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Erfahren Sie mehr darüber, wie unsere Sinnstifterinnen und Sinnstifter, Problemlöserinnen und Problemlöser sowie Möglichmacherinnen und Möglichmacher die Stadt Karlsruhe bewegen.
Nach fast zehn Jahren erfolgreicher Tätigkeit in der Privatwirtschaft und bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe will Tarek Al Sharairi den nächsten Schritt in seiner beruflichen Laufbahn setzen. Neues entdecken, seine Kompetenzen weiterentwickeln und mit Menschen im Team agieren, stehen bei dem erfahrenen Sicherheitsingenieur im Fokus seiner beruflichen Veränderung. „Mit Vorfreude und großen Erwartungen übernahm ich im März 2017 die Leitung des Arbeitssicherheitsdienstes der Stadt Karlsruhe“, erinnert sich Tarek Al Sharairi an seinen ersten Arbeitstag bei der Stadtverwaltung. Seither steht er mit seinem Team in beratender Funktion mit der Zielsetzung, die Beschäftigten vor spezifischen Gefahren am Arbeitsplatz zu schützen - eine verantwortungsvolle Aufgabe, die er mit Herz und Verstand ausfüllt.
... sieht Tarek Al Sharairi als Herausforderung, der er sich aus Überzeugung stellt. Diese Stärke schätzt er auch bei seiner Arbeitgeberin. „Gerade in der Arbeitswelt kommen neue Entwicklungen in den Bereichen technologischer und digitaler Fortschritt, Ergonomie und Arbeitssicherheit auf uns zu“, weiß Al Sharairi. Die Formulierung von Sicherheitskonzepten einerseits, aber auch die praktische Umsetzung, die alle städtischen Dienststellen, Personalvertretungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie den Ärztlichen Dienst der Stadt Karlsruhe einbezieht, seien dabei gleichermaßen von Bedeutung. Bei diesem fachübergreifenden Austausch kann Tarek Al Sharairi auf seine berufliche Erfahrung zurückgreifen. Das umfangreiche Fortbildungsprogramm für Führungskräfte bei der Stadt Karlsruhe, der enge Austausch mit den Mitarbeitenden des Arbeitssicherheitsdienstes – all das sind wichtige Aspekte, die Tarek Al Sharairi bei seiner fachlichen Weiterentwicklung unterstützen.
Führungskräfte in Sachen Arbeitsschutz beim Amt für Abfallwirtschaft beraten oder Anfragen der Arbeitssicherheit im Karlsruher Zoo klären - das Aufgabengebiet von Tarek Al Sharairi und seinem Team ist vielfältig und umfassend. „Hier sind Problemlöser gefragt“, erläutert der Leiter des Arbeitssicherheitsdienstes seine täglichen Herausforderungen.
Ein Berufsalltag rund um das Thema Sicherheit – das legt Al Sharairi auch privat nicht einfach beiseite: „Bei meinen Reisen in ferne Länder oder meinen Motorradtouren genieße ich das Freiheitsgefühl, doch das Thema Sicherheit ist auch hier mit im Reisegepäck“, gibt er zu. Verantwortung endet für Tarek Al Sharairi eben nicht nach Dienstschluss.
Eine Stadtgesellschaft stellt mit ihren kontinuierlichen Veränderungen auch die Arbeitsprozesse bei der Stadtverwaltung auf den Prüfstand. Neue Aufgabenfelder erschließen sich und bringen für die städtischen Mitarbeitenden veränderte Anforderungen mit sich. Dies spiegelt sich auch in der Karriere von Ilse Baier wider. Mit dem erfolgreichen Studium an der Hochschule Kehl qualifizierte sie sich vor drei Jahrzehnten für den gehobenen Dienst bei der Stadt Karlsruhe. In den von Veränderung geprägten 90er-Jahrenarbeitete Ilse Baier für den Grundstücksverkehr im Liegenschaftsamt Karlsruhe und stand auch zeitweise der Stadtverwaltung von Halle an der Saale – Partnerstadt von Karlsruhe – vor Ort beratend zur Seite und unterstützte die Kolleginnen und Kollegen.
Mit dem Fokus auf einer sinnhaften Tätigkeit im Bereich Aus- und Fortbildung, setzte Ilse Baier, zwischenzeitlich Mutter eines Sohnes, nach dem Erziehungsurlaub ihre Karriere bei der Stadtverwaltung fort. „Mit einem umfangreichen internen Fortbildungsprogramm und zahlreichen Angeboten in der Weiterbildung hatte die Stadt Karlsruhe schon frühzeitig die Wichtigkeit der Personalentwicklung erkannt“, betont Ilse Baier, die selbst zahlreiche dieser Fortbildungen besucht und auch eine Seminarreihe für Nachwuchsführungskräfte absolviert hat. „Mein Ansatz war es, im Rahmen strategischer Personalentwicklung weitere Strukturen und Methoden professionell einzuführen“, erläutert Ilse Baier, inzwischen Sachgebietsleiterin der Personalentwicklung, ihre Maßnahmen. „Gemeinsam mit meinem Team zeige ich beratend individuelle Entwicklungsperspektiven auf, mit dem Ziel, die Kolleginnen und Kollegen optimal auf aktuelle und künftige Aufgaben und Herausforderungen vorzubereiten. Ich ermutige sie, für ihre Karriere und für ihre Balance etwas zu tun, um so motiviert, zufrieden und mit Freude bei der Stadt Karlsruhe zu arbeiten.“
... hat Ilse Baier ein großes Ziel erreicht. Selbst Führungskraft im Tandem und jetzt in Teilzeit, konnte sie die Erziehung ihres Sohnes und die zeitweise Pflege ihrer Eltern mit ihrer Karriere vereinbaren. Dass sie trotz der familiären Anforderungen beruflich vorankommen konnte, rechnet sie der Stadt Karlsruhe hoch an und vermittelt diese positive Erfahrung auch ihren Kolleginnen und Kollegen, die ihre persönliche Weiterentwicklung bei Ilse Baier in guten Händen sehen.
Auch privat gibt sie ihre Erfahrungen gerne weiter und bringt sich in ihrer südpfälzischen Heimatgemeinde aktiv in die Flüchtlingsarbeit ein. Den Wandel als Chance begreifen und sinnvolle Antworten auf die Veränderungen finden - das lebt Ilse Baier täglich.
Bäume faszinieren ihn – majestätische Solitäre, kilometerlange Alleen, verwunschene Wälder, und alles im Wechsel der Jahreszeiten. Die Gehölze pflegen und erhalten, das sollte sein Arbeitsschwerpunkt werden. Sieben Jahre lang war Fabian Brecht in einem privaten Landschaftsbau- und Forstbetrieb als Vorarbeiter tätig. Im Rahmen seiner Fortbildung zum Fachagrarwirt für Baumpflege absolvierte er auch ein Praktikum bei der Stadt Karlsruhe und stellte schnell fest: „Hier möchte ich arbeiten und Verantwortung für die 'grüne Lunge' der Stadt übernehmen.“
Seit 2016 ist Fabian Brecht nun bei der Stadt Karlsruhe im Bereich der Baumpflege tätig. Die tägliche Arbeit im Team mit gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen sieht er als wichtigen Baustein für die eigene Entwicklung. Seine theoretischen Kenntnisse ergänzt Fabian Brecht durch die Teilnahme an den zahlreichen Weiterbildungsangeboten in seinem Bereich. „Besonders beeindrucken mich auch die hochwertige Schutzausrüstung und die technisch innovativen Gerätschaften, die mich täglich bei meiner Arbeit unterstützen“, erzählt er. Alles in Summe hat ihn zum Spezialisten für die "grünen Riesen" werden lassen.
... hat Fabian Brecht. Um auch langfristig seinen Beruf mit gleichbleibender Intensität ausüben zu können, nimmt Fabian Brecht regelmäßig an den Angeboten zur Gesunderhaltung teil. Gärtner und Baumpfleger ist ein körperlich fordernder Beruf, und auch der Kopf muss leistungsfähig bleiben. „Die Vorurteile über das Thema Arbeiten im öffentlichen Dienst kann ich überhaupt nicht bestätigten“, merkt Fabian Brecht an. „Bei uns brennt schon des Öfteren ganz schön die Luft, wir werden körperlich und geistig gefordert“, setzt er nach und lächelt doch sehr zufrieden. Denn er weiß sich in einem funktionierendem Team. „Der Zusammenhalt lässt uns jede Herausforderung bestehen, und am Ende des Tages stehen Stolz und Freude - das ist es was zählt.“
Seit nahezu 20 Jahren ist Thomas Dueck als Architekt mit der Planung und Gestaltung städtischer Gebäude befasst. Das Arbeiten am Stadtbild erfüllt den Kreativen in führender Position als Abteilungsleiter des Bereichs Hochbau und Gebäudewirtschaft beim Stadtamt Durlach. So zeichnet er als Projektleiter für die Neugestaltung der Turmbergterrasse in Durlach mit verantwortlich. Dank der eindrucksvollen Perspektive und des einmaligen Rundblicks über Karlsruhe und die Rheinebene, hat diese sich rasch zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt und auch beliebten Trauungsort entwickelt.
Über das Projekt „Turmbergterrasse“ entdeckte Thomas Dueck noch ein ganz anderes Talent in sich. Seit August 2016 begleitet er, neben seiner Architektentätigkeit, als eheschließender Standesbeamter Paare auf ihrem Weg ins Eheglück - im Standesamt in Durlach und auf der Turmbergterrasse. „Neben meiner Arbeit als Architekt interessieren mich Menschen und deren Geschichten. Den wichtigsten Tag im Leben eines Brautpaares mitzugestalten, das ist auch für mich selbst immer wieder etwas ganz Besonderes.“ Thomas Dueck freut sich, wie offen und flexibel die Stadtverwaltung ihm diese zusätzliche Perspektive ermöglicht hat, die er mit viel Liebe und Leidenschaft ausfüllt.
... sieht sich Thomas Dueck selbst, und wer ihn bei einer Trauung erlebt hat, wird dies bestätigen. Humorvoll, charmant und empathisch - so nehmen ihn die Brautpaare wahr. „Jedes Paar bringt seine ganz eigenen Vorstellungen mit - von den Inhalten der Rede bis hin zur Programmgestaltung.“ Eine positive Herausforderung, die er gerne annimmt und mit viel Herzblut umsetzt. „Von einer bewegenden und emotionalen Trauung auf der Turmbergterrasse zurück an den Schreibtisch zu meiner Architektenarbeit für ein städtisches Gebäude – das ist zugegebenermaßen ein Spagat, der ungewöhnlich ist, aber auch ungemein reizvoll und lebensnah“, ergänzt der Abteilungsleiter Thomas Dueck und widmet sich wieder ganz seinen Büroaufgaben.
Mit einer großen Planrolle in der Hand betritt Kristina Lochmann-Leßle am frühen Morgen das Areal am Hauptbahnhof Süd. Ein prüfender Blick auf die Baggerarbeiten, ein freundlicher Gruß an die Arbeiter an den Baugeräten – wer die junge Frau mit Helm und Sicherheitsweste beobachtet, erkennt rasch, wie engagiert und fokussiert sie ihre Arbeit aufnimmt. Den Grundstein dafür legte Kristina Lochmann-Leßle mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiums im Bauingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie.
Eine sinnhafte und am Gemeinwohl orientierte Ausrichtung ihrer beruflichen Tätigkeit suchte und fand die junge Bauingenieurin 2015 beim Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe. Eine Frau in einem typischen Männerberuf? „Das ist überhaupt kein Thema bei der Stadtverwaltung, hier zählen wirklich nur Qualifikation und Motivation“, bekräftigt Kristina Lochmann-Leßle ihre Entscheidung.
Vor allem bei Großprojekten der Stadt wie der Ansiedlung von IKEA oder auch der Baureifmachung des Areals Hauptbahnhof Süd ist ein hohes Maß an Verantwortung gefragt. Belange städtischer Träger, Belange des Umweltschutzes, der Straßenverkehrsbehörde, des Stadtplanungsamtes oder auch der Wirtschaftsförderung sind zu berücksichtigen. „Meine Aufgabe als Koordinatorin ist es, alle relevanten Abläufe abzustimmen und hierbei auch die technischen und zeitlichen Aspekte einfließen zu lassen.“ Dass der Beruf sie fordert, sieht Kristina Lochmann-Leßle gelassen. „Das gehört für mich dazu, und sollte es doch mal Probleme geben, weiß ich, mein Team steht hinter mir. Niemand wird alleine gelassen, wir unterstützen uns gegenseitig, ohne Konkurrenzkampf.“
... sieht sich die Bauleiterin und Baustellenkoordinatorin bei der Stadt Karlsruhe. „Ich bin glücklich, dass mir meine Arbeitgeberin die Möglichkeiten für eine optimale Work-Life-Balance bietet.“ Den täglichen Herausforderungen begegnet Kristina Lochmann-Leßle in der Freizeit, aber auch mal in der Mittagspause mit Yoga-Übungen. „Yoga hilft mir zu entspannen und neue Kraft zu tanken“, schwärmt sie von dieser perfekten Möglichkeit, Körper und Geist fit zu halten – mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement schafft die Stadtverwaltung die Voraussetzungen dafür. „Auch meine erarbeiteten Überstunden kann ich immer wieder abbauen“, ergänzt sie, setzt ihren Helm auf und widmet sich wieder mit voller Kraft der Bauleitung.
Die Stadtverwaltung kannte Carmen Thiemecke lediglich durch eigene Besuche des Bürgerbüros. Die Kauffrau für Dialogmarketing ahnte nicht, einmal bei der Stadt Karlsruhe Karriere zu machen. Interessiert hörte sie dann zu bei Freunden und Familienangehörigen, die über ihre Arbeit bei der Stadtverwaltung und von interessanten Berufsbildern, vielfältigen Karrierechancen und sinnhaften Aufgaben berichteten. Die Neugierde der sportlichen Berufsanfängerin war geweckt. Carmen Thiemecke startete bei der Stadt Karlsruhe eine Ausbildung als Verwaltungswirtin. „Der Wechsel zur Stadtverwaltung war eine der besten Entscheidungen, die ich treffen konnte“, so Carmen Thiemecke heute. „Ich schätze den sicheren Job und die Möglichkeiten mich zu entwickeln und zu verändern, ohne gleich den Wohnort oder den Arbeitgeber wechseln zu müssen, das ist einfach großartig“, begründet die Beamtin im mittleren Dienst ihre Berufswahl.
Die Arbeit mit und für Menschen, eine gute Kommunikation und ein fairer Umgang miteinander liegen Carmen Thiemecke im Blut. Ihre Kolleginnen und Kollegen im Ordnungs- und Bürgeramt schätzen ihre Eigenschaften ebenso wie ihre Mitstreiterinnen bei den Karlsruher Cougars. Dort spielt sie bereits seit 2004 und ist mit ihrer Softball-Damenmannschaft erfolgreich in der Bundesliga vertreten.
Nach Abschluss Ihrer Ausbildung setzte Carmen Thiemecke ihre berufliche Karriere im Ordnungs- und Bürgeramt fort, zunächst in der Ausländerbehörde, dann als Sachbearbeiterin im Bürgerbüro. Durch ihre Begeisterung an der vielseitigen Arbeit und ihre kontinuierliche Weiterentwicklung eröffnete sich im Sommer 2016 für sie die Chance, dort die Teamleitung zu übernehmen. „Teamarbeit hat hier die höchste Priorität, denn nur gemeinsam können wir Bürgerinnen und Bürger in ihren Anliegen unterstützen und einen umfassenden Service bieten“, erklärt die junge Führungskraft überzeugt.
... kennt Carmen Thiemecke in privater und beruflicher Hinsicht. Von der Jugendspielerin bis zur ersten Damenmannschaft und inzwischen auch zur ausgebildeten Trainerin hat sie sich in ihrem Sportverein erfolgreich weiterentwickelt. Auch innerhalb der Stadtverwaltung ergriff sie ihre Aufstiegschancen. „Als Teamleiterin im Bürgerbüro ist mein Fachwissen gefragt, aber auch meine Fähigkeiten in der Mitarbeiter- und Teamführung. Gerade in diesen Punkten kann ich auf das umfangreiche Fortbildungsangebot der Stadt Karlsruhe zurückgreifen und erweitere durch die regelmäßige Teilnahme stetig meine Kompetenzen, das begeistert mich.“
Ihr beruflicher Aufstieg in den gehobenen Verwaltungsdienst ist ebenfalls eingeleitet. „Ich bin mir sicher, dass mich das Ordnungs- und Bürgeramt auch auf diesem Weg weiterhin unterstützen wird“, freut sich Carmen Thiemecke über ihre Karrierepläne.
Beherzt greift Stephan Steiger in die Saiten seiner Gitarre und stimmt ein Kinderlied an. Es ist vielleicht das fünfzehnte an diesem Tag, aber die Kinder um ihn herum fordern Zugabe, auch wenn draußen schon die Eltern zur Abholung warten. Eine Szene aus Stephan Steigers Arbeitstag, der den Beruf des Erziehers ergriffen hat, weil er für ihn vielseitig ist und ihm die Möglichkeit bietet, neuen Herausforderungen zu begegnen.
Während seiner Ausbildung lernte er die Arbeit mit Kindern kennen. Die Entscheidung in einer Kindertagesstätte zu arbeiten, fiel ihm daher nicht schwer. „Es geht neben Betreuung auch um einen erzieherischen Auftrag“, ist sich Stephan Steiger bewusst. „In diesem prägenden Alter die Chance zu haben, Kindern etwas auf ihren Lebensweg mitzugeben, ist toll, aber auch mit Verantwortung verbunden“, weiß er. Motorische Fähigkeiten weiterentwickeln, die Tier- und Pflanzenwelt spielerisch kennenlernen, Wissen altersgerecht vermitteln - die täglichen Aufgaben von Stephan Steiger sind abwechslungsreich.
„Besonders liegt mir am Herzen, mit den Kindern zu musizieren“, betont der Erzieher. Er selbst spielt leidenschaftlich gerne Gitarre und weiß um die Wirkung von gemeinsamem Singen. „Wenn wir im Kreis sitzen und Kinderlieder singen, schafft das Verbundenheit„, so seine Erfahrung. Wenn er dann in der Freizeit wieder zur Gitarre greift, ist die Musikwahl freilich eine andere, doch beides bereitet ihm gleichermaßen Freude.
Männliche Erzieher sind nach wie vor selten, doch Stephan Steiger sieht sich in dem gemischten Team bei der Kindertagesstätte in der Frühlingstraße am richtigen Platz. „Wir agieren partnerschaftlich und gleichberechtigt“, weiß Stephan Steiger zu schätzen. Die Kinder mögen, wenn er mit ihnen tobt oder Fußball spielt. Genauso ist aber immer wieder auch Trösten, Schlichten oder Vorlesen angesagt. „Weibliche und männliche Bezugspersonen zu haben, ist für die Entwicklung der Kinder von Vorteil“, ist sich der Erzieher sicher und freut sich über die Vielfalt an seinem Arbeitsplatz.
... sieht Stephan Steiger auch die Stadt Karlsruhe. „Menschen aller Bevölkerungsschichten sowie unterschiedlichster Nationalitäten treffen hier aufeinander“, erlebt er Karlsruhe als aufgeschlossene und tolerante Stadt. Perfekt für ihn ist auch die Verkehrsanbindung. „Ich nutze den Öffentlichen Personennahverkehr, um meine in Süddeutschland verstreute Familie zu besuchen“, erzählt Stephan Steiger, der auch bei seinem täglichen Weg zur Arbeit oder abends, wenn er sich mit Freunden trifft, das gut ausgebaute Liniennetz nutzt. „Das Job-Ticket kann ich abends und am Wochenende nutzen und sogar noch eine Person kostenlos mitnehmen“, freut er sich über das Angebot seiner Arbeitgeberin, steigt aus der Bahn an der Ostendstraße und erreicht in wenigen Minuten die Kindertagesstätte – ein neuer Arbeitstag beginnt.
Patrick Rother liebt Gegensätze und was er tut, geschieht aus Überzeugung. Halbe Sachen sind nicht sein Ding. So entschied er bereits während des BA-Studiums Public Management bewusst, seine berufliche Laufbahn bei einer großen Stadtverwaltung wie Karlsruhe zu starten. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten, attraktive Entwicklungsperspektiven und flexible Arbeitszeitmodelle standen bei seiner Entscheidung ganz oben auf der Liste. „Als junger Mensch möchte man etwas bewegen, sich ausprobieren und weiterentwickeln“, bringt er seine Beweggründe auf den Punkt.
Nach ersten Etappen im IT-Bereich und im Marktamt erwarteten den ambitionierten BA-Absolventen neue Herausforderungen im Team der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe. Als Zentrum einer der erfolgreichsten Wirtschafts-, Wissenschafts- und Forschungsregionen Europas ist Karlsruhe ein attraktiver Standort für Industrie, Dienstleistung, Handel und Handwerk.
„Zu meinen Aufgaben gehört die Erschließung von Dienstleistungsflächen, um neuen Unternehmen attraktive Standorte in der TechnologieRegion Karlsruhe zu eröffnen“, erklärt Patrick Rother. Eine Herausforderung in der schnell wachsenden Stadt mit begrenztem Flächenangebot, der sich Patrick Rother täglich stellt. Intelligente Konzepte sind gefragt. So wundert es nicht, dass sich der Hobbymusiker nach einem anspruchsvollen Arbeitsalltag seine Bassgitarre schnappt, um sich im Proberaum den Kopf wieder frei zu spielen.
... fühlt sich Patrick Rother: „Im Curriculum 'Fit für Führung und Fachkarriere' sehe ich mich auf dem richtigen Weg. Meine berufliche Entwicklung wird dabei von einem Trainerteam aktiv begleitet und ich bekomme regelmäßig Feedback. So nehme ich meine eigene Entwicklung ganz anders wahr.“ Seine Karriereplanung bei der Stadt Karlsruhe gibt ihm ein Stück Sicherheit und zeigt ihm gleichzeitig vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten auf. „Dass ich mich dann auch noch aufgrund der flexiblen Arbeitszeiten meiner Rockband widmen kann, ist perfekt“, lacht Patrick Rother und freut sich auf den nächsten Gig im Musikclub Substage.
Mit kräftigen Schwimmbewegungen zieht Birgit Brunner zügig ihre Bahnen. Der sportliche Schwimmstil und die Vertrautheit mit dem Wasser fallen gleich ins Auge. „Schon als Jugendliche zog es mich täglich direkt von der Schulbank zu meinen sportlichen Aktivitäten“, erinnert sich die Schwimmerin. Besonders das Element Wasser hatte es ihr angetan.
Birgit Brunner hat diese Leidenschaft zum Beruf gemacht und bei der Stadt Karlsruhe eine Ausbildung zur Fachangestellten für Bäderbetriebe absolviert. „Früher hieß das noch Schwimmmeistergehilfin, aber das ist fast 30 Jahre her“, lacht die sportliche Frau. Auch beruflich packte Birgit Brunner sportlicher Ehrgeiz. Mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe absolvierte sie erfolgreich die Weiterbildung zur 'Geprüften Meisterin für Bäderbetriebe' und erwarb so die Ausbilderqualifikation.
„Mittlerweile arbeite ich fast 30 Jahre bei der Stadt Karlsruhe und bin stellvertretende Betriebsleiterin im Turmbergbad in Durlach. Das Freibad am Fuße des Durlacher Turmbergs ist ein echtes Freibad-Paradies“, schwärmt die Schwimmmeisterin. Außerhalb der Freibadsaison ist Birgit Brunners Erfahrung und Kompetenz in den zahlreichen Hallenbädern der Fächerstadt gefragt. „Die Stadt Karlsruhe mit der vielfältigen Bäderlandschaft bietet für mich die idealen Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen und reizvollen Arbeitsplatz.“ Regelmäßige Erste-Hilfe-Schulungen sowie die theoretische und praktische Arbeit mit jungen Auszubildenden in den Bäderbetrieben ergänzen das Aufgabenspektrum von Birgit Brunner, die auch viele Jahre als Ausbildungsbeauftragte der Bäderbetriebe verantwortlich zeichnete.
... steht für Birgit Brunners Lebenseinstellung. So startet sie im Kollegenteam regelmäßig bei zahlreichen großen Laufsportveranstaltungen. „Sport hält uns fit und schweißt uns als Team zusammen, das wirkt sich auch positiv auf den Arbeitsalltag aus“, erzählt die begeisterte Läuferin, die auch als örtliche Personalrätin Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen gegenüber der Stadtverwaltung vertritt.
So viel Leidenschaft steckt an. Das spüren auch schon die ganz jungen Karlsruher Schwimmerinnen und Schwimmer, denen Birgit Brunner am Nachmittag Schwimmunterricht gibt. „Früh übt sich“, ruft Birgit Brunner vom Beckenrand rüber und denkt dabei an ihre Anfänge zurück.
Zwei Ziffern – 1 und 0 – bilden die Grundlage für seine Leidenschaft. Alexander Hess denkt digital, seit er sich erinnern kann. Mit der Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemadministration verwirklichte er sich seinen Traumberuf.
„Die Digitalisierung ist bei der Stadtverwaltung in vollem Gange“, erläutert Alexander Hess. Völlig klar, dass die Stadt Karlsruhe als Arbeitgeberin eine erste Adresse für ihn war. „Im Amt für Informationstechnik und Digitalisierung kann ich meine in der Ausbildung bei einem privaten IT-Unternehmen erworbenen Kenntnisse perfekt anwenden und die Digitalisierung der Stadt mitentwickeln“, freut sich der IT-Systemadministrator über seinen spannenden Job.
Digitaler Fortschritt ermöglicht die Veränderung und Optimierung von Arbeitsprozessen. Die damit einhergehenden Chancen für effizienteres Arbeiten und mehr Lebensqualität will Alexander Hess mit seinen Lösungen nutzen. Neben dem Hosting von Webseiten und der Betreuung von Endanwendern richtet sich die Aufmerksamkeit von Alexander Hess und dem Team des IT-Amtes auf die Online-Bürgerdienste der städtischen Verwaltung. Diese technischen Lösungen dienen dazu, Serviceleistungen für die Bürger zu verbessern und weiterzuentwickeln. Plattformen wie der Karlsruher Veranstaltungskalender, der Abfallkalender oder die Online-Terminvereinbarung in den Bürgerämtern werden ebenfalls durch das Team aktuell und verfügbar gehalten. „Darüber hinaus bauen wir das kostenlose KA-WLAN Stück für Stück weiter aus. Egal ob mit Smartphone, Tablet oder Laptop – hier können Karlsruherinnen und Karlsruher, Studierende und Touristen kostenlos im Internet surfen und das ohne zeitliche Begrenzung oder Limitierung des Datenvolumens“, betont der Fachinformatiker stolz. Auch das Stichwort "Bürofreies Arbeiten" beschäftigt Alexander Hess zunehmend. Ziel sei es, die technischen Rahmenbedingungen weiter auszubauen, um möglichst vielen Kolleginnen und Kollegen die Arbeit von zu Hause aus zu ermöglichen.
... sieht sich Alexander Hess in seinem Job bei der Stadt Karlsruhe. Neben seinen Aufgaben beim IT-Amt übernimmt er auch als Personalrat Verantwortung und vertritt dort die Interessen seiner Kolleginnen und Kollegen gegenüber seiner Arbeitgeberin. „Diese Aufgabe ermöglicht mir einen umfassenden Blick auf die Erwartungen und Probleme der Menschen“, erklärt Hess im Hinblick auf ein harmonisches Betriebsklima, das ihm sehr wichtig ist.
Die Vorzüge der Fahrradstadt Karlsruhe schätzt der gesundheitsbewusste und sportbegeisterte IT-ler täglich auf dem Weg zur Arbeit. „Immer einen Tick wendiger und flexibler“ sieht er sich auf seinem Drahtesel, wenn er sich durch die Stadt bewegt – fast wie in der digitalen Welt.