Menü
eService
Direkt zu
Suche

Nachfolge von Peter Weibel

Alistair Hudson startet als wissenschaftlich-künstlerischer Vorstand am ZKM

Alistair Hudson tritt als wissenschaftlich-künstlerischer Vorstand des ZKM die Nachfolge von Peter Weibel an. Alistair Hudson tritt als wissenschaftlich-künstlerischer Vorstand des ZKM die Nachfolge von Peter Weibel an. © Marvin Systermans

Am vergangenen Montag hat Alistair Hudson seine Arbeit als neuer wissenschaftlich-künstlerischer Leiter des Zentrums für Kunst und Medien (ZKM) begonnen. Er folgt damit auf den Medienkünstler und Theoretiker Peter Weibel, der das ZKM mit seiner Arbeit über alle Maße hinaus bis zu seinem Tod geformt und zu einer weltweit einzigartigen Institution entwickelt hat.

Im Juli 2022 ist Hudson vom Stiftungsrat gewählt worden. Zusammen mit der geschäftsführenden Vorständin Dr. Helga Huskamp bildet er den zweiköpfigen Vorstand des ZKM. Zu seinen Aufgaben gehört die wissenschaftlich-künstlerische Leitung einschließlich der konzeptionellen Weiterentwicklung der Stiftung. Zudem ist er der Sprecher des ZKM, das von der Stadt Karlsruhe und dem Land Baden-Württemberg als Stifter getragen wird.

Alistair Hudson leitete zuletzt die Manchester Art Gallery und The Whitworth. Er war Mitglied in einer Vielzahl von Gremien, unter anderem in der Jury des „Turner Prize“ sowie dem Auswahlgremium für den Britischen Pavillon der Biennale von Venedig 2022. Zusammen mit Tania Bruguera leitet Alistair Hudson die „Asociación de Arte Útil.“ Das internationale Netzwerk engagiert sich dafür, Kunst- und Kulturinstitutionen als Orte gesellschaftlicher Verantwortung und Veränderung zu verstehen.

Wechsel im ZKM-Vorstand

Zum 1. April wechselt nach über 24 Jahren die wissenschaftlich-künstlerische Leitung des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe. Auf den Medienkünstler und Theoretiker Peter Weibel folgt der Brite Alistair Hudson. Unter der Leitung von Weibel ist das ZKM Karlsruhe zu einer weltweit einzigartigen Institution entwickelt worden.

Gegründet 1989 von Heinrich Klotz als "elektronisches Bauhaus" ist es heute ein Ort für die theoretischen Diskurse von Philosophie, Wissenschaft, Technologie, Politik und Wirtschaft aus einer zeitaktuellen künstlerischen Perspektive. Mit seiner Sammlung, den Publikationen, den Archiven und der wissenschaftlich-künstlerischen Forschung zu den elektronischen Künsten steht das ZKM für ein Programm interdisziplinärer Projekte und internationaler Kooperationen.

-

Kopieren Kopieren Schreiben Schreiben