Leseförderung – allerdings für digitale Lesegewohnheiten – erweitern: Das will die Stadt mit dem Projekt „Karlsruher Kinder lesen" ermöglichen. Ein entsprechendes Konzept wurde kürzlich im Kulturausschuss vorgestellt. Ergänzend zum klassischen Buch soll etwa das Smartphone dienen, um Kinder spielerisch ans Lesen heranzuführen.
Der Zoo und die KVV bieten das Konzept als App bereits an – bei Besuchen im Zoo beispielsweise können QR-Codes „gesammelt“ werden. Dadurch erhalten Kinder Zugang zu passenden Geschichten für Zuhause, die die Eindrücke vor Ort aufgreifen und vertiefen. Dabei hilft das sogenannte „Leseband“, eine Technologie der Karlsruhe Firma Readio: Eine mit Ton unterlegte, bewegte Textleiste lässt Lesen in individueller Geschwindigkeit zu.
Auch weitere Institutionen wie Naturkundemuseum, Karlsruher Bäder und ZKM sollen künftig ebenfalls mit Lese-Geschichten ausgestattet werden, so das Kulturamt. Das Projekt wird von der
Stiftung Lesen unterstützt und soll Kinder in den Fokus rücken, die besonders in der finanziell schwierigen Situation von Kommunen nicht vernachlässigt werden dürfen. -nke-