Der zweite Teil der neuen Notaufnahme am Städtischen Klinikum Karlsruhe (SKK) ist eröffnet. Sie bietet moderne, helle Räume und eine bessere Orientierung für Patientinnen und Patienten. Nachdem Teile der Notaufnahme bereits im vergangenen Jahr in einen neuen Bereich umgezogen waren, wurde nun der zweite Teilbereich weiterentwickelt.
Medizinische Ersteinschätzung
In der neuen zentralen Anmeldung werden Patientinnen und Patienten, die selbstständig in die Notaufnahme kommen, von speziell geschultem Personal medizinisch eingeschätzt. Danach werden sie entsprechend ihres individuellen medizinischen Bedarfs in den passenden Versorgungsbereich weitergeleitet – entweder in die verschiedenen Bereiche der Notaufnahme, in die Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung oder in das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ). Im Wartebereich ist eine digitale Anzeigentafel angebracht, die die aktuelle Wartezeit darstellt, wie viele Menschen insgesamt warten und wie viele sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befinden.
Steigende Zahlen
Erste Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Bettina Lisbach lobte bei der Einweihung: „Es gibt nun modernere, hellere Räume, bessere Orientierung und optimierte Abläufe.“ Auch die Zugänge und Wege für die Rettungsdienste wurden erneuert. „Auch das beschleunigt die Abläufe“, betonte Lisbach. Prof. Dr. Dr. Martin Holderried, Medizinischer Geschäftsführer am SKK, hob hervor, dass die Notfallversorgung zunehmend wichtig sei. „Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die zu uns in die Notaufnahme kommen, steigt pro Jahr um sechs bis sieben Prozent.“ Deshalb und wegen gesetzlicher Anforderungen werde die Notfallversorgung kontinuierlich weiterentwickelt. -gia-