „Camp der 1000 Möglichkeiten“ ins nur eins von vielen Ferienangeboten des stja. Als eins der größten sei es neben den Ferienprogrammen vom Zirkus Maccaroni ein „Leuchtturm“, sagt Gotzmann. Diese Ferienangebote sind wie die meisten anderen kostenpflichtig und müssen im Voraus gebucht werden. Doch es gibt auch offene Angebote beispielsweise in den Jugendhäusern, die kostenfrei und spontan von Kindern und Jugendlichen besucht werden können und so einen niederschwelligen Zugang ermöglichen. -gia-

Teilnehmer am Camp der Möglichkeiten navigieren Drohnen durch einen Hindernisparcour in einer mit Netzen gesicherten Teststrecke
Mehrere Teilnehmer des Camps der Möglichkeiten ausgelassen auf einem Trampolin hüpfend
Mehrere Teilnehmer beim Workshop Tanzen/Bewegung unter Anleitung in einem Zelt
Bürgermeister Dr. Albert Käuflein beantwortet die Fragen von Teilnehmern des Camps der 1000 Möglichkeiten.

Dieser Beitrag gehört zur StadtZeitung, die auch in gedruckter Form erscheint. Alle Ausgaben des ePapers sind digital verfügbar.

 

Mehr zu städtischen Themen und den Aktivitäten der Stadtverwaltung Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/stadtzeitung

-

Kopieren Kopieren Schreiben Schreiben