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Fortführung des Kita-Betriebs hat Priorität

Stadt Karlsruhe ergreift Maßnahmen nach Insolvenzantrag der Kita-Träger Pro Liberis und Lenitas

Belebter Marktplatz mit Menschen  und Blick auf das Rathaus Belebter Marktplatz mit Menschen und Blick auf das Rathaus. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Die Stadt Karlsruhe wird die Fortführung des Kita-Betriebs der Pro Liberis gGmbH und der Lenitas gGmbH mit Sitz in Karlsruhe bestmöglich unterstützen. Pro Liberis und Lenitas, Träger von 18 Kitas in Karlsruhe und 9 weiteren in der Region, haben am 5. Februar 2026 Insolvenzantrag gestellt. Dazu ist die Stadt Karlsruhe mit den Unternehmen in engem Austausch. Die Stadt Karlsruhe selbst kann eine Zahlungsunfähigkeit eines privatwirtschaftlichen Trägers nicht verhindern.

Von der Insolvenz der privaten, gemeinnützigen Unternehmen betroffen sind insgesamt rund 1.350 Kita-Betreuungsplätze, davon etwa 900 in Karlsruhe, sowie rund 610 Mitarbeitende in den gesamten Einrichtungen. Lenitas hält neben Kita-Betreuungsplätzen zudem Angebote im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe vor, unter anderem eine Jugendwohngemeinschaft, eine Wohngruppe sowie eine Familienwerkstatt.

Wie die Stadt Karlsruhe weiter mitteilt, bedeutet Insolvenzantrag eines Kita-Trägers nicht automatisch eine Unterbrechung der Kinderbetreuung. Die Stadt unterstützt dahingehend, schnellstmöglich Maßnahmen zu erarbeiten und zu ergreifen, um die Kontinuität in der Kinderbetreuung zu sichern.

Ratsuchende Eltern können sich an die Kita-Träger Pro Liberis und Lenitas oder an die Sonderrufnummer 0721 133-3333 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) wenden. Die Stadt Karlsruhe wird zudem ein Informationsschreiben an die Eltern senden.
 

Hintergrund:

In Karlsruhe gibt es insgesamt 205 Kitas, in denen rund 11.500 Kinder betreut werden. Die Kitas werden von 46 Trägern geführt.

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