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Im Sozialraum präsent

ASD-Bezirksgruppe Südwest zieht in die Bannwaldallee

Der helle und offene Empfangsbereich bietet den Kundinnen und Kunden eine direkte Anlaufstelle. Der helle und offene Empfangsbereich bietet den Kundinnen und Kunden eine direkte Anlaufstelle. © Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt, Monika Müller-Gmelin

Die Freude der Versammelten war spürbar, als am Montag die neuen Räumlichkeiten der Bezirksgruppe Südwest des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) in der Bannwaldallee eröffnet wurden. Nach dem Umzug von der Albert-Braun-Straße stehen nun helle, moderne Büros und zwei Besprechungsräume zur Verfügung, ergänzt durch einen offenen Empfangsbereich. Die Wände zieren Kunstwerke der Kinder des am alten Standort benachbarten Schülerhorts, ein „schöner Übergang, der uns unsere Ursprünge bewusst macht“, so Carolin Kürz, Mitarbeiterin der Bezirksgruppe.

Seit Januar auch Hilfen zur Teilhabe

Der Zugang ist barrierefrei und das sei auch wichtig, denn der Allgemeine Soziale Dienst betreut seit Januar zusätzlich Kinder mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen. Die Bezirksgruppe ist für Kinder und Jugendliche in Oberreut, Weiherfeld-Dammerstock und Rüppurr verantwortlich, insgesamt rund 26.700 Einwohner, und bearbeitet aktuell etwa 400 Fälle von Hilfe zur Erziehung sowie 150 Fälle, bei denen sie Teilhabe unterstützen. „Es ist eine sehr komplexe Arbeit, die Sie hier machen“, sagte Sozialbürgermeisterin Yvette Melchien und freute sich, dass die Mitarbeitenden am neuen Standort „bessere Rahmenbedingungen“ vorfänden.

Ein langer Weg war die Suche nach den Räumlichkeiten, erinnerte der Leiter der Jugendhilfe und soziale Dienste, Jonas Nees, und dankte den beteiligten städtischen Stellen, die den ASD dabei unterstützt hatten. Er hob bei der Gelegenheit auch die veränderte Rolle hervor, die sich aus dem Zusammenschluss der beiden Arbeitsbereiche ergibt: „Seit Januar haben wir das umgesetzt, was bundesweit noch diskutiert wird – der Allgemeine Soziale Dienst ist für alle Kinder und Jugendliche da, dazu zählen auch jene mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung.“ Daraus ergebe sich vor allem ein wesentlich vereinfachter Zugang für ­Familien. „Wir können so das Umfeld der Menschen miteinbeziehen, Ressourcen im Stadtteil nutzen. Das gelingt uns vor allem dann, wenn wir vor Ort im Sozialraum präsent sind.“

Die Bezirksgruppe Südwest hat die neuen Räumlichkeiten bereits bezogen.
Die Bilder an den Wänden sind Kunstwerke der Kinder des Schülerhorts in der Albert-Braun-Straße – dem ehemaligen Nachbarn der ASD-Bezirksgruppe.
Bei der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten erlaubte eine kleine Ausstellung einen Blick in die Vergangenheit der Bezirksgruppe Südwest.

Insgesamt sieben Bezirksgruppen des Allgemeinen Sozialen Dienstes, davon sechs in der Kernstadt und eine in Durlach, kümmern sich um Fälle, bei denen es Unterstützung im familiären ­Zusammenhang braucht oder Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden soll. 

Dieser Artikel erscheint in der StadtZeitung Nr. 17 am 24. April 2026.

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Kontakt

Sozial- und Jugendbehörde

Fachbereich Jugendhilfe und Soziale Dienste

Südendstraße 42
76135 Karlsruhe

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