Menü
eService
Direkt zu
Suche

Leseförderung digital erweitert

Kinder und Erzieher lesen gemeinsam ein Buch Lesen lernen - als Alternative zum klassischen Buch (siehe Bild) will die digital erweiterte Leseförderung per App Geschichten zu Erlebnissen etwa im Zoo vermitteln. © Stadt Karlsruhe, Sabine Enderle

Leseförderung – allerdings für digitale Lesegewohnheiten – erweitern: Das will die Stadt mit dem Projekt „Karlsruher Kinder lesen" ermöglichen. Ein entsprechendes Konzept wurde kürzlich im Kulturausschuss vorgestellt. Ergänzend zum klassischen Buch soll etwa das Smartphone dienen, um Kinder spielerisch ans Lesen heranzuführen.

Der Zoo und die KVV bieten das Konzept als App bereits an – bei Besuchen im Zoo beispielsweise können QR-Codes „gesammelt“ werden. Dadurch erhalten Kinder Zugang zu passenden Geschichten für Zuhause, die die Eindrücke vor Ort aufgreifen und vertiefen. Dabei hilft das sogenannte „Leseband“, eine Technologie der Karlsruhe Firma Readio: Eine mit Ton unterlegte, bewegte Textleiste lässt Lesen in individueller Geschwindigkeit zu.  

Auch weitere Institutionen wie  Naturkundemuseum, Karlsruher Bäder und ZKM sollen künftig ebenfalls mit Lese-Geschichten ausgestattet werden, so das Kulturamt. Das Projekt wird von der
Stiftung Lesen unterstützt und soll Kinder in den Fokus rücken, die besonders in der finanziell schwierigen Situation von Kommunen nicht vernachlässigt werden dürfen. -nke-

Dieser Artikel erscheint in der StadtZeitung Nr. 16 am 17. April 2026.

Die Inhalte der StadtZeitung schon lesen, bevor sie im Briefkasten steckt: Im ePaper sind alle Ausgaben digital verfügbar.

-

Kopieren Kopieren Schreiben Schreiben