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Das Bündnis „Gut Leben und Älter werden in Beiertheim und Bulach“ hat neue Bündnispartner: Im Rahmen eines Bündnistreffens im Rathaus an der Alb Anfang März begrüßte Bürgermeisterin Yvette Melchien als neue Partner Thomas Hechinger, Familienheim und Gesangsverein Frohsinn. Die Bürgermeisterin hob hervor, wie wichtig es für die soziale Stadt Karlsruhe sei, dass sich inzwischen elf verschiedene Partnerinnen und Partner für Begegnung, Unterstützung und Pflege im vertrauten Stadtteil einsetzen. Die Partner haben dies durch eine entsprechende Absichtserklärung bekräftigt. Dem Bündnis geht es dabei nicht nur um Engagement in Verbindung mit professionellen Angeboten, sondern auch um die bauliche Entwicklung mit Wohnungen und Raum für soziale Infrastruktur.
Bereits heute unterstützen Ehrenamtliche aus dem Stadtteil mit Nachbarschaftshilfe pflegebedürftige Menschen im Stadtteil. Der Verein „Jung und Alt im Quartier“ mit dem Café Bändel sorgt für Begegnung, ebenso wie der regelmäßige Mittagstisch der ehrenamtlichen Kochgruppe. „Auch von städtischer Seite werden wir das Engagement weiterhin nach Möglichkeit unterstützen, denn soziale Quartiersentwicklung wird durch starke Gemeinschaften lebendig“, so Melchien, die sich für das bereits Geleistete bedankte.
Seit Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 2021 den „Letter of Intent“ gemeinsam mit den Bürgervereinen aus Beiertheim und Bulach, AWO und Caritas als Karlsruher Trägern und den Kirchengemeinden im Stadtteil unterschrieben hat, hat sich in Beiertheim und Bulach viel getan. „Die Menschen sind interessiert und man kann sehen, was für eine starke Gemeinschaft vorhanden ist“ sagte Thomas Hechinger, der gemeinsam mit der AWO nach Möglichkeiten sucht, in der Hohenzollernstraße entsprechende Räume für hauptamtliche Pflege- und Unterstützungsangebote zu schaffen. Auch wenn die Bauvorhaben in Beiertheim und Bulach unterschiedlich sind, sollen an beiden Standorten barrierefreier Wohnraum, hauptamtliche soziale Angebote und Möglichkeiten zur Begegnung entstehen.
Dass es für die bauliche Entwicklung einen langen Atem braucht, wissen die Bürgervereinsvorsitzenden Christine Dörner und Andreas Bieberstein nur zu gut. Sie sind aber zuversichtlich, dass die Vision, die sie seit 2018 mit viel Ausdauer verfolgen, realisiert werden kann. Rüdiger Esslinger, Geschäftsführer der Familienheim e.G., der die Bebauung der Litzenhardtstraße 110 plant, unterstreicht: „Neben dem Willen, gemeinsam mit dem Caritasverband Gutes auf den Weg zu bringen und der Bereitschaft, dafür Hürden aus dem Weg zu räumen, suchen wir alle nach wirtschaftlich tragfähigen Lösungen“.