Menü
eService
Direkt zu
Suche

Hinab in die Krypta

Kirche als „cooler Ort“ / Informationen zum Grab

Blick auf die letzte Ruhestätte Friedrich Weinbrenners in der Krypta der Stadtkirche am Marktplatz. Blick auf die letzte Ruhestätte Friedrich Weinbrenners in der Krypta der Stadtkirche am Marktplatz. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Bis 12. September läuft die Ausstellung „Weinbrenner – Architekt und Stadtplaner“ in der Krypta der Evangelischen Stadtkirche am Karlsruher Marktplatz. Bei der Eröffnung Ende Juni lobte Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein eine „kleine, sehr feine Ausstellung“ des Stadtarchivs, bei der das Leben und Werk Friedrich Weinbrenners vorgestellt wird.

Der Marktplatz mit seinen Bauten steht dabei im Mittelpunkt. Die Ausstellung ist Teil des „Weinbrenner-Jahrs“ zum 200. Todestag. Dazu wurde die Krypta hergerichtet, um als „kühler Ort“ für Menschen in der Hitze zugänglich zu sein. Seit 1958 – nach einer Grabschändung des bisherigen Weinbrenner-Grabs, das Diebe nutzten, um gestohlene Kupferleitungen darin zu verstecken – ist die Krypta zu Weinbrenners letzter Ruhestätte geworden, die besucht werden kann.

Pfarrerin Claudia Rauch erklärte, die Krypta sei einer der nicht klimatisierten kühlsten Orte der Stadt, mit rund 20 Grad bei 40 Grad Außentemperatur. Der bisherige Lagerraum sei „auf den Punkt“ fertig geworden für die Ausstellung, wofür sie den Beteiligten dankte. Die Schau ist montags bis freitags von 17 bis 19 Uhr und samstags von 16 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt zu sehen.  -nke-

Dies ist ein Beitrag der StadtZeitung, die auch in gedruckter Form erscheint. Alle Ausgaben des ePapers sind digital verfügbar.

Mehr zu städtischen Themen und den Aktivitäten der Stadtverwaltung Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/stadtzeitung.

-

Kopieren Kopieren Schreiben Schreiben