Wirtschaftsbürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz hat am vergangenen Mittwoch das Gründungs- und Gewerbezentrum für Handwerk und kleines produzierendes Gewerbe – kurz: Gewerkshaus - auf dem Michelin-Areal eröffnet. „Ohne Handwerk funktioniert eine Stadt nicht“, unterstrich Luczak-Schwarz die Bedeutung des Gewerkshauses, eines der wenigen in der Bundesrepublik. Es sei das fehlende Puzzle-Teil in der Karlsruher Gründerstadt, in der junge Firmen in allen Facetten bereits unterstützt werden – einzig das Handwerk fehlte noch. Und es liege nun im Trend, so Luczak-Schwarz weiter, handwerkliche Berufe seien mittlerweile in die „Top 3“ junger Leute als Berufswunsch aufgestiegen. "Lass' wachsen", heißt es daher auch auf einem der Gewerkshaus-Plakate.
Das Gewerkshaus bietet acht Mieteinheiten zwischen 50 und 130 Quadratmetern und wird von der städtischen Wirtschaftsförderung geleitet. Zusätzlich stehen die IHK und die Handwerkskammern vor Ort für fachliche Beratung und Begleitung zur Verfügung - ein „einmaliges Format“, meinte Luczak-Schwarz. Das veranlasste die Wirtschaftsbürgermeisterin auch dazu, an diesem Tag das Gewerkshaus als eines der „bedeutendsten Zukunftsprojekte der Stadt“ das städtische Signet „Ort der Möglichkeiten“ zu verleihen.