Vom 25. April bis 25. Mai 2025 wollen die "Kunstwochen für Klima und Umwelt" über Kreativität ein Bewusstsein für Klimaschutz wecken, verbunden mit bewussterem Umgang mit Ressourcen. Die Veranstaltungsreihe richtet der Verein GEDOK Karlsruhe Künstlerinnenforum und die Klimakampagne "KA° – Wir machen Klima" der Stadt Karlsruhe aus. Dabei werden den Besucherinnen und Besuchern Ausstellungen, Konzerten, Performances, Lesungen, Workshops und Vorträgen geboten.
Eröffnung mit Recycling-Modenschau
Zum Auftakt fand im Rathausfoyer eine Modenschau statt. Unter dem Titel "KLEIDUNG – Re-cycling – Up-cycling – RE-THINKING" präsentierten Künstlerinnen der GEDOK Kleidungsentwürfe aus Alltagsmaterialien wie Kaffeekapseln, Papierstreifen und Verpackungsresten.
Umweltbürgermeisterin und Schirmherrin Bettina Lisbach bei der Eröffnung die Kunstwochen als „ein tolles, interessantes Angebot, das Brücken zwischen Kunst und Klima- sowie Umweltthemen schlägt.“ Kunst könne nicht nur unterhalten, sondern lade dazu ein, die eigene Lebensweise zu hinterfragen und Verantwortung zu übernehmen.
Prof. Dr. Martin Husemann vom Staatlichen Museum für Naturkunde betonte die wichtige Rolle des Museums als „Archiv der Natur von früher“ und lud zum Vortrag über das Schmetterlingssterben am 13. Mai ein. Auch Tobias Klingenmayer, "Sustainability Manager" am ZKM, betonte die Rolle von Kunst als Motor für gesellschaftliche Veränderung: "In unserer aktuellen Ausstellung geht es darum, Kunst als Werkzeug zu nutzen, um die Welt zu verändern." Besonders wichtig sei es, auch Menschen außerhalb der klassischen Kunstszene zu erreichen: "Deshalb bieten wir Führungen in einfacher Sprache an."
Programm für alle Altersgruppen
In den kommenden Wochen stehen auch Mitmach-Aktionen für Kinder und Familien auf dem Programm: Bei Bastel-Workshops mit dem "Kit Klimamonster" im Museum für Naturkunde sollen Umweltthemen spielerisch vermittelt werden. Kinder können zudem bei einer Wasser-Rallye durch die Stadt Rätsel lösen und verschiedene Wasserorte entdecken.
Am 10. Mai lädt der Markplatz zum Malen mit Naturfarben ein, gleichzeitig kann beim Hinterhofflohmarkt in der Oststadt gestöbert und gebrauchten Gegenständen ein "neues Leben" ermöglicht. Ergänzt wird das Programm durch wissenschaftliche Vorträge, Stadtspaziergänge und literarisch-szenische Performances. Das vollständige Programm und weitere Informationen sind unter klima.karlsruhe.de abrufbar. pli