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Fachtag "Gewalt ist (k)eine Lösung" zu Konflikten im öffentlichen Raum

Vortrag und Workshops für pädagogische Fachkräfte am 28. November

Symbol Der Fachtag richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die in ihrer Praxis mit jungen Menschen im öffentlichen Raum arbeiten. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Am Dienstag, 28. November, widmet sich ein Fachtag Gewaltphänomenen im öffentlichen Raum. Von 9:30 bis 16:30 Uhr sind pädagogische Fachkräfte in das  Jugend- und Gemeinschaftszentrum "Weißen Rose" im Stadtteil Oberreut eingeladen, die in der Praxis mit jungen Menschen im öffentlichen Raum arbeiten. Veranstalter sind die Landesarbeitsgemeinschaften Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg und Jungen*/Männer*arbeit Baden Württemberg, die Mobile Jugendarbeit Karlsruhe und das Jugend- und Gemeinschaftszentrum

Praxisorientierter Austausch in Workshops

Nach einer Begrüßung durch die Leiterin der Sozial- und Jugendbehörde Karina Langeneckert führt Bernd Holthusen vom Deutsches Jugendinstitut in München in das Thema ein. Er gibt einen Überblick über Zahlen, Daten und Fakten, um das Phänomen einzuordnen. Der Nachmittag bietet mit Workshops zu verschiedenen Themen – von der Reflexion gewaltfördernder Männlichkeitsanforderungen, über Aufgaben und Grenzen der pädagogischen Arbeit bis zu Fragen von Zivilcourage und Eigenschutz – gute Möglichkeiten, sich praxisorientiert auszutauschen und Handlungssicherheit zu gewinnen.

Gewalt im öffentlichen Raum

Derzeit ist Gewalt im öffentlichen Raum wieder in aller Munde – besonders durch die mediale Begleitung: Die„Krawallnacht“ in Stuttgart, der Silvestertag in Berlin, Attacken in Illerkirchberg und Freudenberg, gewalttätige Cliquen in Freibädern oder aktuell der tödliche Schusswaffenangriff eines Jugendlichen an einer Schule in Offenburg.

Fachkräfte beobachten Gewaltphänomene unter jüngeren Jugendlichen und suchen nach geeigneten pädagogischen Interventionen. Sind es Jugendliche und Kinder, die sich bewaffnen und bereit sind, Waffen in Auseinandersetzungen zu benutzen?„Ohne Messer geht heute niemand mehr aus dem Haus“, berichtet eine Fachkraft der Mobilen Jugendarbeit Karlsruhe. Muss gar wieder vom „Ende der Unschuld“ unter Jugendlichen gesprochen werden, wie eine Schlagzeile der Stuttgarter Zeitung 2017 nahelegte? Oder sind es überbewertete Einzelfälle?

Ziel des Fachtags ist es daher, sich einen Überblick zum Thema zu verschaffen und in Workshops das Handlungswissen zu erweitern.

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