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Stadt Karlsruhe bringt öffentliche Langsamladesäule in Weiherfeld-Dammerstock an den Start

Verwaltung nutzt digitales Flächentool für den Aufbau von E-Ladeinfrastruktur

Offizieller Start der Langsamladesäule Ettlinger Allee 9 Offizielle Einweihung der Langsamladesäule in der Ettlinger Allee 9 mit Dr. Anton Strahilov (Fa. Midorion GmbH & Co. KG), Bürgermeisterin Bettina Lisbach, Christian Wack, Dr. Karl-J. Wack (beide Fa. Midorion GmbH & Co. KG), Maren Kohl, Evelyne Karl (beide Umwelt- und Arbeitsschutz), Thorsten Metz, Kristina Lochmann-Leßle (beide Tiefbauamt) (v.l.n.r.). © Boris Burghardt, Stadt Karlsruhe

Bürgermeisterin Bettina Lisbach hat im Karlsruher Stadtteil Weiherfeld-Dammerstock die erste öffentliche Langsamladesäule im Straßenraum an den Start gebracht, die über das Flächentool der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur (NOW) entstanden ist. Der Standort in der Ettlinger Allee 9 markiert einen weiteren wichtigen Schritt beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in der Fächerstadt.

„Mit dem Flächentool nutzen wir erstmals ein bundesweites Instrument, um den Aufbau kommunaler Ladeinfrastruktur strategisch und transparent weiterzuentwickeln“, erklärte Lisbach. „Das zeigt, dass Karlsruhe beim Thema Elektromobilität nicht nur lokal denkt, sondern Teil eines vernetzten, deutschlandweiten Systems ist.“

Die Ladesäule wurde von der Firma Midorion aus Karlsruhe errichtet, die bereits durch die Umsetzung des Ladeparks P&M Parkplatz Karlsbad bekannt ist.

Das Flächentool der bundeseigenen NOW

Das Flächentool ist eine digitale Informationsplattform der NOW, die den Aufbau von Ladeinfrastruktur in Deutschland gezielt unterstützt. Die Plattform bringt Flächenanbieter und Ladeinfrastrukturbetreiber zusammen:

  • Bundesländer, Kommunen, kommunale Unternehmen, private Firmen oder Privatpersonen können geeignete Liegenschaften für Ladeinfrastruktur einstellen und so für den Aufbau von Ladeinfrastruktur anbieten.
  • Ladeinfrastrukturbetreiber finden dort verfügbare Flächen, um neue Ladepunkte zu errichten.

Ziel ist es, den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu beschleunigen, indem geeignete Standorte einfacher identifiziert und vergeben werden können.

Der Einsatz des Flächentools in Karlsruhe wurde im Rahmen der Fortschreibung des Rahmenkonzeptes für Elektromobilitätsinfrastruktur (E-LIS) durch den Gemeinderat beschlossen. Mit dem Einsatz des Flächentools ist Karlsruhe Vorreiter bei den Kommunen in Baden-Württemberg.

Ausbau soll beschleunigt werden

Um die Elektromobilität in Karlsruhe weiter voranzubringen, hat der Gemeinderat Ende September 2025 eine Fortschreibung des Rahmenkonzepts für den Ausbau öffentlicher und öffentlich zugänglicher E-Ladeinfrastruktur beschlossen.
Ziel ist es, den bedarfsgerechten Ausbau insbesondere von AC-Ladestationen (Langsamladen) in allen 27 Stadtteilen deutlich zu beschleunigen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

Das aktuelle Rahmenkonzept kann auf karlsruhe.de eingesehen werden.

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