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Turmbergbahn: Rückbau ist angelaufen

Debatte zur Kostenkontrolle

Blick auf die mit Bauzäunen eingehauste Talstation der Turmbergbahn während der Rückbauphase Blick auf die mit Bauzäunen eingehauste Talstation der Turmbergbahn während der Rückbauphase © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Es geht voran mit dem Neubau der Turmbergbahn: Nachdem zuvor bereits Rodungsarbeiten im Grünstreifen der Bergbahnstraße stattgefunden hatten, rückte Anfang dieser Woche der Abbruchbagger an der Bergstation an. Das aus dem Jahr 1966 stammende Gebäude weicht einem Neubau, während das talseitige Pendant bis Mai verschwinden wird, um durch eine neue Talstation am Ende der bis zur Grötzinger Straße verlängerten Bahn rückt. Bis Juni wollen die Verkehrsbetriebe (VBK) außerdem die Trasse rückbauen, so dass im Herbst mit der Neugestaltung begonnen werden kann. Hierfür veranschlagen die VBK eine Bauzeit von rund 15 bis 18 Monaten.

Zahlen öffentlich machen

Mit der Kostenentwicklung des Projekts Turmbergbahn hatte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung befasst. Ein Antrag der KAL-Fraktion begehrte eine möglichst transparente Darstellung der aktuellen Entwicklung. „Es geht um eine gute Projektsteuerung“, begründete KAL-Stadträtin Sonja Döring den Wunsch nach Behandlung der Zahlen in einem gemeinderätlichen Gremium statt nur im VBK-Aufsichtsrat. Während die Sprecher der CDU-, SPD- und Volt-Fraktion hierin eine „Verzögerungstaktik“ sahen, weil die KAL sich zuvor als Gegner des Bergbahn-Neubaus positioniert hatte, empfahl die Verwaltung, den Antrag abzulehnen. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup verwies darauf, dass die Information zu den laufenden Kosten bei der Kombilösung funktioniert habe. „Beim Staatstheater machen wir es so und bei der Turmbergbahn werden wir es auch so machen“, sagte das Stadtoberhaupt, „Sie kriegen das alles öffentlich, jedes Vierteljahr“.

Die Gesamtkosten für den Neubau und die Verlängerung der Turmbergbahn belaufen sich voraussichtlich auf rund 32 Millionen Euro. Davon übernimmt das Land Baden-Württemberg knapp 17,5 Millionen durch Fördermittel aus dem Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungsgesetz.

Dies ist ein Beitrag der StadtZeitung, die auch in gedruckter Form erscheint. Alle Ausgaben des ePapers sind digital verfügbar.

Mehr zu städtischen Themen und den Aktivitäten der Stadtverwaltung Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/stadtzeitung.

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