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Großteil aus Ukraine

Zahlen zu Übergangsunterkünften wurden vorgestellt

Schriftzug über Glastüre am Eingang zum Rathaus. Schriftzug über Glastüre am Eingang zum Rathaus. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

In städtischen Übergangsunterkünften waren Ende September insgesamt 1.428 Geflüchtete untergebracht. Das geht aus einem Sachstandsbericht hervor, der vergangene Woche im Integrationsausschuss vorgestellt wurde. Die überwiegende Mehrheit (1.332 Personen) stammt aus der Ukraine, die übrigen Personen stammen aus Syrien (31), Russland (27), Afghanistan (15), Irak (10), Türkei (5) und weiteren Herkunftsländern.

Die Unterbringungsdauer bei den ukrainischen Geflüchteten variiert stark – viele leben bereits seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Anschlussunterbringung. Durch Wechsel in den privaten Wohnungsmarkt, Rückkehr ins Heimatland oder Umzug in einen anderen Stadt- und Landkreis herrsche andererseits auch eine hohe Fluktuation, heißt es in dem Bericht.

Derzeit dient das ehemalige Schwesternwohnheim in der Steinhäuserstraße noch als Drehscheibe der dezentralen Wohnraumversorgung im Stadtgebiet. Neu ankommende Geflüchtete aus der Ukraine werden dort für maximal sechs Monate vorläufig untergebracht, im Anschluss erfolgt ein Wechsel in kleinere Wohneinheiten.

Das Gebäude in der Steinhäuserstraße ist noch bis Ende Dezember 2026 an die Stadt vermietet. Auch Gebäude in der Bernsteinstraße und der Moltkestraße dienen als Übergangsunterkünfte und werden von Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer bewohnt. -jd-

Dieser Artikel erscheint in der StadtZeitung Nr. 49 am 5. Dezember 2025. Die Inhalte der StadtZeitung schon lesen, bevor sie im Briefkasten steckt: Im ePaper sind alle Ausgaben digital verfügbar.

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