Am Donnerstag, 14. August, starten die Karlsruher Schlosslichtspiele in ihre elfte Spielzeit: Die Veranstaltungsreihe, bei der die 170 Meter breite Fassade des barocken Schlossbaus als Projektionsfläche für künstlerische Gestaltung genutzt wird, fand erstmals 2015 zum 300. Stadtgeburtstag statt. Seitdem wird sie jährlich mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen neu aufgelegt. Aktuell tragen die Schlosslichtspiele nun unter dem Motto „The Shining Lights of Science“ zum 200. KIT-Jubiläum bei. Bis zum 14. September sind jeden Abend Medienkunst-Projektionen zu sehen. Drei neue Beiträge entstanden durch den „BBBank-Award“ für sogenanntes „Projection Mapping“ – ein Verfahren, um Videos, Bilder oder Animationen auf unregelmäßige Oberflächen zu projizieren – zu Wissenschaft, Forschung und Innovation. Die ausgewählten Beiträge von Ari Dykier (Warschau), SKG+ (Shenzhen) und V.P.M. (Barcelona) bieten laut der veranstaltenden Karlsruhe Marketing und Event GmbH vielfältige Bilderwelten. Das KIT steuert ebenfalls eine Show bei, gestaltet von der Künstlergruppe Los Romeras aus Madrid.
Parallel zu den Schlosslichtspielen findet die Ausstellung „media art is here“, kuratiert vom Kulturamt, statt. Dabei werden öffentliche Plätze, Fassaden und Schaufenster zu „Medienkunst-Bühnen“ mit Installationen oder Videos.
Die Schlosslichtspiele beginnen allabendlich zur Dämmerung: Zunächst um 21:15 Uhr, ab Montag, 18. August, um 21 Uhr. Ab Montag, 25. August, finden die Shows ab 20:45 Uhr statt, ab dem 1. September ab 20:30 Uhr. In der Abschlusswoche ab dem 8. September startet das Programm bereits um 20:15 Uhr. Veranstaltungsende ist Sonntag bis Donnerstag um 23:15 Uhr sowie Freitag und Samstag um 23:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Trotz der Baumaßnahmen in der Stadt kann das Parkhaus Schlossplatz für Besucherinnen und Besucher weiterhin genutzt werden: Es ist derzeit aus östlicher Richtung - vom Berliner Platz/Kaiserstraße über die Waldhornstraße kommend - erreichbar. Für Zufahrt und Durchfahrt am Schlossplatz gilt allerdings eine Höhenbegrenzung von 2 Metern. Höhere Fahrzeuge können in der aktuellen Bauphase den Schlossplatz nicht passieren. -nke-