Die Entwicklung des neuen PikoParks auf der Grünfläche vor der Christuskirche nimmt weiter Gestalt an. Nachdem im Mai gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Helmholtz-Gymnasiums sowie interessierten Anwohnenden Ideen zur Gestaltung des PikoParks erarbeitet wurden, konnte in der vergangenen Woche bereits ein erster Teil der Maßnahmen umgesetzt werden.
Gemeinsam errichteten die Schülerinnen und Schüler einen geschützten Unterschlupf, einen sogenannten Käferkeller. Dafür hoben sie eine Grube aus, welche sie anschließend mit Totholz, Astmaterial und weiteren käfergerechten Materialien wie Rinden- und Holzhäcksel, Sägemehl und Grünschnitt ausstaffierten. Außerdem entstand eine meterhohe Benjeshecke aus Reisig und Ästen. Ein besonderes Highlight für zwei Schüler war das Aufhängen eines selbst gebauten Vogelnistkastens: Im Hubwagen der Baumpflege des Gartenbauamts ging es hoch hinaus bis in die Wipfel.
Mit den gemeinsam umgesetzten Maßnahmen nimmt der PikoPark als naturnaher Begegnungs- und Aufenthaltsort weiter Gestalt an. Er soll die biologische Vielfalt fördern, das Mikroklima verbessern und einen Mehrwert für Mensch und Natur im Quartier schaffen.
Ein weiterer Meilenstein folgt Ende September: Dann wird die vollständige Entwurfsplanung des PikoParks öffentlich vorgestellt. Eine gesonderte Einladung mit weiteren Informationen hierzu erfolgt rechtzeitig.