Die Stadt Karlsruhe bleibt weiterhin Mitglied in der KI-Allianz Baden-Württemberg. Dies hat der Gemeinderat einstimmig in seiner September-Sitzung beschlossen.
Bezüglich Künstlicher Intelligenz (KI) gebe es viele starke Regionen, so dass es mit der Allianz letztlich um die „Strahlkraft auf der Weltkarte“ gehe, ordnete bereits eine Woche zuvor David Hermanns, Vorstand der KI-Allianz Baden-Württemberg, im Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft den Zweck der Genossenschaft ein.
Zwei KI-Projekte direkt in Karlsruhe gefördert
Insgesamt wurden seit der Gründung 11,6 Millionen Euro an Fördergeldern für acht Projekte unter dem Dach der Allianz akquiriert. Davon entfielen 1,2 Millionen Euro direkt auf Karlsruhe, heißt es in der Beschlussvorlage. Mit diesen Mitteln wurden in Karlsruhe zwei zentrale Projekte umgesetzt: Zum einen kann mit dem „KI-Innovation Lab“ auf eine Datenbank von rund 80 Expertinnen und Experten zurückgegriffen werden. Bis Juli 2025 konnten damit etwa 50 Unternehmen beraten werden.
Zum anderen konnten mit dem „KI-Investoren Plug-In“ bis Juli 2025 über 240 Investorenkontakte hergestellt und mehr als 200 Start-ups beraten werden.
Städtischer Beitrag reduziert
Nachdem die KI-Allianz ihr Finanzierungsmodell neu beschlossen hat, sinken die Beiträge für die Stadt Karlsruhe. Im Haushaltsjahr 2026 beläuft sich der Beitrag auf eine Höhe von knapp 38.000 Euro. Mit der vollständigen Umstellung auf das neue Finanzierungssystem ab dem Haushaltsjahr 2027 reduziert sich der jährliche Beitrag der Stadt auf rund 30.000 Euro. Das Community Management wird ab dem Jahr 2026 bei der Wirtschaftsförderung angesiedelt. Die Kosten belaufen sich auf etwa 20.000 Euro. -has-