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Stadtteilentwicklung

Die Stadtteilentwicklung hat in Karlsruhe schon eine lange Tradition. Das Ziel der Stadtteilentwicklung ist es, die Lebensverhältnis in allen Bereichen für die Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern und die Stadtteile für die aktuellen und künftigen Herausforderungen zu stärken. Gemeinsam mit den Menschen, Institutionen und Initiativen vor Ort werden Stadtteilentwicklungskonzepte für die Stadtteile erarbeitet.

Stadtteilkarte

Als Grundlage einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung der Karlsruher Stadtteile werden seit 2001 Integrierte Stadtteilentwicklungskonzepte (STEK) im Rahmen von Stadtteilentwicklungsprozessen erstellt. Diese sind in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Karlsruhe 2020 9,48 MB (PDF) eingebunden. Die STEKs bilden eine konzeptionelle Handlungsgrundlage für alle Akteurinnen und Akteure der Stadt und umfassen sowohl städtebauliche und infrastrukturelle Handlungsempfehlungen, als auch soziale und kulturelle Aspekte, wie beispielsweise Bildung und Beschäftigung, die Förderung von Teilhabe, sozialen Miteinander und Integration sowie die Stärkung von Dialog- und Engagementstrukturen.

 

Die wesentlichen Elemente eines Stadtteilentwicklungsprozesses sind die Aktivierung und Mobilisierung des Erfahrungswissens und der Kenntnisse der in den Stadtteilen lebenden und tätigen Einwohnenden. Diese werden über einen parallellaufenden, breit angelegten Beteiligungsprozess in Erfahrung gebracht, in dem alle relevanten Akteure sowie engagierte Einwohnende aus dem Stadtteil mitwirken. Zudem werden durch ämterübergreifende Zusammenarbeit verschiedene Planungen der einzelnen Ämter und Dienststellen verknüpft und synchronisiert.

Für die Gesamtstadt wird gerade eine neues Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „Karlsruhe 2040“ erarbeitet, welches zukünftig auch einen neuen Rahmen für die Stadtteilentwicklung geben wird. 

 

 

Der Karlsruher Gemeinderat gab am 26. Juli 2022 den Startschuss für das Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden und beauftrage die Stadtverwaltung mit der Durchführung des Beteiligungsprozesses.

Analog zu vergangen Stadtteilentwicklungsprozessen, wurde auch für den Stadtteil Daxlanden zu Beginn des Prozesses eine SWOT-Analyse (Analyse von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken) erstellt. Diese setzt sich zusammen aus der Befragung der Bürgerinnen und Bürger sowie einer stadt- und sozialräumlichen Analyse.

Aufbauend auf den Ergebnissen der SWOT-Analyse erfolgte im zweiten Prozessabschnitt die Erarbeitung von Zielen und Maßnahmen für die Weiterentwicklung des Stadtteils unter breiter Beteiligung der Einwohnerschaft sowie Akteurinnen und Akteuren des Stadtteils.

Der Gemeinderat hat das Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden am 29. Juli 2025 beschlossen. Am 8. November 2025 wurde das erarbeitete Stadtteilentwicklungskonzept im Rahmen einer Abschlussveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Maßnahmen werden in den Folgejahren sukzessive umgesetzt.

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden 7,49 MB (PDF)

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Daxlanden - Anhang 7,50 MB (PDF)

SWOT-Anlalyse Daxlanden 23 MB (PDF)

Am 23. Oktober 2018 wurde das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (STEK) Oberreut vom Gemeinderat zu Weiterentwicklung des Stadtteils in Auftrag gegeben. Dafür wurde im ersten Halbjahr 2019 eine SWOT-Analyse (Analyse von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken) zu Oberreut erstellt.

Parallel dazu startet im Frühjahr 2019 ein umfangreicher Bürgerbeteiligungsprozess mit Veranstaltungen in ganz unterschiedlichen Formaten. Der Stadtteil Oberreut war zudem der erste Stadtteil, in dem der Bürgerbeteiligungsprozess in Kooperation mit dem IQ-Projekt „Bunte Stadt“ ablief. Dies erhöhte die Vielfältigkeit der Veranstaltungen und setzte einen kulturellen Schwerpunkt im Stadtteil von dem auch der Beteiligungsprozess profitierte.

Im Rahmen einer öffentlichen Abschlussveranstaltung im Oktober 2021 wurde allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteurinnen und Akteuren das am 28. September 2021 vom Gemeinderat beschlossene STEK Oberreut vorgestellt.

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Oberreut

SWOT-Analyse Oberreut

Räumliche Darstellung SWOT-Analyse Oberreut

Einge­lei­tet wurde das Integrier­tes Stadt­teil­ent­wick­lungs­kon­zept (STEK) Knielingen mit dem Beschluss des Haupt­aus­schus­ses vom 23. Februar 2015. In einer ersten Phase der Bestands­auf­nahme wurden Bevöl­ke­rungs­struk­tur und Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung analysiert, eine Umfrage zur Wohn- und Lebens­qua­li­tät in Knielingen durch­ge­führt.

Mit einem Ideen­work­shop und einem Stadt­teil­spa­zier­gang im Juli 2015 startete eine intensive Phase der Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung. Knielin­ge­rin­nen und Knielinger konnten in mehreren Arbeits- und Fachgrup­pen­sit­zun­gen ihre Ideen und Vorschläge für die künftige Entwick­lung des Stadtteils einbringen und gemeinsam vertiefen.

Alle im Rahmen der Bestands­auf­nahme und Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung aufge­nom­me­nen Themen, Anregungen und erarbei­te­ten Projekte flossen in das STEK ein. Dieses war auch Voraus­set­zung für die Beantra­gung von Städte­bau­för­der­mit­teln für das Sanie­rungs­ge­biet Alt-Knielingen Ortskern.

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Knielingen 2030

SWOT-Analyse Knielingen

Anlagen zur SWOT-Analyse Kartenmaterial

Informationen zur Sanierung

Am 16. Juli 2013 gab der Ortschafts­rat den Start­schuss für die „Stadt­teil­ent­wick­lung Neureut 2020“. Den Auftakt bildete eine Zukunfts­kon­fe­renz am 18. Januar 2014. Grundlage des Prozesses bilden erste Überle­gun­gen aus dem Jahr 2000 sowie eine umfassende Bestands­ana­lyse zur Bevöl­ke­rungs­struk­tur und Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung sowie Ergebnisse verschie­de­ner Bürge­rum­fra­gen der letzten Jahre.

Der Neureuter Ortschafts­rat sowie der Karlsruher Gemein­de­rat haben in ihrer Sitzung im September 2015 das Integrier­te Stadt­teil­ent­wick­lungs­kon­zept Neureut 2020 als Orien­tie­rungs­rah­men für die künftige Entwick­lung beschlos­sen.

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Neureut 2020

Bestandsaufnahme

Am 23. September 2008 gab der Gemein­de­rat den Start­schuss für einen umfassenden Stadtteilentwicklungsprozess. Am 20. Oktober 2009 ­be­schloss er, das Rintheimer Feld für das Bund-Länder-Program­m „Stadt­teile mit besonderem Entwick­lungs­be­darf – die So­ziale Stadt“ anzumelden und für den südlichen Teil Alt-Rintheims Förder­mit­tel aus dem Lan­des­sa­nie­rungs­pro­gramm zu beantragen. Seit 2010 standen für das Rintheimer Feld Förder­mit­tel von Bund und Land sowie der Stadt Karlsruhe zur Verfügung, die zielge­rich­tet in ver­schie­dene städte­bau­li­che Maßnahmen einflossen.

Bereits im Vorfeld der Antrag­stel­lung wurde die Bür­ger­be­tei­li­gung einge­lei­tet. Zahlreiche Inter­es­sier­te ­brach­ten seither in mehreren Veran­stal­tun­gen im Rahmen des Be­tei­li­gungs­pro­zes­ses ihre Ideen und Vorschläge für die künf­tige Entwick­lung des Stadtteils ein. Der Be­tei­li­gungs­pro­zess endete im Dezember 2012. Viele der ent­wi­ckel­ten Ideen und Maßnahmen wurden in den folgen­den Jah­ren im Rahmen der Sanierung bis 2018 umgesetzt.

Dokumentation der Bürgerbeteiligung 2009 – 2012

Zwischenbericht April 2009 bis März 2011

Informationen zur Sanierung

Nachdem Mühlburg im Jahr 2007 in das Bund-Länder-Program­m "­So­ziale Stadt" aufge­nom­men wurde, hat die Stadt Karlsruhe einen in­ten­si­ven Bürger­be­tei­li­gungs­pro­zess initiiert: Bürge­rin­nen und Bürger, Gewer­be­trei­bende, Einrich­tun­gen und Initia­ti­ven ­be­tei­lig­ten sich über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren an allen Überle­gun­gen für ihren Stadtteil, konnten eigene Ideen und Vor­stel­lun­gen einbringen oder erhielten Unter­stüt­zung, diese in Ei­genini­tia­tive selbst umzusetzen.

Nach intensiven Beratungen im Stadtteil und in den städtischen Gremien wurden sowohl bauliche als auch ­so­ziale Projekte realisiert. Weitere bereits abgestimm­te Pro­jekte folgten. Die Öffent­lich­keit wurde bei Stadt­teil­kon­fe­ren­zen über den weiteren Projekt­fort­gang ­in­for­miert.

Dokumentation Oktober 2007 bis Dezember 2010

Informationen zur Sanierung

Das Sanie­rungs­ge­biet „City-West" wurde von 2006 bis 2014 im Rahmen des Städte­bau­li­chen Sanierungs- und Entwick­lungs­pro­gramms (­SEP) gefördert. Ziel war es, die westliche Innenstadt als at­trak­ti­ven Standort für Einzel­han­del, Gewerbe, Freizeit und Wohnen weiter­zu­ent­wi­ckeln. Der Schwer­punkt lag dabei auf der Auf­wer­tung der inner­städ­ti­schen Lieferhöfe. Dies war bereits eine Empfehlung aus dem Betei­li­gungs­ver­fah­ren „City 2015“ und ist als Leitpro­jekt im „Karlsruhe Masterplan 2015“ ­ver­an­kert.

Im Rahmen der Bürger­be­tei­li­gung im Sanie­rungs­ge­biet City-West von Herbst 2006 bis Sommer 2007 haben Anwoh­ne­rin­nen und An­woh­ner, Gewer­be­trei­bende, Eigentümerinnen und Eigentümer sowie weitere inter­es­sier­te ­Bür­ge­rin­nen und Bürger Planungs­kon­zepte für die Lieferhöfe sowie für die westliche Kaiser­straße erarbeitet.

Abschlussbericht (PDF)

Der Gemein­de­rat der Stadt Karlsruhe hat am 27. April 2004 ­be­schlos­sen, die Innenstadt-West in das Bund-Länder-Program­m „­Stadt­teile mit besonderem Entwick­lungs­be­darf – die sozia­le ­Stadt“ aufzu­neh­men. Mit diesem Förder­pro­gramm wurde ein Stadt­teil­ent­wick­lungs­pro­zess mit dem Ziel gestartet, gemein­sam ­mit den Bürge­rin­nen und Bürgern eine nachhal­tige Verbes­se­rung ­der Lebens­qua­li­tät im Quartier zu erreichen. Der moderierte Bürger­be­tei­li­gungs­pro­zess lief bis April 2006.

Abschlussbericht (PDF)

In den Jahren 2002 bis 2004 führte die Stadt Karlsruhe einen ­brei­ten Bürger­be­tei­li­gungs­pro­zess in der Südstadt durch. Viele Pro­jekte konnten in Koope­ra­tion mit Akteurinnen und Akteuren im Stadt­teil um­ge­setzt und dauerhaft etabliert werden.

Abschlussbericht 2002 bis 2004

Weiterhin besteht die Möglich­keit, sich über beste­hen­de ­Netz­werke und Vereine aktiv in das Stadt­teil­ge­sche­hen ein­zu­brin­gen. Jeweils einmal im Quartal tag das Stadtteilgremium „Miteinander für die Südstadt“ bestehend aus verschiedenen Institutionen, Vereinen, Verbänden und Initiativen des Stadtteils.

In den Jahren 2001 bis 2003 hat die Stadt Karlsruhe ein um­fas­sen­des Projekt der Sanierung und Bürger­be­tei­li­gung ­durch­ge­führt. Die beiden Sanie­rungs­ge­biete Landessanierungsprogramm (LSP Oststadt-Nordost) und Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ (SSP Oststadt-West) wurden 2010 abgeschlos­sen.

Die Lohfeldsiedlung und Bürgerbeteiligung in der Oststadt

Kontakt

Amt für Stadtentwicklung

Büro für Beteiligung und Engagement

Zähringerstraße 61
76133 Karlsruhe

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