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Menschen aus aller Welt lebten die Ökumene

Weltkirchentreffen zu Gast in Karlsruhe

Zum Tag dern Schöpfung am 1. September erhielt OB Dr. Frank Mentrup als Repräsentant der Gastgeberstadt einen Zedernbaum geschenkt. Zum Tag der Schöpfung am 1. September erhielt OB Dr. Frank Mentrup als Repräsentant der Gastgeberstadt einen Zedernbaum geschenkt. © Albin Hillert/WCOC

"Von dem Recht zur Ansiedlung und dem Genuss dieser Freiheiten darf niemand wegen seiner Religion ausgeschlossen werden", heißt es im zentralen Dokument der Karlsruher Stadtgründung, dem Privilegienbrief für die ersten Karlsruherinnen und Karlsruher. Dieses Versprechen der Religionsfreiheit wirkt bis heute fort und prägt das Zusammenleben in Karlsruhe, das in diesem Jahr Gastgeber für eines der bedeutendsten Treffen der christlichen Welt war.

Eintrag im Goldenen Buch der Stadt

Mit der Erinnerung an diese Tradition empfing Oberbürgermeister Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup die Offiziellen der 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im Rathaus. „Seit jeher leben die Menschen in Karlsruhe hier eine alltägliche Ökumene, ob im religiösen oder im weltlichen Sinn“, betonte Mentrup. Dass sie freundlich in Karlsruhe empfangen wurden, bestätigte Dr. Agnes Abuom, Moderatorin des ÖRK-Zentralausschusses. Anschließend lud der OB sie und die weiteren Vorsitzenden ein, sich in das Goldene Buch der Stadt einzutragen – dies ist Persönlichkeiten vorbehalten, denen Karlsruhe einen wichtigen Beitrag zu seiner Geschichte verdankt.

Goldenes Buch: OB Mentrup lädt Metropolit Nifon, Mary-Ann Swenson, Ioan Sauca und Agnes Abuom zum Unterzeichnen ein.

Die Vollversammlung als Chance zur Begegnung zu nutzen, das legte OB Mentrup den Gästen und der Bürgerschaft gleichermaßen ans Herz: „Ich lade Sie ein, an unserem Stadtleben teilzuhaben und ein gutes Bild von Karlsruhe mit nach Hause zu nehmen – und den Karlsruherinnen und Karlsruhern rufe ich zu: Nutzen Sie die Kulturangebote und die Gelegenheit, selten war es so leicht, ins Gespräch zu kommen!“

Miteinander im Gespräch bleiben

Gemeinschaft war auch ein zentrales Thema beim Gottesdienst am 4. September, den das ZDF aus der Karlsruher Friedenskirche übertrug. Im international ausgerichteten Gottesdienst hob Rita Famos, Präsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, hervor, dass man trotz unterschiedlicher Perspektiven, die unter dem Dach des ÖRK zusammenkommen, miteinander im Gespräch bleibe.

Aus der Friedenskirche sendete das ZDF den Fernsehgottesdienst.

Die Friedenskirche symbolisiert den christlichen Zusammenhalt in aller Welt, wurde sie nach dem Krieg mit Genehmigung Unterstützung des ÖRK und finanzieller Hilfe aus den USA als Notkirche neu errichtet. Dafür bedankte sich auch die Zeitzeugin Renate Wanner, die vom mühevollen Wiederaufbau berichten konnte.

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