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StadtZeitung spricht mit ACK-Vorsitzendem Radu Constantin Miron

Miron: Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) ist deutsches Pendant zum ÖRK

Der ACK-Vorsitzende Erzpriester Radu Constantin Miron Der ACK-Vorsitzende Erzpriester Radu Constantin Miron © ACK

Die elfte Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Karlsruhe hat viele Gesichter. Eines davon gehört zu Erzpriester Radu Constantin Miron, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK). Die StadtZeitung sprach mit dem griechisch-orthodoxen Geistlichen.

 

Wie ist das Selbstverständnis der deutschen Organisation ACK?

Miron: Der ACK ist das deutsche Pendant zum ÖRK, aber bei uns ist die katholische Kirche ein vollständiges Mitglied. Wir sind also einen Schritt weiter als der ÖRK und dafür sind wir dankbar.

 

Wie sieht das mit den Kirchen aus, die beim ACK vertreten sind?

Miron: Die wichtigsten Zweige des christlichen Bekenntnisses sind dabei, insgesamt  25 Kirchen. Die Neuapostolen sind vor zwei Jahren dazugekommen, haben Gaststatus. Damit ist ein großer Teil der deutschen Christen im ACK vertreten.

 

Was waren auf der Vollversammlung in Karlsruhe die Themen?

Miron: Es ging zum einen darum, wie wir als Christen mit Krieg und Frieden umgehen, also ganz konkret: Wie begegnen wir der Delegation der russisch-orthodoxen Kirche, die Mitglied des ÖRK ist? Das zweite Thema war der Nahostkonflikt. Es muss möglich sein, Kritik am Staat Israel zu üben, aber wir sollten uns vor Antisemitismus hüten, nicht in Extreme verfallen. Letzteres ist wegen der Geschichte in Deutschland, dem Holocaust, ein Thema mit besonderem Augenmerk.

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