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Nachhaltigkeit wird in Karlsruhe schon lange gelebt. Sowohl die Stadtverwaltung als auch zivilgesellschaftliche Akteure engagieren sich – gemeinsam – mit zahlreichen Projekten für eine ökologisch, ökonomisch und sozial ausgeglichene Zukunft.
Beim ersten Karlsruher Ernährungsgipfel tauschten sich rund 60 Teilnehmende aus verschiedenen Betrieben, Wissenschaftsinstitutionen, Initiativen und Verwaltung über nachhaltige Ernährung in Karlsruhe aus.
Veranstaltet wurde der Gipfel vom Projekt KA-Wert und dem städtischen Umwelt- und Arbeitsschutz in Kooperation mit dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am KIT.
Bürgermeisterin Bettina Lisbach betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung der nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung und hob die Erfolge der Initiativen und Betriebe in Karlsruhe hervor.
Nach einem Input aus Schweden von Dr. Rebecka Milestad wurde in einer Podiumsdiskussion erörtert, wie regionale Lebensmittel stärker in der Gemeinschaftsverpflegung eingesetzt werden können. In fünf Aktionskreisen erarbeiteten die Teilnehmenden Lösungen für eine nachhaltigere Außer-Haus-Verpflegung, wobei Themen wie Lebensmittelgerechtigkeit, regionale Produktion und Lebensmittelkreisläufe im Mittelpunkt standen. Laut den Teilnehmenden ist es entscheidend, in kleinen Schritten voranzugehen und positive Erzählungen zu stärken. Es wurde jedoch auch deutlich, dass es noch an Wissen über lokale Angebote und Beteiligte fehlt. Eine ausführliche Zusammenfassung der einzelnen Aktionskreise finden Sie hier 1,17 MB (PDF).
Das breite Spektrum der Gäste aus Produktion, Kantinenbetrieb, Logistik, Wissenschaft bis hin zu zivilgesellschaftlichen Initiativen sorgte für vielfältige Perspektiven und einen konstruktiven Austausch. Die Präsenz verschiedener Arbeitsbereiche der Stadtverwaltung, die sich mit Ernährungsthemen befassen, sowie die dadurch ermöglichten Einblicke in deren Rahmenbedingungen, wurde von den Teilnehmenden sehr positiv aufgenommen. Das Ziel des Gipfels, Netzwerke zu knüpfen und voneinander zu lernen, wurde erreicht. Alle Beteiligten sprachen sich für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit aus.
Karlsruhe setzt sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung, die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 auf lokaler Ebene und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ein. Dazu kann die Stadt Karlsruhe Projekte privater Initiativen fördern, die sich am Leitbild der Nachhaltigkeit orientieren bzw. die Umsetzung der Agenda 2030 unterstützen. Es handelt sich dabei um eine freiwillige städtische Förderung.
Richtlinie „Finanzielle Unterstützung privater Initiativen Nachhaltigkeit“ 84 KB (PDF)
Jedes Jahr landen Tonnen von Lebensmitteln im Müll – auch in Schulen. Dabei könnten viele dieser Lebensmittel noch verzehrt werden. Hier setzt das Konzept des Foodsharings an: Es geht darum, überschüssige oder übrig gebliebene Lebensmittel zu retten und sinnvoll zu nutzen. Schulen bieten dafür eine ideale Plattform.
Durch unsere Foodsharing-Projekte an fünf Karlsruher Schulen werden diese Lebensmittel nach dem Mittagessen in den Mensen weitergegeben. Das Essen wird entweder von einer karitativen Einrichtung oder von Foodsharing selbst abgeholt. Weitere Projekte sind in Planung.
Ein weiterführendes Ziel ist es, die Akzeptanz des Schulessens an den Schulen zu steigern und die Schüler*innen für das Thema zu sensibilisieren. Die Schulen gehen nicht nur aktiv gegen Lebensmittelverschwendung vor, sondern sie vermitteln über das Foodsharing auch wichtige Werte wie Nachhaltigkeit, Verantwortung und Gemeinschaftssinn.
In Karlsruhe gibt es zahlreiche Initiativen und Gruppen, die mit ihrem Engagement über Themen der Nachhaltigkeit informieren möchten. Ebenso zahlreich sind die stationären Angebote wie Geschäfte und Örtlichkeiten, die gelebte Nachhaltigkeit innerhalb der Stadt sichtbar und möglich machen. Die Web App "Agenda 2030 - Nachhaltigkeit in Karlsruhe" bietet einen einfachen und übersichtlichen Einstieg in die Karlsruher Nachhaltigkeits-Landschaft.
Von Schülerinnen und Schüler für Schülerinnen und Schüler – Workshop-Woche zu Themen wie Menschenrechte, Eine Welt, Umweltschutz, Globalisierung.
Der "Grüne Marktplatz" steht für nachhaltiges Einkaufen, Handeln und Leben und beinhaltet Adressen von Geschäften in Karlsruhe, die sich auf nachhaltigen Konsum spezialisiert haben. Ein Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Karlsruhe und der Lokalen Agenda 21.
„Grüner Marktplatz“ – Nachhaltiger Konsumführer für Karlsruhe
Nachhhaltigkeitstag in Karlsruhe
Der Nachhaltigkeitstag gab zum Abschluss des Aktionsmonats "Karlsruher Klima-Frühling" einen Einblick in die vielfältige Karlsruher Akteurslandschaft, ihr Engagement und ihre Projekte. Die vorgestellten Themen reichen von Klimaschutz und Klimawandel über Nachhaltigkeit leben im Alltag, Kunst und Fairen Handel, Bildung für nachhaltige Entwicklung bis hin zur Gesundheitsförderung.