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Die Stadt Karlsruhe setzt sich für die gleichberechtigte Teilhabe ihrer Einwohnerinnen und Einwohner ein. Unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Behinderungen und sexueller Orientierung ist es ihr ein Anliegen, Zugänge zu erleichtern und Barrieren abzubauen. Dafür gibt es verschiedene Interessensvertretungen.
Die Karlsruher Kinder sind Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Sie haben Rechte, Bedürfnisse und Anliegen, die es ernst zu nehmen und zu verwirklichen gilt. Aufgabe der Kinderinteressenvertretung ist es ihnen Gehör zu verschaffen, sie sichtbar zu machen und die Öffentlichkeit für ihre Anliegen zu sensibilisieren.
Die Kinderbeauftragte der Stadt Karlsruhe tritt für die Rechte und Anliegen von Kindern innerhalb und außerhalb der Verwaltung ein.
So ist sie zum Beispiel federführend an der Fortschreibung der Leitlinien gegen Kinderarmut beteiligt.
Gemeinsam mit dem Kinderbüro, entwickelt sie Konzepte für das gesunde und chancengerechte Aufwachsen in Karlsruhe weiter.
Die Kinderinteressenvertretung ist Kontaktstelle für Bürgerinnen und Bürger, Organisationen und Einrichtungen zu Fragen rund um das Thema Kinder und ihre Rechte. Sie hört zu, berät und vermittelt – wenn nötig – wie und von wem offene Fragen und Anliegen geklärt werden können.
Gleichzeitig nimmt sie die Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern auf und vertritt diese bei den zuständigen Stellen und Ämtern.
Neben der Erstellung von Informationsmaterialien, wie zum Beispiel des Kinderstadtplans, plant und organisiert sie Veranstaltungen, zum Beispiel anlässlich des Weltkindertags.
Die Vertretung von Kinderinteressen ist eine Querschnittsaufgabe. Daher steht die Kinderinteressenvertretung in engem und fortlaufendem Austausch mit weiteren Fachämtern der Stadtverwaltung und zahlreichen, externen Kooperationspartnern. Sie ist Teil von unterschiedlichen Arbeitskreisen.
Ziel der Kinderinteressenvertretung ist es, Karlsruhe noch kinder- und familienfreundlicher zu machen. Deshalb werden gesellschaftliche Bedürfnisse und politische Entwicklungen fortwährend aufgegriffen. Hieraus ergeben sich die Themen, mit denen sich die Kinderinteressenvertretung beschäftigt.
Kinder sind stets auch „Experten in eigener Sache". Daher ist es wichtig, sie konsequent mit einzubinden und ihnen Beteiligung und Mitsprache zu ermöglichen.
Seit mittlerweile drei Jahrzehnten setzt sich die Kinderinteressenvertretung des Kinderbüros der Stadt Karlsruhe für Kinder und ihre Rechte ein. Grundlage hierfür ist zu allererst das Übereinkommen über die Rechte des Kindes, kurz UN-Kinderrechtskonvention (KRK). Diese wurde am 20. November 1990 von der UN-Generalversammlung angenommen und im März 1992 vom Deutschen Bundestag ratifiziert. Bis heute sind 196 Staaten der UN-Kinderrechtskonvention beigetreten, mehr als jeder anderen UN-Konvention. Die Konvention umfasst 54 Artikel, die in drei übergeordneten Gruppen zusammengefasst werden: Versorgungsrechte, Schutzrechte und Beteiligungsrechte.
Hinzu kommt das Sozialgesetzbuch, Achtes Buch, Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII). Dieses sieht in den Paragraphen 8, 11 und 80, Absatz 4 die Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen ausdrücklich vor und fordert eindeutig zu deren Beteiligung auf.
Ende 2015 wurden neue Staatsziele in die Landesverfassung von Baden- Württemberg aufgenommen. Artikel 2a erkennt an, dass Kinder als eigenständige Persönlichkeiten ein Recht auf Achtung ihrer Würde, auf gewaltfreie Erziehung und auf besonderen Schutz haben. Die besondere Schutzbedürftigkeit von Kindern wird hier also deutlich hervorgehoben. Zudem wurde auch die Änderung des Paragraphen 41a der Gemeindeordnung das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Beteiligung unmissverständlich gestärkt.
All diese rechtlichen Rahmenbedingungen zeigen den Weg in eine kinderfreundliche Gesellschaft auf. Die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland stehen aber noch aus.
Das Landesbehindertengleichstellungsgesetz (LBGG) verpflichtet die Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg zur Bestellung einer „Kommunalen Behindertenbeauftragung“. Seit dem 1. Oktober 2016 hat die Stadt Karlsruhe diese Stelle eingerichtet.
Der Karlsruher Beirat ist ein unabhängiges, nicht weisungsgebundenes und ehrenamtlich tätiges Gremium. Er ist Interessensvertretung für die Belange von Menschen mit Behinderung in der Stadt Karlsruhe. Er wurde im November 2003 erstmals gewählt. Karlsruhe war damit die erste Stadt in Baden-Württemberg, die über ein solches Gremium verfügte.
Der Beirat stellt die Interessensvertretung und das Beteiligungsgremium im Sinne des Gleichstellungsgesetzes dar.
Mit Blick auf alle Lebensbereiche betätigt sich der Beirat für die Interessen der Menschen mit Behinderungen. Unter Berücksichtigung der eigenen Kompetenzen der Mitglieder, die als Experteninnen und Experten in eigener Sache tätig sind, formuliert er die Anliegen wie beispielsweise Barrierefreiheit oder Inklusion im Kindergarten, in der Schule oder dem Beruf. Er regt Projekte zur Verbesserung von Integration und gleichberechtigter Teilhabe an und sensibilisiert die Öffentlichkeit.
Der Beirat nimmt diese Aufgaben wahr, indem er für Menschen mit Behinderung
Der Gemeinderat und seine Ausschüsse werden in allen wichtigen Angelegenheiten, die behinderte Menschen und deren Interessen betreffen, beraten und unterstützt. Der Beirat versteht sich dabei als Gesprächspartner der politischen Gremien und der in der Behindertenarbeit tätigen Organisationen. Einmal jährlich legt der Beirat dem Gemeinderat einen Tätigkeitsbericht vor. Dieser stellt die Ergebnisse und Entwicklungen des laufenden Jahres dar. Neben dem Gemeinderat erhalten auch die Vereine und Gruppen der Behindertenhilfe den Bericht.
Die Arbeit des Beirats soll zur Akzeptanz von Menschen mit Behinderungen durch die Gesellschaft beitragen und ihre Integration in die Gesellschaft verwirklichen. Dies ist nur zu erreichen, wenn frühzeitig auf politische Entscheidungsprozesse eingewirkt und konkrete kommunale Maßnahmen und Projekte angestoßen werden, wie zum Beispiel die Verbesserung von Barrierefreiheit.
Das betrifft unter anderem folgende Bereiche:
Der Beirat besteht aktuell aus zwölf stimmberechtigten Mitgliedern und fünf Stellvertretungen.
Die stimmberechtigten Mitglieder vertreten folgende Gruppen:
Die Stellvertretungen sind nicht stimmberechtigt, können jedoch an den Beiratssitzungen teilnehmen. Sobald ein aktives Mitglied der jeweiligen Gruppe nicht an der Sitzung teilnehmen kann, ist die jeweilige Vertretung stimmberechtigt. Für folgende Gruppen gibt es eine Vertretung:
Die Geschäftsführung erfolgt durch die Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Stadt Karlsruhe Ulrike Wernert.
Die Fraktionen des Gemeinderates werden durch den Beirat über die Sitzungstermine und Tagesordnungspunkte des Beirates informiert und können jeweils ein Mitglied ihrer Fraktion beratend zu den Sitzungen entsenden.
„Mit dem Engagement kann man direkt und sichtbar Einfluss auf die Gestaltung eines lebenswerten Alltags ausüben. Wir machen die Gesellschaft so etwas besser.“
„Da ich selbst im Rollstuhl sitze und die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen kenne, setzte ich mich im Beirat für Menschen mit Behinderungen dafür ein.“
„Mit der Beteiligung an Entscheidungsprozessen der Stadt, bringe ich mich für andere Menschen mit Behinderung ein und mache Karlsruhe für alle etwas besser.“
Die stimmberechtigten Mitglieder und die Stellvertretungen des Beirats für Menschen mit Behinderungen werden in einer Wahlversammlung der Vereine, Gruppen und Organisationen der Menschen mit Behinderungen in Karlsruhe gewählt. Auch Einzelbewerberinnen und Einzelbewerber können sich zur Wahl stellen und gewählt werden.
Nach der Wahl werden die gewählten Mitglieder vom Gemeinderat für eine Tätigkeitsperiode von fünf Jahren berufen. Die letzte Wahl war am 16. November 2023.
Gemeinsam mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen veröffentlicht die Kommunale Behindertenbeauftragte den Jahresbericht 2024. Im Wesentlichen haben sich Aufgabenstruktur und Arbeitsinhalte im Vergleich zu den Vorjahren nicht verändert. Deutlich erkennbar ist, dass die Arbeit der Kommunalen Behindertenbeauftragten und des Beirates für Menschen mit Behinderungen weiterhin sichtbar und nachgefragt ist.
Das Jahr 2024 war geprägt von einem Neuanfang und gleichzeitiger Kontinuität: Nach der Neuwahl des Beirates Ende 2023 nahm das neu zusammengesetzte Gremium seine Arbeit auf. Wichtige Schwerpunkte waren die Themen barrierefreie Mobilität – insbesondere die Situation am Hauptbahnhof, Inklusion in Bildung, Arbeit und kultureller Teilhabe sowie barrierefreies Bauen und Wohnen. Auch die Einführung von Text-to-Speech-Modulen im ÖPNV und die Weiterentwicklung der Web-App Karlsruhe barrierefrei zählten zu den zentralen Themen.
Der Beirat für Menschen mit Behinderungen der Stadt Karlsruhe setzt sich seit 20 Jahren für die Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Karlsruhe ein. Er darf auf zwei Jahrzehnte erfolgreiches, durch Hartnäckigkeit und Ausdauer geprägtes ehrenamtliches Engagement zurückblicken.
Vorstand: vorstand(at)behindertenbeirat-karlsruhe.de
Geschäftsstelle: behindertenbeauftragung(at)karlsruhe.de
Um Chancengleichheit für alle Karlsruherinnen und Karlsruher zu sichern und die Interessen und Potenziale von Zugewanderten sichtbar zu machen, gibt es in Karlsruhe den Integrationsausschuss.
Der Ausschuss berät den Gemeinderat in Fragen der Integrationspolitik und setzt sich für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen – mit und ohne Migrationshintergrund – in den Bereichen Gesellschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft ein.
Die Mitglieder des Integrationsausschusses geben der kulturellen Vielfalt in Karlsruhe eine Stimme. Sie schaffen Netzwerke zwischen Migrantenvereinen, Initiativen, Organisationen und städtischen Einrichtungen. So fördern sie den Austausch, stärken die demokratische Teilhabe und begleiten aktiv den Prozess der interkulturellen Öffnung.
Er setzt sich zusammen aus zehn sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohnern sowie elf Mitgliedern des Gemeinderates. Jede sachkundige Einwohnerin und jeder sachkundige Einwohner hat eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter. Die Wahl zur Berufung der sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohner sowie deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter in den Integrationsausschuss erfolgt alle fünf Jahre. Die letzte Wahl hat 2024 stattgefunden. Die sachkundigen Einwohnerinnen und Einwohner sind jeweils zu zweit für einen der fünf Themenbereiche zuständig:
Die Themenfelder des Integrationsausschusses orientieren sich an den Handlungsfeldern des Karlsruher Integrationsplan.
Die Satzung und die Wahlordnung des Integrationsausschusses finden Sie hier:
Die älteren Generationen in der Stadt Karlsruhe finden im Seniorenbüro eine zentrale Anlaufstelle. Deren Interessensvertretung und der Aufbau von Netzwerken ist Kernaufgabe des Seniorenbüros. Wir stellen Informationen zu Engagementmöglichkeiten, Informationen zu Fachthemen und Bildungsveranstaltungen für die älteren Generationen bereit.
In politischen Gremien, Arbeitskreisen und Netzwerken vertreten wir die Belange der älteren Bürgerinnen und Bürger der Stadt.
Kontakt
Der Stadtseniorenrat e.V. vertritt die Interessen der älteren Generationen in Karlsruhe. Ihm gehören 37 Vereine, Vereinigungen und Verbände die in der Seniorenarbeit tätig sind als Mitglieder an. Wichtigstes Organ ist die Mitgliederversammlung, in der alle für die älteren Generationen relevanten Themen in der Stadt Karlsruhe diskutiert werden. Zu kommunalen Schwerpunktthemen kommen die Bürgermeister oder entsprechende Fachreferenten in die Versammlung.
In unterschiedlichen Arbeitskreisen widmet sich der Stadtseniorenrat einigen Themen verstärkt. Beispielhaft dafür steht der Arbeitskreis „Seniorenfreundlicher Service" 1,51 MB (PDF). Die Wirtschaftsförderung der Stadt und der Einzelhandelsverband, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer und die Kreishandwerkerschaft sowie das Citymarketing unterstützen den Verein seit Jahren. Dieser zertifiziert seniorenfreundliche Händler und Dienstleistungsunternehmen. Derzeit sind im Stadtgebiet Karlsruhe 150 Betriebe als seniorenfreundlich ausgezeichnet. Dazu gehören Kriterien wie Kundenfreundlichkeit, gut lesbare Schilder und so weiter.
Kontakt
Sie haben als Institution Interesse an einer Mitgliedschaft? Sie haben Fragen und Anregungen an den Stadtseniorenrat? Dann melden Sie sich bei dem Vorsitzenden des Stadtseniorenrates Michael Zeh.
Stadtseniorenrat e. V.
1. Vorsitzender Michael Zeh
Ebertstraße 31
76135 Karlsruhe
0721 815368
Depressive Störungen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Schätzungsweise 16 bis 20 von 100 Menschen erkranken irgendwann in ihrem Leben mindestens einmal an einer Depression oder einer chronisch depressiven Verstimmung. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, ältere Menschen öfter als junge. An einer Depression leiden aber nicht nur die Betroffenen selbst, sondern in der Regel auch die Angehörigen, denn sie erleben das Leid der Erkrankten und spüren die eigene Hilflosigkeit im Umgang damit.
Im Jahr 2016 wurde unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup die Karlsruher Initiative gegen Depression gegründet. Fachleute und Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um die Öffentlichkeit über diese Krankheit zu informieren und damit der noch immer bestehenden Tabuisierung entgegen zu wirken. Der Sprecher der Initiative ist Prof. Dr. Michael Berner, Klinik für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin.
Die Initiative hat das Ziel, bestehende Hilfsangebote für Betroffene vor Ort transparent und besser zugänglich zu machen sowie diese Angebote zu vernetzen. Sie möchte die Öffentlichkeit aufklären, der Stigmatisierung der Erkrankung entgegenwirken und Betroffenen Mut machen, Hilfeangebote in Anspruch zu nehmen.
Dies erreicht sie insbesondere durch
Auch Sie können Mitglied in der Karlsruher Initiative gegen Depression werden.
Anfragen bitte an:
Initiative.depression(at)sjb.karlsruhe.de
Karlsruher Beratungs- und Anlaufstellen:
Arbeitskreis Leben Karlsruhe e.V.
Putlitzstraße 16, 76137 Karlsruhe
0721 811424
brücke Karlsruhe
Kronenstraße 23, 76133 Karlsruhe
0721 385038
Ehe-, Familien- und Partnerschaftsberatung Karlsruhe e.V.
Nelkenstraße 17, 76135 Karlsruhe
0721 84 22 88
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
Kaiserallee 10, 76133 Karlsruhe
0721 974-3710
pro familia Karlsruhe
Amalienstraße 25, 76133 Karlsruhe
0721 920505
Sozialer Dienst der AOK Mittlerer Oberrhein
0721 3711 611
david.weingaertner(at)bw.aok.de
TelefonSeelsorge
Das Telefon der TelefonSeelsorge ist Tag und Nacht besetzt. Die Anrufe sind kostenfrei.
0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
Zentrum für seelische Gesundheit
Stephanienstraße 16, 76133 Karlsruhe
0721 20397141
Sozial- und Jugendbehörde
Fachbereich Beratung und Prävention/Kinderbüro
Sozial- und Jugendbehörde
Kommunale Behindertenbeauftragte
Sozial- und Jugendbehörde
Fachbereich Beratung und Prävention, Seniorenbüro
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Büro für Integration