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Bäder blicken auf durchaus gutes Jahr zurück

2025 knapp 1,5 Millionen Gäste / Positive Bilanz trotz hoher Kosten

Die Außenansicht des Europabad Karlsruhe am frühen Abend. Flaggschiff der Fächerstadt: Das Europabad schloss 2025 mit positivem Ergebnis ab. © Karlsruher Bäder

Die zehn Karlsruher Bäder sind wichtige Orte für Freizeit, Sport und Erholung. Mit rund 1,48 Millionen Besuchen 2025 bewegen sich die Besucherzahlen weiterhin auf einem hohen Niveau, wie Bürgermeisterin Yvette Melchien und der Geschäftsführer der Bäderbetriebe, Oliver Sternagel, bei der Vorstellung der Jahresbilanz erfreut aufzeigen konnten.

Europabad bleibt besucherstärkstes Bad der Region

Im Vergleich mit anderen Kommunen verfügt die Fächerstadt über eine außergewöhnlich große Bandbreite an Freizeit- und Sportmöglichkeiten: Europabad, Fächerbad, die Therme Vierordtbad und die Freibäder, aber auch der neu dazugekommene Campingplatz Durlach bieten ein breites Portfolio. Das Europabad bleibt mit über 512.000 Gästen jährlich das besucherstärkste Bad der Region, aber auch das Fächerbad ist mit über 321.000 Besucherinnen und Besuchern gut vertreten. Leicht rückläufige Zahlen verzeichneten witterungsbedingt die Freibäder. Dennoch erreichten die Bäder eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation. Insbesondere das Europabad konnte seinen Umsatz auf rund 9,92 Millionen Euro steigern und erzielte ein positives Ergebnis. Auch das Fächerbad legte im Ergebnis deutlich zu und konnte den operativen Verlust reduzieren.

Große Herausforderung Personalsuche

2025 blicken die Bäder auf eine „tolle Saison“ zurück, hob Sternagel hervor, auch weil keine Badeunfälle zu verzeichnen waren. Im Zuge dessen richtete der Bäderchef auch Dank an seine Mitarbeitenden. „Wir sind sehr gut gewappnet für dieses Jahr, aber die Herausforderungen werden nicht weniger“, erklärte Bürgermeisterin Melchien. Neben steigenden Kosten wirkt sich die angespannte städtische Haushaltslage auf den Betrieb aus. Eine der größten Aufgaben bleibt die Personalsuche. Insbesondere die Gewinnung von Fachkräften für alle Bäder und Saisonkräften für die Freibadsaison gestaltet sich schwierig – der Personalbestand hat direkten Einfluss auf Öffnungszeiten und Betriebsabläufe. „Geld ist nicht so wichtig, wenn es um Leben geht“, betonte Sternagel, er lasse auch mal ein Bad geschlossen, wenn es an der Aufsicht fehle.

Dies ist ein Beitrag der StadtZeitung, die auch in gedruckter Form erscheint. Alle Ausgaben des ePapers sind digital verfügbar.

Mehr zu städtischen Themen und den Aktivitäten der Stadtverwaltung Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/stadtzeitung.

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