Es ist eine absolute Punktlandung: Für Ende Mai war der Abschluss des ersten Bauabschnitts zur Neugestaltung der Kriegsstraße terminiert und exakt zum anvisierten Termin ging die neue Querung an der Hirschstraße in Betrieb. Nunmehr kann der Radverkehr in einem Zug die innerstädtische Hauptverkehrsader passieren, während sich das Baugeschehen ab Mitte des Monats ein Stück weiter westlich konzentrieren wird.
Stadtboulevard mit Leben füllen
Angesichts des perfekt getakteten Ablaufs und der Tatsache, dass sich auch die Baukosten bislang im kalkulierten Rahmen bewegen, zeigte sich Bürgermeister Daniel Fluhrer beim Ortstermin in der Kriegsstraße über das Erreichte sehr erfreut. Zum einen seien entscheidende Verbesserungen für die Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs erzielt worden – und das ohne ein "Gegeneinander" der verschiedenen Verkehrsarten. Zum anderen werte der Umbau der Kriegsstraße den Stadtraum in seiner Qualität erheblich auf. Fluhrer hofft nun, "dass der Stadtboulevard mit Leben gefüllt wird", denn insbesondere die Erdgeschosszonen der angrenzenden Gebäude böten viel Potenzial. Als positives Beispiel für die Aufwertung der Kriegsstraße nannte der Baudezernent etwa das Hotel an der Kreuzung Lammstraße.