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Beim Zoologischen Stadtgarten wird gespart

das Haushaltsdefizit hat auch Auswirkungen auf den Zoo. Das Haushaltsdefizit hat auch Auswirkungen auf den Zoo. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Die Sparpläne treffen auch den Zoologischen Stadtgarten: Der Gemeinderat hat sich für höhere Eintrittspreise, kürzere Öffnungszeiten und eine Streichung des Lichterfests ausgesprochen.

Die Schließung und Räumung der Anlage eine Stunde nach Kassenschluss soll jährlich 100.000 Euro einsparen. Der Gemeinderat hat eine entsprechende Beschlussvorlage der Verwaltung einstimmig angenommen. Eine mehrheitliche Zustimmung gab es auch zur Erhöhung der Eintrittspreise, durch die jährlich 200.000 Euro mehr eingenommen werden sollen. Nur die Linke votierte gegen den Vorschlag. So soll eine Tageskarte für Erwachsene ab kommendem Jahr 14 Euro (ohne Artenschutz-Euro) kosten (bislang 13 Euro). Kindertickets werden 50 Cent teurer und sollen 6,50 Euro kosten. Auch die Preise für Jahreskarten werden angehoben. In der Beschlussvorlage wird betont: "Bei den hier vorgeschlagenen Entgelten handelt es sich um einen sogenannten Marktpreis, der einerseits die historische Preisentwicklung im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe und andererseits die Eintrittspreise anderer vergleichbarer zoologischer Einrichtungen berücksichtigt. Dieser Preis ist nicht kostendeckend."

Die Mehrheit der Gemeinderatsmitglieder hat zudem für den dauerhaften Verzicht auf das Lichterfest im Zoologischen Stadtgarten votiert. Damit werden 150.000 Euro in 2027 eingespart. Das Lichterfest hat bisher alle zwei Jahre stattgefunden.

Darüber hinaus hat die Mehrheit des Gemeinderats für die Einrichtung eines Eigenbetriebs Zoo gestimmt.

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