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Morsches Holz und abgestorbene Bäume sind wichtiger Bestandteil im Ökosystem Wald. Sie sind die Lebensgrundlage für zahlreiche Tier- und Pilzarten. Im Stadtwald Karlsruhe wird seit 2009 ein Alt- und Totholzkonzept umgesetzt.
Waldrefugien sind Mini-Nationalparke:
46 Hektar Wald, verteilt auf 20 Einzelflächen werden ihrer natürlichen Entwicklung überlassen.
95 Habitatbaumgruppen mit je rund 10 bis 15 Bäumen vernetzen die Waldrefugien miteinander. Die Gruppen bestehen durchschnittlich aus 15 Bäumen, die nicht gefällt werden dürfen und dem natürlichen Zerfall überlassen werden.
Der Totholzanteil im Stadtwald liegt mit 44 Kubikmeter pro Hektar weit über dem landesweiten Anteil von 29 Kubikmeter pro Hektar. Durch die trockenheitsbedingten Waldschäden ist eine weitere Zunahme des Totholzanteils zu erwarten.
Forstamt
Waldökologie