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Nachhaltiger Konsum hängt von vielen Faktoren ab: vom Rohstoffanbau bis zur Verpackungsentsorgung. Ihre täglichen Konsumentscheidungen haben ökologische, politische und soziale Auswirkungen. Verändern Sie die Märkte durch Ihre Nachfrage und Ihr Handeln! Schaffen Sie Perspektiven und helfen Sie Armut zu beenden, Ernährung zu sichern und den Klimawandel zu bekämpfen.
Wer stellt die Produkte, die wir täglich nutzen, eigentlich her? Unter welchen Bedingungen? Und wie erkenne ich faire Produkte? In vielen alltäglichen Dingen steckt eine Vielzahl unterschiedlicher Rohstoffe, die häufig aus Ländern des globalen Südens kommen. Durch fairen Handel sollen gerechte und gesunde Arbeitsbedingungen sowie wirtschaftliche Perspektiven garantiert werden.
In der Podcast-Folge "Zeit für Wandel? - Fairer Handel" der Reihe "Forschung ohne Kittel" wirft das Quartier Zukunft (KIT) einen Blick hinter die Kulissen und spricht unter anderem mit Dr. Miriam Bodenheimer, die zu sozialer Nachhaltigkeit in globalen Wertschöpfungsketten am Fraunhofer ISI forscht und spannende Einblicke in die Bekleidungs- und IT-Branchen gibt. Außerdem ergänzt Ingeborg Pujiula, Mitarbeiterin und Bildungsreferentin des Karlsruher Weltladens, interessante und zum Nachdenken anregende Fakten zum Fairen Handel. Sie organisiert zudem die Karlsruher Fairen Wochen in Kooperation mit dem Umwelt- und Arbeitsschutz der Stadt Karlsruhe und bringt das Thema Fairer Handel in die Öffentlichkeit und an Schulen.
Der Podcast kann auf Spotify und Campusradio-Karlsruhe angehört werden.
Nachhaltiger Konsum reicht in den individuellen Lebensstil des Menschen hinein. Das bedeutet beim Kauf ökologisch und sozial verantwortlich zu handeln. Nachhaltiger Konsum bedeutet vor allem: bewusster konsumieren, genauer hinzuschauen und die eigene "Gesamtbilanz" im Auge zu haben.
Achten Sie bei Ihrem Einkauf auf Hinweise und Aussagen der Hersteller, dass Produkte unter "fairen" Bedingungen hergestellt wurden?
Fair gehandelte Produkte sind eine Möglichkeit, um sich für faire Lebensbedingungen für alle Menschen unserer Welt einzusetzen.
Fairer Handel verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n)
durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in
Entwicklungs- und Schwellenländern. Außerdem verbieten die Handelsbedinungen ausbeuterische Kinder- und Zwangsarbeit.