"Von dem Recht zur Ansiedlung und dem Genuss dieser Freiheiten darf niemand wegen seiner Religion ausgeschlossen werden", heißt es im zentralen Dokument der Karlsruher Stadtgründung, dem Privilegienbrief für die ersten Karlsruherinnen und Karlsruher. Dieses Versprechen der Religionsfreiheit wirkt bis heute fort und prägt das Zusammenleben in Karlsruhe, das in diesem Jahr Gastgeber für eines der bedeutendsten Treffen der christlichen Welt war.
Eintrag im Goldenen Buch der Stadt
Mit der Erinnerung an diese Tradition empfing Oberbürgermeister Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup die Offiziellen der 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im Rathaus. „Seit jeher leben die Menschen in Karlsruhe hier eine alltägliche Ökumene, ob im religiösen oder im weltlichen Sinn“, betonte Mentrup. Dass sie freundlich in Karlsruhe empfangen wurden, bestätigte Dr. Agnes Abuom, Moderatorin des ÖRK-Zentralausschusses. Anschließend lud der OB sie und die weiteren Vorsitzenden ein, sich in das Goldene Buch der Stadt einzutragen – dies ist Persönlichkeiten vorbehalten, denen Karlsruhe einen wichtigen Beitrag zu seiner Geschichte verdankt.