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Radeln in einem "Rutsch"

Querung an der Kreuzung Hirsch-/Kriegsstraße fertiggestellt / Zweiter Bauabschnitt beginnt

Die neu gestaltete Kreuzung an der Hirschstraße ermöglicht dem Fuß- und Radverkehr ein zügiges und sicheres Queren der Kriegsstraße. Die neu gestaltete Kreuzung an der Hirschstraße ermöglicht dem Fuß- und Radverkehr ein zügiges und sicheres Queren der Kriegsstraße. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Es ist eine absolute Punktlandung: Für Ende Mai war der Abschluss des ersten Bauabschnitts zur Neugestaltung der Kriegsstraße terminiert und exakt zum anvisierten Termin ging die neue Querung an der Hirschstraße in Betrieb. Nunmehr kann der Radverkehr in einem Zug die innerstädtische Hauptverkehrsader passieren, während sich das Baugeschehen ab Mitte des Monats ein Stück weiter westlich konzentrieren wird.

Stadtboulevard mit Leben füllen

Angesichts des perfekt getakteten Ablaufs und der Tatsache, dass sich auch die Baukosten bislang im kalkulierten Rahmen bewegen, zeigte sich Bürgermeister Daniel Fluhrer beim Ortstermin in der Kriegsstraße über das Erreichte sehr erfreut. Zum einen seien entscheidende Verbesserungen für die Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs erzielt worden – und das ohne ein "Gegeneinander" der verschiedenen Verkehrsarten. Zum anderen werte der Umbau der Kriegsstraße den Stadtraum in seiner Qualität erheblich auf. Fluhrer hofft nun, "dass der Stadtboulevard mit Leben gefüllt wird", denn insbesondere die Erdgeschosszonen der angrenzenden Gebäude böten viel Potenzial. Als positives Beispiel für die Aufwertung der Kriegsstraße nannte der Baudezernent etwa das Hotel an der Kreuzung Lammstraße.

Bürgermeister Daniel Fluhrer, Kristina Lochmann-Lessle (Tiefbauamt), Ulrich Wagner (Stadtplanungsamt) und Holger Bleyer (Tiefbauamt) (v.r.) beim Vor-Ort-Termin in der Kriegsstraße.

Geschlossenes Grünband im Mittelstreifen

Während sich der Verkehrsfluss an der neuen Querung nun einpendelt, beginnen ab Montag, 16. Juni, die Arbeiten zum zweiten Bauabschnitt. Dieser sieht eine Umgestaltung des Teilstücks zwischen der Hirschstraße und der Kreuzung Brauerstraße/Reinhold-Frank-Straße vor. Voraussichtlich bis Juli 2026 werden hier in mehreren Bauphasen und unter Sperrung einzelner Fahrspuren der Straßenraum umgestaltet sowie Versorgungsleitungen erneuert. Unter anderem ist vorgesehen, den Mittelstreifen zu bepflanzen, erläuterte Ulrich Wagner, Bereichsleiter Verkehr beim Stadtplanungsamt: "Wir werden hier zukünftig ein geschlossenes Grünband haben". Des Weiteren entsteht in Höhe der Leopoldstraße eine weitere ampelgesicherte Querung für den Fuß- und Radverkehr. Das an dieser Stelle während des ersten Bauabschnitts installierte Überwegs-Provisorium hat nun ausgedient und wurde bereits abgebaut.

Gesamtmaßnahme voraussichtlich Anfang 2027 fertig

Als dritter und letzter Bauabschnitt der Gesamtmaßnahme Kriegsstraße ist schließlich noch die Umgestaltung des Knotens Brauer- und Reinhold-Frank-Straße geplant. Hier sollen die Arbeiten bis Anfang 2027 abgeschlossen sein, informierte die stellvertretende Tiefbauamtsleiterin Kristina Lochmann-Lessle. Die Kosten hierfür bezifferte sie auf voraussichtlich rund 4,2 Millionen Euro. Die Bauabschnitte 1 und 2, also die Maßnahmen zwischen Karlstor und Brauerstraße, sollen zusammen rund 3,9 Millionen Euro kosten, so die Berechnungen des Tiefbauamts.  

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