Menü
eService
Direkt zu
Suche

Austausch und Vernetzung

Im Sozialausschuss gab die Stadtteilkoordination Einblicke in ihre Arbeit

Eine Straße in Bulach mit den beiden Türmen der St. Cyriakus Kirche im Hintergrund. Auch in Beiertheim-Bulach ist die Stadtteillkoordination aktiv. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Seit 2018 setzt die Stadt Karlsruhe das Konzept der Sozialen Quartiersentwicklung um. In der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses gab die Stadtteilkoordination Einblicke in ihre Arbeit. Diese könne
am besten mit den Worten „Vernetzen, Brücken bauen, Wege ebnen und Türen öffnen“ beschrieben werden, erläuterte Sophia Lange von der Stadtteilkoordination.

Was ist das Ziel?

Ziel der Stadtteilkoordination ist es, den Kontakt zwischen den Akteuren vor Ort und der Stadtverwaltung zu stärken und Netzwerke in den Quartieren verlässlich zu unterstützen. Haupt- und ehrenamtliche Akteure werden zusammengebracht, Austausch und Zusammenarbeit gefördert.

Mit wem findet Austausch statt?
Die Stadtteilkoordination richtet sich mit ihrer Arbeit nicht direkt an Bürgerinnen und Bürger, sondern bezieht sich auf Einrichtungen, Vereine und Initiativen im Stadtteil, die mit den Menschen im direkten Austausch sind, vor Ort beraten und Angebote gestalten.

Die Stadtteilkoordination bringt verschiedene Akteure zusammen und
fördert den Austausch untereinander.

Reger Kontakt bestehe insbesondere mit den Bürgervereinen, aber auch mit Familienzentren, Stadtteilhäusern, Kultur und Sportvereinen, Jugendhäusern, Kirchengemeinden und Wohlfahrtsverbänden. Auch mit Institutionen wie Stadtteilbibliothek, Schulen und Wohnungsbaugesellschaften finden Gespräche statt.

Wo ist die Stadtteilkoordination bereits aktiv?

Nach der Pilotphase 2018 bis 2020 in Mühlburg und Daxlanden kamen als neue Stadtteile Beiertheim-Bulach, Oberreut, Innenstadt Ost und die Waldstadt dazu. Seit 2024 wird in Rintheim der Aufbau eines Stadtteilnetzwerks begleitet. Praxis sei es, an Bestehendes anzuknüpfen und Doppelstrukturen zu vermeiden.

Wie geht es weiter?

In den nächsten zwei Jahren sollen die Netzwerkbildung und die Selbstorganisation in weiteren Stadtteilen unterstützt werden. Die Ausweitung auf weitere Quartiere bleibe jedoch ein Prozess, der Zeit benötige, so die Stadtteilkoordination.

Dieser Artikel erscheint in der StadtZeitung Nr. 40 am 3. Oktober 2025.

Die Inhalte der StadtZeitung schon lesen, bevor sie im Briefkasten steckt: Im ePaper sind alle Ausgaben digital verfügbar

Mehr zum Thema

Zwei Jahre Arbeit

In Daxlanden wird die Soziale Quartiersentwicklung mit der integrierten Stadtentwicklung (ISEK) verknüpft. Dabei entsteht ein Katalog mit Maßnahmen und Zielen, der vom Gemeinderat mit großer Mehrheit zur Umsetzung beschlossen wurde.

Quartiersarbeit in Mühlburg

Die Stadt Karlsruhe fordert interessierte Träger der Wohlfahrtspflege bis zum 8. April 2024 zur Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren für die Quartiersarbeit in Mühlburg auf.

Lebenswertes Quartier: Auftakt zur Stadtteilentwicklung in Daxlanden

Das einstige Fischerdorf startet mit reger Beteiligung der Bürgerschaft in den Stadtteilentwicklungsprozess.

-

Kopieren Kopieren Schreiben Schreiben