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Schädlinge an Bäumen und Sträucher

Bäume und Sträucher sind verschiedenen Schaderregern ausgesetzt, die ihre Gesundheit beeinträchtigen und teilweise auch Auswirkungen auf den Menschen haben können. Eine frühzeitige Erkennung von Befallssymptomen und geeignete Präventionsmaßnahmen tragen dazu bei, Schäden an Gehölzen zu begrenzen und Risiken für die Bevölkerung zu minimieren.

Eichenprozessionsspinner - gesundheitsgefährdende Raupen an Eichen

Der Eichenprozessionsspinner tritt ausschließlich an Eichen auf – bevorzugt an sonnigen Waldrändern, in lichten Eichenwäldern sowie an einzelnen Straßen- und Parkbäumen. Die Population des wärmeliebenden Falters hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, sodass auch in städtischen Bereichen immer häufiger Vorkommen gemeldet werden.

  • Überwinterung als Ei
  • Schlupf der Raupen (April)
  • Flugzeit (Juli/August)
  • Nester: ab Mai sichtbar
  • Gefahrphase (Mai–August)
  • Eiablage (Spätsommer an dünnen Zweigen)

 

Das Bild zeigt mehrere Eichenprozessionsspinner auf einem Ast in Großaufnahme. Sie sind graubraun bis dunkel gefärbt, dicht behaart und tragen ab einem bestimmten Entwicklungsstadium feine, leicht abbrechende Brennhaare.

Die Raupen tragen ab dem dritten Larvenstadium feine Brennhaare, die ein Eiweißgift enthalten. Dieses kann bei Menschen allergische Reaktionen auslösen. Zu den besonders gefährlichen Kontaktbereichen zählen:

  • direkte Berührung der Raupen
  • Gespinstnester an Stämmen und Ästen
  • Bodenvegetation und Falllaub unter befallenen Eichen

Die akute Gefährdung besteht vor allem von Mai bis August, während der Hauptfraß- und Entwicklungszeit der Raupen.

Hautausschlag, juckende Stellen, Augenreizungen, trockener Husten

Biologischer Schutz mit Foray ES

Um die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners frühzeitig zu verhindern, setzt das Gartenbauamt auf das biologische Mittel Foray ES. Die Anwendung erfolgt kurz nach dem Blattaustrieb der Eichen. Mit speziellen Sprühgeräten wird das Mittel direkt in die Baumkronen ausgebracht, wo es sich als feiner Nebel auf die Blätter legt.

Der Wirkstoff basiert auf dem natürlichen Bodenbakterium Bacillus thuringiensis. Es handelt sich um ein rein biologisches, hochspezifisches Fraßgift. Sobald die Raupen den Wirkstoff über die Blätter aufnehmen, wird ihre Darmwand innerhalb weniger Stunden zerstört, was zum Absterben der Schädlinge führt.

Nach aktuellem wissenschaftlichem Stand ist Foray ES für Menschen, Haustiere, Bienen und Vögel absolut ungefährlich. Da das Mittel jedoch spezifisch auf Schmetterlingslarven wirkt, können auch Raupen anderer Schmetterlingsarten beeinträchtigt werden, sofern sie zeitgleich mit den Raupen des Eichenprozessionsspinners auftreten.

In enger Abstimmung mit dem Umweltamt geht das Gartenbauamt 2026 einen Schritt weiter in Richtung ökologischer Balance: circa 500 Bäume werden in diesem Jahr nicht behandelt, um die natürliche Entwicklung der Population ohne biologische Mittel zu beobachten. Dabei handelt es sich vorrangig um Eichen an abgelegeneren Standorten. Sollten dennoch Nester auftreten, erfolgt die Entfernung manuell, um die Umweltbelastung minimal zu halten.

Gespinnstmotten

Zu den Gespinnstmotten gehört beispielsweise die Pfaffenhütchen-Gespinstmotte. Diese unterscheiden sich von Eichenprozessionsspinnern wie folgt: 

  • besitzen keine Brennhaare
  • treten gerne an Obstbäumen und vor allem an Sträuchern auf
  • bilden ebenfalls Gespinstnester
  • sind nicht geschützt
  • werden in Karlsruhe nicht bekämpft, da sie ungefährlich sind.

Gartenbauamt Stadt Karlsruhe – Baumpflege und Baumkontrolle

0721 115

Weitere Informationen des Landes Baden-Württemberg finden Sie unter Warnung vor den Eichenprozessionsspinnern.

Das Bild zeigt einen Eichenbaumstamm, auf dem sich Hunderte von Eichenprozessionsspinnern befinden.

FAQ zum Eichenprozessionsspinner

Ja. Die Raupen besitzen Brennhaare, die starke allergische Reaktionen auslösen können – von Hautreizungen bis zu Atembeschwerden.

Ja. Die Haare bleiben über Jahre wirksam und können durch Wind oder Mäharbeiten aufgewirbelt werden.

Betroffene Stellen mit Wasser abspülen oder Duschen, Kleidung wechseln. Bei schweren allergischen Reaktionen einen Arzt aufsuchen.

Zwischen Mai und August, während der aktiven Fraßzeit und der Bildung der Nester.

Typisch sind:

  • Raupen in „Prozessionen“ am Stamm
  • große Gespinstnester an Ästen und Stämmen
  • feine, schwer erkennbare Brennhaare im Umfeld der Bäume

Bitte halten Sie Abstand, berühren Sie weder Raupen noch Nester und melden Sie Funde im öffentlichen Raum dem Gartenbauamt , über die 0721 115 oder über die KA-Feedback-App.

Auf Privatgrundstücken sind die Eigentümer zuständig. Bei Unsicherheiten kann eine Beratung durch Fachfirmen sinnvoll sein.

Nein. Das Entfernen ist gefährlich und nur Fachfirmen mit Spezialausrüstung erlaubt.

Ja, wenn Gesundheitsgefahr besteht. Um die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners frühzeitig zu verhindern, setzt das Gartenbauamt auf das biologische Mittel Foray ES.

Nach aktuellem wissenschaftlichem Stand ist Foray ES für Menschen, Haustiere, Bienen und Vögel absolut ungefährlich. Da das Mittel jedoch spezifisch auf Schmetterlingslarven wirkt, können auch Raupen anderer Schmetterlinge  beeinträchtigt werden, sofern sie zeitgleich mit den Raupen des Eichenprozessionsspinners auftreten. Die Behandlung der Eichen erfolgt in enger Abstimmung mit dem Umweltamt.

Gespinnstmotten haben keine Brennhaare, sind für Menschen harmlos und kommen auch an Sträuchern vor. Sie treten nicht an Eichen auf, sondern an verschiedenen Obstbäumen und Sträuchern wie dem Pfaffenhütchen. 

Eine wirksame ergänzende Maßnahme ist die Förderung natürlicher Fressfeinde des Eichenprozessionsspinners. Insbesondere verschiedene Meisenarten spielen im innerstädtischen Bereich eine wichtige Rolle, da sie die Raupen als Nahrungsquelle nutzen. Das Anbringen von Nistkästen schafft geeignete Brutplätze und unterstützt die Bestände dieser Vögel gezielt. Auf diese Weise tragen die Meisen langfristig zur natürlichen Regulierung des Eichenprozessionsspinners bei.

Platanennetzwanze – auffälliger, aber ungefährlicher Schädling an Platanen

Die Platanennetzwanze (Corythucha ciliata) ist ein aus Nordamerika eingeschleppter Schädling, der seit einigen Jahren auch in Deutschland vorkommt. Besonders betroffen sind Platanen in Städten, da die warmen, trockenen Sommerbedingungen ihre Entwicklung begünstigen. Die Art befällt ausschließlich Platanen und ist nicht auf andere Baumarten übertragbar.

Ein Befall wird häufig im Sommer sichtbar:

  • Gelbfleckige oder aufgehellte Blätter durch Saugtätigkeit der Tiere
  • Feine, schwarze Kotpunkte auf der Blattunterseite
  • Klebrige Tröpfchen auf darunterliegenden Flächen
  • Bei starkem Befall: vorzeitiger Blattfall ab August/September

Trotz des auffälligen Schadbildes werden Platanen in der Regel nicht dauerhaft geschädigt und treiben im Folgejahr normal wieder aus.

Das Bild zeigt mehrere Dutzend Platanennetzwanzen auf einem Baumstamm.

Warme und trockene Mikroklimata in Straßenräumen, das geringe Vorkommen natürlicher Feinde sowie dichte Platanenbestände als bevorzugte Wirtspflanzen schaffen günstige Bedingungen für den Schädling. Dadurch können sich die Populationen im Laufe des Sommers stark vermehren.

Die Platanennetzwanze stellt weder für Menschen noch für Haustiere eine Gesundheitsgefahr dar. Als unangenehm kann jedoch der von den Tieren ausgeschiedene klebrige Honigtau empfunden werden. Dieser kann sich insbesondere auf parkenden Fahrzeugen, Gartenmöbeln oder Gehwegen unter befallenen Platanen ablagern.

Eine direkte Bekämpfung im öffentlichen Raum ist oft weder notwendig noch sinnvoll. Gründe:

  • Die Schäden betreffen vor allem das Erscheinungsbild der Blätter.
  • Die Platanen erholen sich gut und treiben im kommenden Jahr vollständig neu aus.
  • Pflanzenschutzmittel in Straßenbereichen sind rechtlich stark eingeschränkt und ökologisch nicht verantwortbar.

Das Gartenbauamt beobachtet die Entwicklungen und prüft standortbezogen, ob Maßnahmen erforderlich sind.

Auf Privatgrundstücken stehen im Wesentlichen zwei Optionen zur Verfügung:

  1. Stärkung des Baumes durch ausreichende Wasserversorgung in Trockenzeiten
  2. Reinigung betroffener Flächen (z. B. Wege, Möbel, Autos) mit Wasser und mildem Reiniger

Eine chemische Bekämpfung wird nicht empfohlen.

Gartenbauamt Stadt Karlsruhe – Baumpflege und Baumkontrolle

0721 115

Das Bild zeigt fünf Platanennetzwanzen auf einem Blatt in Großaufnahme. Die Platanennetzwanze ist eine nur wenige Millimeter große, blass weißlich-beige Wanze mit durchscheinenden, netzartig strukturierten Flügeln und einem auffällig „spitzenbesetzten“ Halsschild, der ihr ein filigranes, spitzenähnliches Aussehen verleiht.

FAQ zur Platanennetzwanze

Nein. Sie stellt keinerlei Gesundheitsgefahr dar. Sie beißt oder sticht nicht.

In der Regel nicht. Die Blätter können geschädigt aussehen, aber der Baum erholt sich und treibt im nächsten Jahr normal aus.

Nein. Sie ist streng auf Platanen spezialisiert.

Die Tiere scheiden klebrigen Honigtau aus, der auf Autos, Bänke oder Wege tropfen kann. Das ist lästig, aber harmlos.

Eine wirksame Bekämpfung ist schwierig und nicht empfehlenswert. Chemische Mittel sind im öffentlichen Raum verboten und auf Privatgrundstücken ökologisch problematisch.

Meist zwischen Juli und September, wenn mehrere Generationen nacheinander auftreten.

Langfristig nur selten. Bei extrem starker und wiederkehrender Belastung kann eine leichte Schwächung auftreten – jedoch ohne nachhaltige Schäden.

Honigtau lässt sich meist gut mit Wasser und mildem Reinigungsmittel entfernen.

In der Regel nicht. Der Honigtau der Platanennetzwanze verursacht keine dauerhaften Lackschäden. Er kann jedoch Schmutz binden und bei Hitze stärker antrocknen. Eine Reinigung mit warmem Wasser und mildem Reinigungsmittel reicht normalerweise aus. Empfehlenswert ist, den Belag nicht über längere Zeit auf dem Lack zu belassen.

Eine Bekämpfung wäre kaum wirksam und ökologisch nicht sinnvoll. Die Schäden sind überwiegend optischer Natur, und die Bäume erholen sich vollständig.

Gespinstmotten – auffälliges, aber harmloses Naturphänomen

Im späten Frühjahr taucht in vielen Gärten und Grünanlagen ein ungewöhnlicher Anblick auf: silbrig eingehüllte Büsche und Bäume, deren Äste kahlgefressen sind. In den feinen Gespinsten bewegen sich zahlreiche gelblich-schwarz gepunktete Raupen. Das wirkt auf den ersten Blick alarmierend – ist es aber nicht.

Wichtig zu wissen:

Die Verursacher sind nicht der gesundheitsschädliche Eichenprozessionsspinner, sondern völlig harmlose Gespinstmotten.

 

Gespinstmotten sind Raupen verschiedener Schmetterlingsarten, die kurz nach der Blütezeit auftreten und sich auf wenige Gehölzarten spezialisiert haben.

Beispiele:

  • Die Apfel-Gespinstmotte befällt ausschließlich Apfel, Birne, Quitte und Mispel.
  • Die Pfaffenhütchen-Gespinstmotte tritt nur an Pfaffenhütchen-Sträuchern auf.
  • Die Pflaumen-Gespinstmotte kommt ausschließlich an Pflaumenbäumen vor.

In Deutschland sind rund 70 Arten bekannt, die allesamt ungefährlich für Menschen, Haustiere und andere Tiere sind.

Das Bild stellt einen ca. 2 m großen Strauch dar, der komplett von einem feinen Netz der Gespinnstmotte und deren Larven überzogen ist. Die Blätter des Strauches sind vollständig abgefressen.
Das Bild zeigt den Strauch Pfaffenhütchen, der überzogen ist mit dem weißen Gespinst der Gespinstmotte und weitestgehend kahle Äste aufweist.

Auch wenn der Befall spektakulär aussieht, überstehen die meisten Pflanzen ihn problemlos. Sie treiben in der Regel bereits wenige Wochen später, zum sogenannten Johannistrieb, wieder frisch aus. Gelegentlich kann es zu einer kurzzeitigen Schwächung oder einer geringeren Fruchtbildung kommen.

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist im öffentlichen Raum verboten und zudem wenig wirksam. Die dichten, wasserabweisenden Gespinste schützen die Raupen sowohl vor chemischen Mitteln als auch vor natürlichen Fressfeinden.

Wer die Ausbreitung der Gespinste im eigenen Garten eindämmen möchte, sollte befallene Triebe möglichst frühzeitig mechanisch ausschneiden und über den Restmüll entsorgen. Diese Maßnahme gilt als die wirksamste Möglichkeit, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Bei Unsicherheiten oder außergewöhnlich starken Befällen auf öffentlichen Flächen können Sie sich an das Gartenbauamt gruenflaechenmanagement(at)gba.karlsruhe.de über die KA-Feedback-App oder 0721 115 wenden.

Das Bild zeigt eine Gespinstmotte als Falter. Er ist ein kleiner, schlanker Nachtfalter mit meist weißen Vorderflügeln, die durch mehrere Reihen schwarzer Punkte charakteristisch gemustert sind.

FAQ zu Gespinstmotten

Nein. Gespinstmotten und ihre Raupen sind für Menschen, Haustiere und andere Tiere völlig ungefährlich. Sie verursachen auch keine gesundheitlichen Beschwerden.

In der Regel nicht. Die Pflanzen treiben nach kurzer Zeit – meist schon im Frühsommer – wieder neu aus. Der Befall ist vor allem ein optisches Phänomen.

Im öffentlichen Raum: nein.

Im eigenen Garten können Sie befallene Triebe frühzeitig ausschneiden und entsorgen. Weitere Maßnahmen sind nicht notwendig.

Das ist nur bedingt wirksam. Die Gespinste sind sehr dicht und wasserabweisend. Ein Entfernen funktioniert am besten durch Ausschneiden der betroffenen Triebe.

Nein. Sie sind im öffentlichen Bereich verboten und erreichen die Raupen wegen der dichten Gespinste kaum.

Die Raupen entwickeln sich innerhalb weniger Wochen zu Faltern. Danach verschwinden die Gespinste von selbst und die Pflanzen treiben erneut aus.

Eine zuverlässige Vorbeugung gibt es nicht, da Gespinstmotten regelmäßig und abhängig von Witterung und Pflanzenart auftreten. Sie gehören zum natürlichen Jahresverlauf.

Bei Unsicherheiten oder außergewöhnlich starken Befällen auf öffentlichen Flächen können Sie sich an das Gartenbauamt gruenflaechenmanagement(at)gba.karlsruhe.de über die KA-Feedback-App oder 0721 115 wenden.

Kastanienminiermotte – Ursache für früh braune Kastanienblätter

Die Kastanienminiermotte (Cameraria ohridella) tritt seit Mitte der 1990er Jahre in Deutschland auf. Ihre Larven leben im Inneren des Blattes und erzeugen die typischen „Minen“ – kleine, helle bis braune Flecken, die sich im Sommer rasch ausbreiten.

Folgen des Befalls:

  • frühzeitige Braunfärbung (bereits ab Juli)
  • vorzeitiger Blattfall
  • optisch geschwächte Bäume

Trotz der auffälligen Schäden werden ausgewachsene Kastanien meist nicht dauerhaft geschwächt. Sie treiben im nächsten Frühjahr erneut aus.

Das Bild zeigt das Schadbild der Kastanienminimiermotte. Die Blätte der Kastanie weisen großfläche hellbraune Stellen auf.

Im öffentlichen Raum ist eine chemische Bekämpfung nicht möglich.
Wirksam und ökologisch sinnvoll ist:

  • gründliches Entfernen und Entsorgen des Laubs im Herbst, da hier die Larven überwintern
    Laubsaugen an Hot-Spot-Standorten

Diese Maßnahme reduziert die Population, verhindert aber keine Neubefälle.

Buchsbaumzünsler – weit verbreiteter, stark schädigender Raupenbefall

Der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) ist ein aus Ostasien eingeschleppter Schädling, der sich seit Jahren rasant ausbreitet. Die Raupen können einen Buchsbaum innerhalb weniger Wochen vollständig kahlfressen. Viele Gärten, Vorgärten und öffentliche Anlagen sind betroffen.

Typisch sind:

  • grün-schwarz gestreifte Raupen
  • Gespinste im Strauchinneren
  • braun werdende, abgefressene Triebe
  • Häufung ab April und erneut im Sommer (mehrere Generationen)
Das Bild zeigt das typische Schadbild an einem Buchsbaum, das durch die Raupe des Buchsbaumzünslers entstanden ist. Die Blätter sind angefressen und die Ränder der Fraßstellen werden mit der Zeit weiß.

Ja. Wiederholter Kahlfraß kann zum Absterben des ganzen Strauchs führen.

Im privaten Bereich ist eine Kombination sinnvoll:

  • regelmäßige Kontrolle ab April
  • Herausschneiden betroffener Triebe
  • Absammeln der Raupen
  • gegebenenfalls Einsatz zugelassener biologischer Mittel (beispielsweise Bacillus thuringiensis)

Im öffentlichen Raum werden Buchsbaumflächen zunehmend ersetzt, da Pflege und Bekämpfung dauerhaft sehr aufwendig sind.

Das Bild zeigt einen Buchsbaumzünsler auf einem Buchsbaumblatt. Sie ist grünlich-gelb gefärbt, besitzt einen schwarzen Kopf und trägt auffällige schwarze sowie weiße Längsstreifen entlang des Körpers.

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