„Nur was wir wertschätzen und respektieren, das können wir auch für kommende Generationen bewahren“, ist Angela Gaa überzeugt. Kürzlich wurde im Naturschutzzentrum Rappenwört eine Sonder-Ausstellung mit ihren sehenswerten Aufnahmen eröffnet. „Wasserwelten – vom Schwarzwald in die Rheinaue“ ist der Titel der Ausstellung, der die Besucher mit auf eine Reise durch die Heimat nimmt: vom Mittelgebirge und seinen Hochmooren, hinein in den Auenwald mit seinen spiegelnden Seen und plätschernden Bächen. „Am Anfang stand meine Liebe zur Natur. Die Fotografie wurde schließlich das Medium, um meine Eindrücke in Ausdruck zu verwandeln“, so die Fotografin aus Baden-Baden, die ihr Talent für die Kamera vor vielen Jahren auf einer USA-Reise entdeckte.
Im Übrigen: Es finden gleich zwei Ausstellungen parallel statt. Neben dem Naturschutzzentrum Rappenwört ist auch das Nationalparkzentrum Ruhestein mit von der Partie. Während die Fotos von Gaa sich am Ruhestein um die rauen Schwarzwaldhöhen drehen, sind in Rappenwört Sümpfe und malerische Altrheinarme das Thema. „Das verbindende Element dieser beeindruckenden Fotos ist das Wasser.
Inspiration kam aus dem Elsass
Auch die Veränderungen der vom Wasser geprägten Lebensräume durch den Klimawandel werden beleuchtet, beispielsweise durch Hochwasser und Dürren“, beschrieb es Andreas Wolf, Geschäftsführer der Stiftung Nationalpark Rappenwört, bei der Vernissage. Er berichtete davon, wie es zur Kooperation mit der Fotografin kam. Ein Besuch des deutsch-französischen Naturfoto-Festivals im elsässischen Wissembourg gab den Ausschlag. Unter 600 Fotos von 40 Fotografen stachen die Aufnahmen von Gaa ins Auge. So entstand die Idee für ein Kooperationsprojekt Nationalpark Schwarzwald.
Begeistert von den Naturaufnahmen zeigte sich auch Ursula Pütz, die Leiterin Besucherzentren Nationalpark Schwarzwald, welche die Laudatio auf die Fotografin hielt. Sie berichtete, dass alle Partner gleich Feuer und Flamme für das Projekt gewesen seien.
Die Ausstellung ist noch bis zum 30. März 2025 bei freiem Eintritt im Naturschutzzentrum Rappenwört (Hermann-Schneider-Allee 47, 76189 Karlsruhe) zu sehen.