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1. Engagement-Campus

Am 4. und 5. Dezember dreht sich alles um Ehrenamt, Engagement und Demokratie. Eingeladen sind alle, die sich bereits engagieren, Lust auf ein Ehrenamt haben oder sich einfach für Engagement und demokratisches Miteinander interessieren. Unter dem Motto „Engagement stärkt Demokratie“ finden knapp 40 Workshops, Impulsen, Gesprächsformaten und Möglichkeiten zum Austausch und Vernetzen statt. Der Großteil der Programmpunkte kommt aus der Karlsruher Zivilgesellschaft – von Engagierten für Engagierte.

Engagement Campus 2026: Bild unterschiedliche Comicfiguren die jubeln und Hinweise auf die Veranstaltungsorte geben.

Freitag, 4. Dezember 2026

Informationen zum Programm, Workshops und Vorträgen

Die Veranstaltung startet am 4. Dezember ab 16 Uhr. Interessierte haben bis 20:45 Uhr die Möglichkeit, an verschiedenen Formaten teilzunehmen. Die Teilnahme ist flexibel möglich: Eine durchgehende Anwesenheit ist nicht erforderlich. Die Teilnahme kann individuell auf einzelne Formate abgestimmt werden.

Einen Überblick bietet die Programmübersicht 613 KB (PDF).

Bei Anmeldung zu den Programmpunkten ist unbedingt darauf zu achten, dass sich die gewählten Formate zeitlich nicht überschneiden.

16 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Rathaus am Marktplatz

Referent: Professor Frank Brettschneider – Universität Hohenheim

17 Prozent der Menschen in Deutschland haben ein rechtspopulistisches Weltbild. Etwa ein Viertel der Bevölkerung glaubt an einen Einfluss „geheimer Mächte“ auf die Politik. Gut ein Fünftel ist davon überzeugt, Massenmedien würden die Bevölkerung „systematisch belügen“. Menschen mit einem populistischen Weltbild nutzen klassische Massenmedien daher seltener, Social-Media-Plattformen dafür häufiger als der Durchschnitt. Dies sind Ergebnisse aus dem diesjährigen Demokratie-Monitor der Universität Hohenheim. Er basiert auf einer repräsentativen Befragung von 4.059 Menschen ab 16 Jahren. Die Ergebnisse bieten zahlreiche Ansatzpunkte, wie die Demokratie in Deutschland gestärkt werden kann.

17:15 bis 20:45 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referent: Lukas Müller – Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Verhandeln, Abwägen, Entscheiden: Im Planspiel „Ein Skatepark in Neckardorf?“ simulieren wir eine Gemeinderatssitzung im fiktiven Ort „Neckardorf“. Alle Teilnehmenden werden zu Abgeordneten im Gemeinderat und verhandeln im Rahmen ihrer Rolle über den Bau eines Skateparks – wo sollte ein Park sinnvollerweise gebaut werden? Welche Kosten kann sich die Kommune leisten? Wie kann der Skatepark nachhaltig betrieben werden? Das Planspiel gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, kommunale Entscheidungsfindungen nachzuvollziehen und zu verstehen. Es bietet zudem die Möglichkeit, die Aufgaben einzelner Akteurinnen und Akteure, wie (Ober-)Bürgermeister*in oder Gemeinderätinnen und Gemeinderäten kennenzulernen.

17:15 bis 19:30 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referent: Professor Dr. Mathias Hong – Hochschule Kehl

Der Vortrag wird die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Gebot parteipolitischer Neutralität erläutern, dem die öffentlichen Verwaltungen nach der Rechtsprechung bei amtlichen Äußerungen und Veranstaltungen unterliegen. Wie bewegen sich Verwaltungen im Spannungsfeld zwischen diesen Vorgaben, ihrer demokratischen Verantwortung und den gesellschaftlichen Erwartungen? Und wie können sie zugleich ihrer Befugnis und Pflicht zur Verfassungsverteidigung gerecht werden?

Ende: 19 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referent: Hannes Schuster – Allianz für Beteiligung

Im Workshop stellt sich Ihnen die Allianz für Beteiligung (AfB) ausführlich vor. Die AfB fördert seit über zehn Jahren Projekte im Bereich der Bürgerbeteiligung und des ehrenamtlichen Engagements. Im Workshop lernen die Teilnehmenden das aktuelle Förderangebot für sich und Ihre Gruppe kennen und diskutieren gemeinsam mit dem Workshopleiter erste Projektideen an.

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Kristina Krömer – metro_polis

Wie wird eine Bahnfahrt zum Ort gelebter Demokratie? Bei unserem Workshop lernt ihr metro_polis – den Rollenden Demokratie-Rat kennen und erprobt erste Schritte im konstruktiven Gespräch zu gesellschaftlichen Kontroversen. Danach wird es konkret: Was braucht es, damit metro_polis auch in Karlsruhe ins Rollen kommt? Gemeinsam sammeln wir Ideen und nächste Schritte – und suchen Menschen, die Lust haben, das Projekt ehrenamtlich vor Ort mitzugestalten und auf die Schiene zu bringen. 

Ende: 19 Uhr

Amt für Stadtentwicklung

Referentin: Nina Witbooi – GloW Karlsruhe e. V.

Die derzeitigen Herausforderungen in unserer Welt können leicht überwältigen und frustrieren. In einer kleinen Zukunftswerkstatt entsteht deshalb ein Raum, um sich auszutauschen, gemeinsam Mut zu sammeln und neue Denkanstöße zu erhalten. Es wird sich der Frage gewidmet, wie Karlsruhe fit für die Zukunft werden kann – egal ob unter ökologischen oder sozialen Aspekten. Mit interaktiven Methoden entsteht ein Rahmen, um bestehende Probleme zu sammeln, zusammen in Utopien zu denken und anschließend konkrete Handlungsmöglichkeiten für ein zukunftsfähigeres Karlsruhe zu entwerfen. Außerdem werden Tipps und Informationen ausgetauscht, wie Mitstreitende gefunden werden können und Projektideen konkret werden und gelingen können.

Impact Hub

Referent: Luca Wernert – Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Karlsruhe

Was treibt Menschen an, Verantwortung zu übernehmen? Was gibt Ihnen Zuversicht, was fordert Sie heraus? Das Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Karlsruhe lädt ein, diesen Fragen einmal anders zu begegnen: nicht in einer Debatte, sondern im Dialogformat „Sprechen und Zuhören“, das vom Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Karlsruhe seit einem Jahr angeboten wird. Im Rahmen des Engagement-Campus erleben die Teilnehmenden diese besondere Form demokratischer Verständigung selbst und nehmen Impulse für Begegnung und Dialog mit. In kleinen Gruppen bekommt jede Person die gleiche Zeit, um aus der eigenen Erfahrung zu sprechen. Die anderen hören zu – ohne zu unterbrechen, mit Neugier und Respekt. So entsteht Raum für unterschiedliche Perspektiven.

17:15 bis 18:15 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Mimi Rübenacker

Der AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e. V. hat mit AWO Connect und dem AWO Club zwei Formate entwickelt, die Menschen unkompliziert zusammenbringen. AWO Connect bietet regelmäßige Themenabende zu gesellschaftlichen und sozialpolitischen Fragen. Der AWO Club bündelt gemeinschaftliche Aktivitäten wie Wanderungen, Boule, Sommerfeste, Demonstrationsbesuche oder Exkursionen. Beide Formate fördern Austausch, Mitgestaltung und nachhaltiges ehrenamtliches Engagement. 

Rathaus am Marktplatz

Referent: Jona Schichta – Karlsruher Institut für Technologie

Zum fünften Mal fanden vom 23. bis 28. Juni 2026 die Tage der Demokratie am Kronenplatz statt. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist der Meinung, dass Demokratie Teilhabe, Bildung und Diskurs braucht. Aus diesem Grund wurde mit diesem Format vielfältige Möglichkeiten geboten, sich zu engagieren und auszutauschen. Das Programm in diesem Jahr bestand aus Partizipationsangeboten, Kurzvorträgen, Gesprächen, Podiumsdiskussion, einer hauseigenen Late-Night-Show, einem Live-Podcast, Musik, einer Drag Show und vielem mehr. In einem kurzen Bericht erzählt Referent Jona Schichta von den Erfahrungen mit der Zusammenarbeit verschiedener Institutionen und dem Austausch mit der Bevölkerung unter Einbezug unterschiedlicher Formate – und ein bisschen, welche Rolle das Wetter dabei spielen kann.

Impact Hub

Referent: Manfred Neu – Bürgerverein Oberreut

Zigarettenreste gehören zu den häufigsten Abfällen im öffentlichen Raum und verursachen Städten und Gemeinden enorme Kosten. Viel schlimmer sind jedoch die Giftstoffe die Boden und Grundwasser verseuchen. Im Stadtteil Oberreut wurde ein ehrenamtliches Pilotprojekt gestartet um Zigarettenkippen zu recyceln. Der Bürgerverin Oberreut zeigt auf, welche Möglichkeiten es gibt, wo die Grenzen sind und welche Synergien es für andere Stadtteile, Umweltgruppen oder auch einzelne Bürger*innen gibt. Jede Zigarettenkippe, die nicht achtlos weggeworfen wird, ist ein Gewinn für Mensch, Natur und Umwelt.

Ende: 17:45 Uhr

18:30 bis 20:45 Uhr

Amt für Stadtentwicklung

Referentin: Coco Lange – ZeSIA Karlsruhe – Aidshilfe e. V.

Vielfalt ist gelebte Demokratie. Doch wie können Ehrenamtliche dazu beitragen, dass sich Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität willkommen und respektiert fühlen? Der Dialog Workshop verbindet fachliche Impulse mit Austausch und Reflexion. Gemeinsam wird über Herausforderungen, Unsicherheiten und konkrete Handlungsmöglichkeiten gesprochen, um Vielfalt sichtbar zu machen, Diskriminierung entgegenzuwirken und demokratische Werte im Vereins- und Engagement. 

Ende: 20:15 Uhr

18:30 bis 19:30 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Fabienne Schill – Stadt Karlsruhe – Büro für Beteiligung und Engagement 

Sieben Stadtteilhäuser, sieben Orte voller Möglichkeiten: Hier kommt Leben in die Bude ... und den Stadtteil! Offene Angebote laden ein, vorbeizukommen, mitzumachen, Neues zu entdecken und Menschen kennenzulernen. Ob Austausch und Begegnung, Information und Beratung, Ehrenamt, Bildung, Kultur oder Gesundheitsförderung – ob Groß oder Klein, ob Jung oder Alt, es ist für Jede/n etwas dabei. Alle sind willkommen. Doch was können Stadtteilhäuser leisten und was nicht? Sie schaffen Räume, verbinden Menschen, fördern Teilhabe und bringen Ideen ins Quartier. Sie geben Raum zum Zuhören, für Unterstützung und gemeinsames Engagement. Aber sie können nicht alle Probleme lösen. Genau darin liegt ihre Stärke: Sie sind keine Antwort auf alles, sondern Orte, an denen gemeinsam Antworten entstehen.

Amt für Stadtentwicklung

Referent: Nicolas Funk – Stadt Karlsruhe – Büro für Beteiligung und Engagement

Sie möchten sich engagieren, wissen aber noch nicht, was zu Ihnen passt? Karlsruhe bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen und etwas zu bewegen. Das Büro für Beteiligung und Engagement gibt einen Überblick über die vielfältige Engagementlandschaft der Stadt und stellt konkrete Ehrenamts- und Mitmach-Angebote vor. Ob bei der Stadt, in einem Verein oder einer Initiative – Möglichkeiten gibt es viele. Entdecken Sie, wo Ihre Zeit, Ihre Ideen und Ihre Fähigkeiten gebraucht werden, lernen Sie verschiedene Angebote kennen und finden Sie heraus, welches Engagement zu Ihnen passt.

19:45 bis 20:45 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referent: Klimabündnis Karlsruhe

Das Klimabündnis Karlsruhe sorgt sich um Demokratie und Akzeptanz von Klimaschutz. Es vermittelt, wie lohnenswert demokratische Prozesse, Pluralismus und Klimaschutz sind. Mit einem Container/Mobilab des KIT werden Gespräche mit der Bevölkerung an belebten Plätzen in Karlsruhe und Umgebung gesucht. Themen: Grundgesetz, Bürgerbeteiligung, klimagerechte Ernährung, erneuerbare Energien und anderes. Erste Standorte: Oberreut, Karlsbad Langensteinbach. Beginn: Mai 2027. Kooperationen mit ITAS (KIT) und VHS Karlsruhe.

Rathaus am Marktplatz

Referent: Karlsruher Liste

Seit über 40 Jahren arbeitet die Karlsruher Liste nach dem Grundsatz: Entscheidungen werden nach dem Konsensus-Prinzip von den aktiven Mitgliedern getroffen, die an diesem Entscheidungsprozess beteiligt waren. Konsensual heißt: Dialogbereit sein, Verantwortung übernehmen, Toleranz zeigen. Abstimmungen finden nicht statt. Das wöchentliche Plenum ist der Ort, an dem Entscheidungen getroffen werden. 

Als kommunale Wählervereinigung, ein nicht eingetragener Verein, schreibt die Satzung der Karlsruher Liste jährliche Vorstandswahlen vor – hier werden Stimmen gezählt. Auch bei der Aufstellung für die Kommunalwahlliste gilt: das Mehrheitsvotum zählt. Alle anderen Entscheidungen, die das Plenum trifft, entstehen nach ausführlicher Diskussion. Ist im Plenum kein Konsens erreicht, wird das Thema nicht weiterverfolgt.

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Stephanie von Thun , Quartiersbüro Mühlburg

Wie können niedrigschwellige Begegnungsorte Menschen aus Isolation und Einsamkeit holen und gesellschaftliche Teilhabe fördern?
Das Quartiersbüro Mühlburg stellt das Begegnungscafé „Café für alle“  mit seinem Konzept zur Aktivierung der Gäste vor. Anschließend lädt es zum Austausch über Erfahrungen, Herausforderungen und Ideen zur Weiterentwicklung ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus einem offenen Treffpunkt ein lebendiger Ort der Begegnung werden kann, an dem Menschen nicht nur zusammenkommen, sondern auch ermutigt und aktiviert werden, sich einzubringen.

Das Format richtet sich an alle, die Menschen erreichen, involvieren und aktivieren möchten.

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Karin Armbruster – Impulse für Grünwinkel

Anfang 2026 wurde die offene Gruppe „Impulse für Grünwinkel“ gegründet, angesiedelt im Bürgerverein Grünwinkel. Sie setzt sich für mehr Miteinander, Klimaschutz und Demokratie im Stadtteil ein, will Interessierte gewinnen, die mitmachen. Beim Stadtteilfest habt sie nach Wünschen für Grünwinkel gefragt. Seit September gibt es Orientierungsspaziergänge: Wo braucht es zusätzliche Bäume, einen Trinkwasserbrunnen, eine schattige Bank zum Austausch et cetera? In einem Erfahrungsbericht geht es über das Vorgehen, zu lösende Probleme und welche Projektideen aus den Orientierungsspaziergängen entstanden sind. Ziele: Austausch, voneinander lernen, Kooperation.

Amt für Stadtentwicklung

Referent: Carsten Deutsch – Förderverein Rheinstrandbad Rappenwort e. V.

Öffentliche Räume sind das Fundament sozialer Teilhabe. Doch wie sichert man ihre Zukunft? Der Vortrag beleuchtet praxisnahe Einblicke in Erfolge und Hürden dieser Evolution. Ein ehrlicher Impuls über die Weiterentwicklung von Bürgerinitiativen, die Gestaltung politischer Schnittstellen und nachhaltige Selbstwirksamkeit. 
 

Impact Hub

Referentinnen: Annette Hagenunger und Ronja Gruber – Landratsamt Karlsruhe

Der Übergang in die nachberufliche Phase eröffnet neue Möglichkeiten für gesellschaftliches Engagement, persönliche Weiterentwicklung und sinnstiftende Aktivitäten. Es werden verschiedene Formate diskutiert, die Menschen bei diesem Übergang unterstützen und begleiten können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Erfahrungsaustausch: Die Teilnehmenden teilen ihre Praxisbeispiele, diskutieren Herausforderungen und Erfolgsfaktoren unterschiedlicher Ansätze und entwickeln gemeinsam Ideen.

Samstag, 5. Dezember 2026

Informationen zum Programm, Workshops und Vorträgen

Die Veranstaltung startet am 5. Dezember ab 10 Uhr. Interessierte haben bis 15:30 Uhr die Möglichkeit, an verschiedenen Formaten teilzunehmen. Die Teilnahme ist flexibel möglich: Eine durchgehende Anwesenheit ist nicht erforderlich. Die Teilnahme kann individuell auf einzelne Formate abgestimmt werden.

Einen Überblick bietet die Programmübersicht 668 KB (PDF).

Bei Anmeldung zu den Programmpunkten ist unbedingt darauf zu achten, dass sich die gewählten Formate zeitlich nicht überschneiden.

10 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Lara Buschmann

Weitere Informationen folgen.

11:15 bis 12:15 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Marlies Pirlich – Bürger-Gesellschaft der Südstadt e. V.

Balance 55 Plus wendet sich an ältere Menschen, die etwas für die Beweglichkeit ihrer Gelenke, ihren Gleichgewichtssinn und ihre Körperwahrnehmung tun möchten. Ebenso werden Koordination und Konzentration angesprochen. Dies fördert die Eigenwahrnehmung für Bewegung und trägt wesentlich zur Entspannung und zur Sturzprävention bei. Alle erlernten Bewegungsabläufe können problemlos in die Alltagsbewegungen übertragen und integriert werden. Es werden Elemente aus dem Qi Gong und Tai Chi und aus der klassischen Gymnastik, hauptsächlich in Einzelübungen aber auch in Partnerübungen, angewendet.

Mitmachen können alle, die ohne fremde Hilfe stehen und laufen können. Benötigt werden lediglich bequeme Kleidung und rutschfeste Socken oder Gymnastikschläppchen (Keine Turnschuhe). 

Rathaus am Marktplatz

Referent: Christoph Rapp

Für etliche der weltweiten Genozide gibt es in Deutschland keine würdigen Gedenkorte und keinen Ort, an dem jedem einzelnen Genozid und aller Genozide gedacht wird und an dem vor allem auch die Überlebenden und die Angehörigen der Genozid-Opfer angemessen trauern können. Für die Füllung dieser wichtigen Leerstelle bietet sich Karlsruhe als Stadt der Grund- und Menschenrechte geradezu an. Als Ort ist der Platz der Menschenrechte zwischen ZKM und Generalbundesanwaltschaft angedacht, der dadurch auch seinem Namen zukünftig gerecht werden könnte. 

Ideenentwickler Christoph Rapp und die ihn in diesem Anliegen unterstützende Regionalgruppe Karlsruhe der Gesellschaft für bedrohte Völker werden die bereits entwickelnten Grundgedanken und die bereits gewonnenen Mitstreiterinnen beziehungsweise Mitstreiter vorstellen und freuen sich darüber, mit den Teilnehmenden über diese Idee zu diskutieren und damit idealerweise der Realisierung näherzukommen.

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Juliane Spingler – Max-Planck-Gymnasium

Demokratische Kultur versteht Juliane Springler als Mitbestimmung. Das löst im Bereich Schule und Unterricht oft widersprüchliche Reaktionen aus: „Die Lehrer*innen bestimmen alles.“ als Perspektive der Jugendlichen oder „Wir dürfen ja auch nur machen, was in Stuttgart beschlossen wird.“ als Perspektive der Lehrkräfte auf den Rahmen, der gesteckt wird. Tatsächlich haben Lehrkräfte den Auftrag, zu „selbstverantwortlichem und demokratischem Handeln in der Gesellschaft zu befähigen“. Das können sie, indem sie die Klassen in Entscheidungsprozesse einbeziehen. Wie Juliane Spingler das täglich im Unterricht einsetzt und welche Erfahrungen sie damit gemacht habe, stellt sie kurz vor und freut sich auf einen Austausch.

Ende: 11:45 Uhr

Amt für Stadtentwicklung

Referent: Alexander Zobel – Spielplatzinitiative Karlsruhe

Die Spielplatzinitiative stellt sich vor, Vortrag zum Sachstand – anschließend lockerer Austausch

Amt für Stadtentwicklung

Referentin: Catherine Devaux

Wie gelingt es, Menschen nicht nur zu erreichen, sondern sie tatsächlich zum Mitmachen zu bewegen? Die Flüchtlingshilfe Karlsruhe gibt Einblicke in ihre praktische Arbeit und zeigt, wie ein konsequent niedrigschwelliger Ansatz und Social Media dabei helfen, neue Ehrenamtliche zu gewinnen und konkrete Unterstützung zu mobilisieren. Anhand eigener Erfahrungen – auch gemeinsam mit Geflüchteten – berichtet Catherine Devaux, was funktioniert, wo Herausforderungen liegen und was daraus gelernt wurde. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Impulse, wie digitale Reichweite, persönliche Ansprache und einfache Zugänge auch in anderen Vereinen und Initiativen zu mehr Engagement führen können.

Ende: 11:45 Uhr

11:15 bis 13:30 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Mareike Inhoff – CSD Karlsruhe e. V.

Was bedeuten Begriffe wie nicht-binär oder aromantisch? Welche Flagge steht wofür – und warum ist Wissen über geschlechtliche und sexuelle Vielfalt auch für eine demokratische Gesellschaft wichtig? Der CSD Karlsruhe e. V. lädt zu einem niedrigschwelligen Format rund um queere Lebensrealitäten ein. Im Mittelpunkt steht ein Quiz. Ergänzt wird das Quiz durch das „Genderbread-Banner“, das sexuelle Orientierungen, geschlechtliche Identitäten und die dazugehörigen Pride-Flaggen visualisiert.

Impact Hub

Referent: Artur Budnik

Karlsruhe barrierefrei bietet Informationen zu mehr als 600 barrierefrei zugänglichen Orten in Karlsruhe an. Gleichzeitig kann man Live-Informationen zur Funktionalität von Aufzügen der KVV und zur Belegung von Schwerbehindertenparkplätzen erhalten. Eine Community – das Team Karlsruhe barrierefrei – unterstützt auf ehrenamtlicher Basis bei der Aufnahme von neuen Orten. Beim Engagement Campus werden gemeinsam neue Orte aufgenommen und so die Mobilität von Familien mit Kinderwagen, Senior*innen oder Menschen mit Behinderungen erleichtert. Gemeinsam wird das Impact Hub in die Anwendung aufgenommen und sich über Inklusion und Barrierefreiheit ausgetauscht.

11:15 bis 13 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Eva Helfenstein – WINHELLER GmbH

Wie politisch dürfen gemeinnützige Organisationen sein? Vereine und Stiftungen möchten Haltung zeigen, gesellschaftliche Debatten mitgestalten und ihre Interessen wirksam vertreten. Zugleich besteht Unsicherheit, wann politisches Engagement die Gemeinnützigkeit gefährdet. Der Vortrag erläutert verständlich und praxisnah, welche politischen Aktivitäten zulässig sind, warum der Satzungszweck entscheidend ist und wo die Grenzen zu allgemeinpolitischer Betätigung und parteipolitischer Einflussnahme verlaufen. Behandelt werden außerdem das häufig missverstandene Neutralitätsgebot, politische Äußerungen im Wahlkampf sowie der rechtssichere Umgang mit Parteien. Anhand konkreter Beispiele erhalten die Teilnehmenden Orientierung und praktische Handlungsempfehlungen für Kampagnen, Veranstaltungen, Stellungnahmen und die Öffentlichkeitsarbeit ihrer Organisationen.

Ende: 13 Uhr

11:15 bis 14:45 Uhr

Amt für Stadtentwicklung

Referent: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Karlsruhe

Seit Sommer 2024 steht das Bündnis jede Woche mit einem Tisch in Karlsruhe – bei jedem Wetter und mit drei Fragen: Was ärgert Sie? Was läuft gut? Was muss besser werden? Das sind die Dialoginseln. Diese Themen vertiefen sie auch beim Kommunaltag – gemeinsam mit Interessierten und Stadträten und Stadträtinnen. Aus Anliegen werden konkrete Pläne: Manches packen sie selbst an, anderes bringen sie auf kurzem Weg in den Gemeinderat. Beim Engagement-Campus können die Teilnehmenden eine Dialoginsel selbst ausprobieren, mit dem Bündnis ins Gespräch kommen und erfahren, was zwei Jahre Zuhören gebracht hat – und woran es dabei oft hakt. Mitnehmen können die Teilnehmenden ein Beteiligungsformat, das sich nachbauen lässt.

Ende: 14:15 Uhr

Anne-Frank-Haus

Referentinnen und Referent: Berfin Ergin, Miriam Denninghaus, Marcel Seekircher – Stadt Karlsruhe – Büro für Integration, Stadtjugendausschuss e. V.

Hallo Gemeinderat Karlsruhe bringt zufällig ausgewählte sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Mitgliedern aller Gemeinderatsfraktionen ins Gespräch. Unter der Leitfrage „In was für einer Stadt wollen wir leben?“ diskutieren sie über aktuelle Herausforderungen, unterschiedliche Perspektiven und mögliche Lösungsansätze für Karlsruhe. Die vielfältig zusammengesetzte Gruppe ermöglicht Begegnungen auch mit Menschen, die bislang wenig Möglichkeiten hatten, mit Mitgliedern der Kommunalpolitik in den Austausch zu gehen. Die Teilnehmenden erleben kommunale Demokratie unmittelbar, lernen unterschiedliche Sichtweisen kennen und können eigene Anliegen und Ideen einbringen. So stärkt das Format den direkten Austausch, das gegenseitige Verständnis und das Vertrauen in demokratische Entscheidungsprozesse vor Ort.

12:30 bis 13:30 Uhr

Amt für Stadtentwicklung

Referent: Andreas Kugel – OK Lab Karlsruhe

Was beschließt der Gemeinderat? Wer stimmte wofür? Im Ratsinformationssystem der Stadt Karlsruhe finden sich öffentlich zugängliche Dokumente mit wertvollen Einblicken in politische Entscheidungsprozesse.
In diesem interaktiven Workshop lernen die Teilnehmenden, diese Informationen effizient zu durchsuchen und zu verstehen. Praktische Anwendungen zeigen, wie Ratsinformationen erschlossen werden können. Genutzt werden dazu die Webseiten der Stadt (Sitzungskalender) sowie Werkzeuge, die von engagierten Open-Source Entwicklerinnen und Entwicklern erstellt wurden und die verbesserte Möglichkeiten bieten. Gemeinsames Ausprobieren ist erwünscht.

Teilnehmende gewinnen fundierte Kenntnisse über kommunale Politik, Verwaltung und verschiedene Perspektiven auf das „System Stadt“. Mobiltelefon oder Laptop sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

12:30 bis 14:45 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Ina Scholl – Karlsruher Institut für Technologie, Studium Generale

Begegnung als Keimzelle der Demokratie und Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit: In einer Einführung wird das Mentoringprogramm „Balu und Du“ vorgestellt und durch Erkenntnisse aus der Wirkungsforschung sowie einen Erfahrungsbericht ergänzt. Ein interaktiver Input zu Klassismus ermöglicht den Teilnehmenden einen Perspektivenwechsel und regt zur Reflexion über Chancenungleichheiten an. In anschließenden Gesprächen im World Café können Fragen zu Teilhabe und sozialer Ungleichheit, Aspekte der Demokratieförderung sowie gesellschaftliche Herausforderungen und Potenziale von Mentoring diskutiert werden. Der Workshop gibt Einblicke, wie die Förderung von Kindern zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen, aber auch das Vertrauen in demokratische Strukturen und den sozialen Zusammenhalt stärken kann.

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Dorothea Knorre – Stiftung Forum Recht

Im Praxisbericht zum Grundbildungsprojekt: „Das System, in dem ich lebe.“ der Stiftung Forum Recht und der Volkshochschule Karlsruhe bekommen Teilnehmende Einblicke in das zuvor umgesetzte Projekt. Neben der Vorstellung der Inhalte und ausreichend Raum für Erfahrungsaustausch, können die Teilnehmenden einzelne praktische Übungen aus den Modulen kennenlernen. Das Grundbildungsprojekt vermittelt in vier in sich abgeschlossenen Modulen à 135 Minuten Erwachsenen im Grundbildungsbereich zentrale Themenbereiche aus rechtlicher Perspektive: Arbeiten, Wohnen, Gesundheit und Rente. Die Themensetzung ergab sich aus verschiedenen Befragungen der Zielgruppe. Ziele des Projekts sind unter anderem, dass die Teilnehmenden die rechtlichen Grundlagen zentraler Lebensbereiche verstehen, eigene Rechte erkennen und Debatten besser einordnen können.

Ende: 14:15 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Silvia Koch – Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe

Potenzialentfaltung in der Schule, Erlerntes vernetzen, Sinnhaftigkeit erkennen und sich als Teil der Gesellschaft wahrnehmen durch Lernen im realen L.E.B.E.N., das sind wichtige Leitlinien der Ernst Reuter Gemeinschaftsschule in Karlsruhe, in der Waldstadt, Preisträgerschule Schulpreis Demokratie 2026. Um das umsetzen zu können, benötigt es nicht nur engagierte Lernbegleitende, sondern: „Es benötigt ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen!“ (afrikanisches Sprichwort). Die Ernst-Reuter-Schule zeigt in verschiedenen Formaten, wie so etwas funktionieren kann.

Ende: 14:15 Uhr

13 bis 14:45 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referenten: Christine Tisch und Michael Reichert – ADFC Kreisverband Karlsruhe

Einwohneranträge bieten Bürgerinnen beziehungsweise Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv in kommunale demokratische Prozesse einzubringen. Sie stärken demokratieförderliches zivilgesellschaftliches Engagement und wirken Politikverdrossenheit entgegen. Die Vertrauenspersonen des erfolgreichen Einwohnerantrags „Geschützte Radwege“ gehen in ihrem Impulsvortrag auf Grundlage ihrer Erfahrungen auf Möglichkeiten, Erfolgsfaktoren und Grenzen beim Stellen eines Einwohnerantrags ein. Themen dabei sind unter anderem Dos und Don'ts bei der Auswahl geeigneter Anliegen, organisatorisches Vorgehen, Umsetzung der Unterschriftensammlung, Zusammenarbeit mit den Fraktionen des Gemeinderats und der Stadtverwaltung. Das Format beinhaltet 30 Minuten Impulsvortrag und 60 Minuten Zeit für direkten Austausch und Fragen.

13:45 bis 14:45 Uhr

Rathaus am Marktplatz

Referentin: Martina Hillesheimer

In der Regel findet jeweils am ersten Mittwoch im Monat um 19 Uhr ein Bürgertreff statt. Der Ort des Treffens wechselt und wird in der Stadtteilzeitung RUDI, in den sozialen Medien und auf der Homepage jeweils bekannt gegeben. Der Bürgertreff bietet allen Mitgliedern und Interessierten die Möglichkeit, das Neueste aus der Vereinsarbeit und aus dem Stadtteil zu erfahren, nachzufragen und zu diskutieren. Sehr häufig gibt es auch ein Schwerpunktthema, zu dem fachbezogen entsprechende Referentinnen beziehungsweise Referenten eingeladen werden. Nicht zuletzt bieten die Treffen eine Plattform für das Vorbringen eigener Anliegen und für den Austausch mit Vorstand und anderen Südstädterinnen beziehungsweise Südstädtern. 

Amt für Stadtentwicklung

Referentin: Heike Greczko – Volkshochschule Karlsruhe e.V.

Wie wird aus Mehrsprachigkeit Begegnung? Die Volkshochschule Karlsruhe zeigt mit internationalem Spielenachmittag und SprachenTreff zwei ehrenamtlich unterstützte Formate, in denen Menschen ihre Sprachen einbringen, miteinander ins Gespräch kommen und neue Verbindungen entstehen. Beim Engagement-Campus können Besucher*innen die Idee kennenlernen, kleine Elemente selbst ausprobieren und erfahren, wie solche offenen Begegnungsräume ehrenamtlich begleitet werden. Vielleicht entsteht dabei auch Lust, sich selbst für gelebte Mehrsprachigkeit zu engagieren. Dafür braucht es keine perfekten Sprachkenntnisse – aber Freude an Sprachen, Begegnung und Austausch.

Impact Hub

Referentin: Erste Staatsanwältin Jasmin Curte – Staatsanwaltschaft Karlsruhe

Wie lässt sich der Rechtsstaat für Jugendliche anschaulich und praxisnah vermitteln? Die Teilnehmenden lernen das Projekt „Rechtsstaat macht Schule“ kennen und erhalten Einblicke in Konzept, Inhalte und Umsetzung. Das Projekt des Justizministeriums und Innenministeriums richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen. In drei Projektstunden lernen Schülerinnen und Schüler Stationen rechtsstaatlichen Vorgehens in interaktiven Übungen und Planspielen kennen. Nach einer kurzen Vorstellung des Projekts erleben die Teilnehmenden eine konkrete Unterrichtseinheit aus dem Bereich der Staatsanwaltschaft. Anhand eines realitätsnahen Fallbeispiels wird gemeinsam erarbeitet, welche Aufgaben die Staatsanwaltschaft im Strafverfahren übernimmt und wie sich ein Fall von der Straftat bis zum Gericht entwickelt.

Kontakt

Amt für Stadtentwicklung

Büro für Beteiligung und Engagement

Zähringerstraße 61
76133 Karlsruhe

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