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Karlsruhe macht sich für den Klimaschutz stark – unter anderem durch Mitgliedschaften in Initiativen und Vereinen sowie Teilnahmen an Klimaschutzwettbewerben. Für ihren Einsatz hat die Stadt bereits zahlreiche Auszeichnungen und Preise gewonnen. Überzeugen Sie sich vom städtischen Engagement für ein besseres Klima!
Für ihre Anstrengungen und Erfolge, ihre guten Ideen und Maßnahmen im Klimaschutz hat die Stadt Karlsruhe schon zahlreiche Auszeichnungen und Preise gewonnen. Am 28. November 2024 nahm Frau Bürgermeisterin Lisbach die Goldauszeichnung für den European Energy Award in Bozen entgegen.
Auf Beschluss des Gemeinderates vom 17. Juli 2007 beteiligte sich die Stadt Karlsruhe am European Energy Award® (eea).
In einem Zertifizierungsverfahren wurden die Klimaschutzaktivitäten von Kommunen erfasst, bewertet und regelmäßig durch eine Auditierung überprüft. Durch ein einheitliches Bewertungsschema wurde ein direkter Vergleich einzelner Städte oder Gemeinden ermöglicht. 2024 konnte sich die Stadt Karlsruhe die europäische Gold-Zertifizierung sichern.
Insgesamt beteiligten sich alleine in Baden-Württemberg fast 50 Städte und Gemeinden am eea, bundesweit mehr als 300 Kommunen und Landkreise.
Mit Abschluss des Jahres 2025 wird das System in Deutschland eingestellt.
Im Jahr 2010 wurde Karlsruhe erstmalig mit einem Ergebnis von 63 Prozent der möglichen Punkte zertifiziert. Karlsruhe hat sich durch die Umsetzung von zahlreichen Maßnahmen kontinuierlich verbessert und wurde im Frühjahr 2018 mit 75,5 Prozent erneut zertifiziert. Das letzte Audit fand im Juli 2024 statt. Mit insgesamt 79 Punkten wurde die Anforderung für das Gold-Level, das eine Kommune ab 75 Punkten erreichen konnte übertroffen. Darauf erfolgte für die Stadt Karlsruhe die Goldauszeichnung im europäischen Wettbewerb im November 2024.
Die Verteilung auf die einzelnen Handlungsfelder und die Veränderungen im Vergleich zu den vorherigen Audits lassen sich der nachfolgenden Grafik entnehmen:
Im Wettbewerb „Leitstern Energieeffizienz“ zeichnet das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Stadt- und Landkreise für ihr besonderes Engagement im Bereich Energieeffizienz aus. Untersucht werden, welche Maßnahmen die Kreise derzeit umsetzen und welche Erfolge sie bereits verbuchen konnten – und dies umfassend in den Bereichen Wärme, Strom und Verkehr. Der Preis wird alle zwei Jahre ausgelobt. Insgesamt haben sich bereits 38 und damit über 85 Prozent aller Stadt- und Landkreise mindestens einmal am „Leitstern Energieeffizienz“ beteiligt.
Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat den Wettbewerb in enger Zusammenarbeit mit den kommunalen Landesverbänden entwickelt und setzt ihn im Auftrag des Umweltministeriums um.
Auch im Jahr 2022 hat die Stadt Karlsruhe an dem Programm des Landes Baden-Württemberg „Leitstern Energieeffizienz“ teilgenommen. Im aktuellen Wettbewerb erreichte Karlsruhe den 10. Platz im Gesamtranking, wobei die Stadt Karlsruhe bei den Input-Indikatoren, die das politische Engagement bewerten, auf den zweiten Platz landete. Bei den Output-Indikatoren gibt es noch Nachholbedarf, da Karlsruhe sich in der Bewertung im hinteren Bereich bewegt. Bei den Output Indikatoren gehen sehr stark die bewilligten Förderprogramme (mit fast 50 Prozent) in die Wertung ein. Die Stadt Karlsruhe verfolgt hier einen anderen Ansatz mit einem eigene Klimaschutzbudget im Haushalt der Stadt, wo die anderen Kommunen in Baden-Württemberg für die Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen verstärkt auf Fördermittel setzen.
Fünfte Wettbewerbsrunde – fünfte Auszeichnung: Auch 2020 hat Karlsruhe wieder eine Auszeichnung im Wettberwerb erhalten. Ausschlaggebend für den Sonderpreis in der Kategorie „Maßnahmen zur Unterstützung der baden-württembergischen Klimaschutzziele im Verkehr 2030“ war aus Sicht der Jury vor allem der ineinandergreifende und weiterentwickelte Konzeptansatz von Verkehrsentwicklungsplan, Fahrradstadt und dem aktuell in Arbeit befindlichen Projekt „Öffentlicher Raum und Mobilität Innenstadt (ÖRMI)“. Außerdem wurde der breite Maßnahmenmix im Verkehr zur Steigerung des Umweltverbunds und innovative Ansätze wie die „regiomove“-App des Karlsruher Verkehrsverbunds gewürdigt.
Vierte Wettbewerbsrunde – vierte Auszeichnung: Erneut erhielt Karlsruhe einen „Leitstern Energieeffizienz" des baden-württembergischen Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, diesmal den Sonderpreis in der Kategorie „Innovative Effizienzmaßnahmen im Wärmebereich". Dazu zählt die von der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) betreute Energiequartier-Initiative, das engagierte Vorgehen des Amts für Hochbau und Gebäudewirtschaft (HGW) sowie ein weiteres Pilotprojekt zur geregelten Fensterlüftung am Max-Planck-Gymnasium Karlsruhe.
Die Stadt Karlsruhe ist zum dritten Mal in Folge im Rahmen des Wettbewerbs „Leitstern Energieeffizienz" vom baden-württembergischen Umweltministerium ausgezeichnet worden. Ausschlaggebend für den Sonderpreis in der Kategorie „Unternehmensmotivation" waren vor allem erfolgreich durchgeführte Kooperationsprojekte – etwa das Energieeffizienz-Netzwerk Karlsruhe mit zehn Großbetrieben, das Effizienznetzwerk „Mari:e" für kleine und mittlere Unternehmen oder Brancheneffizienztische mit Hotels und Altenpflegeeinrichtungen.
Zweite Wettbewerbsrunde – zweite Auszeichnung: Die Stadt Karlsruhe hat erneut den „Leitstern Energieeffizienz" des Landes erhalten. Ausschlaggebend für den Sonderpreis in der Kategorie „Investitionen in Stromeffizienz" waren neben der Umsetzung von Energiekonzepten im Zoo und Bädern mit zahlreichen Stromsparmaßnahmen auch die Umstellung auf hocheffiziente LED-Beleuchtungen – sei es in städtischen Gebäuden oder bei der Straßenbeleuchtung und Ampeln.
Zum ersten Mal fand der Wettbewerb 2014 für Land- und Stadtkreise statt. An Karlsruhe wurde damals von der Jury der Sonderpreis im Bereich „Bauliche Investitionen" vergeben. Ausschlaggebend waren laut Wertung der Jury insbesondere die Einrichtung eines verwaltungsinternen Klimaschutzfonds, die Verabschiedung von Energieleitlinien mit anspruchsvollen Vorgaben für die Sanierung und den Neubau städtischer Gebäude und nicht zuletzt die regelmäßige Schulung aller städtischer Hausmeister zum Thema Energiesparen.
Nachdem Karlsruhe die Stadt Münster im Jahr 2018 als fahrradfreundlichste Großstadt abgelöst hat, war die Spannung groß, ob Karlsruhe den Titel verteidigen können würde.
Mit einer Durchschnittsnote von 3,07 konnte Karlsruhe Spitzenreiter bleiben und schnitt damit sogar besser ab als die Hansestadt Bremen.
In Kalsruhe wurden dafür 2.682 Interwievs mit Radfahrenden geführt. Besonders positiv wurden die Infrastruktur des Radverkehrsnetzes (Note 2,1), die unterschiedliche Altersstruktur der Radfahrenden (Note 2,1), die Öffnung der Einbahnstraßen in Gegenrichtung (Note 1,9), die Erreichbarkeit des Stadtzentrums (Note 1,9) sowie das zügige Radfahren (Note 2,2) bewertet.
Nachholbedarf sehen die Interviewten beim Fahrraddiebstal (Note 4,2) sowie bei der Führung an Baustellen (Note 4,1). Auch gibt es immer wieder Konflikte mit Kraftfahrzeugen (Note 3,9) und Unmut über die Ampelschaltungen für Radfahrende (Note 3,9).
Ergebnisse des ADFC Fahrradklima-Test 2020
Karlsruhe belegte beim bundesweiten Vergleichstest des ADFC erstmals den vordersten Platz in der Kategorie „Großstädte mit über 200.000 Einwohnern".
Auf den Plätzen zwei und drei landeten die klassischen Fahrradstädte Münster und Freiburg. Für Karlsruhe ist es bereits das vierte Mal hintereinander auf dem Siegertreppchen nach 2016, 2014 und 2012.
In Berlin nahm Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner, Leiterin des Stadtplanungsamtes, die Auszeichnung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und dem ADFC-Bundesvorsitzenden Ulrich Syberg entgegen.
Beim ADFC-Fahrradklimatest bewerten die Radlerinnen und Radler die Situation des Radverkehrs in ihrer Kommune mit Schulnoten. Es werden rund 30 Kriterien abgefragt, etwa „Gibt es Konflikte mit Fußgängern oder Autofahrern?", „Führung an Baustellen" oder „Winterdienst". Besonders gut schnitt Karlsruhe im Bereich „Radinfrastruktur/Radverkehrsnetz" ab. Für das Kriterium „Erreichbarkeit des Zentrums" erhielt die Fächerstadt die Note 2,0; für „Einbahnstraßen geöffnet für den Radverkehr in Gegenrichtung" die Note 1,9 und für „Öffentliche Leihfahrräder" die Note 2,3.
„Die positive Bewertung unserer Radinfrastruktur bestätigt uns in unserem eingeschlagenen Weg, alle Hauptverkehrsstraßen konsequent mit Radfahrstreifen zu versehen. Die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung ist ein einfaches Mittel, um Netzschlüsse im Radverkehrsnetz zu erreichen. Das wollen wir auch weiterhin verfolgen", freute sich Karmann-Woessner bei der Preisverleihung.
Tatsächlich gab es kaum Veränderungen gegenüber 2016 (Platz 2). Erneut wurden die Kriterien „Radverkehrsführung an Baustellen" (Note 4,1), „Fahrraddiebstahl" (Note 4,2) und „Kontrolle von Falschparkern auf Radwegen" (Note 4,4) schlecht bewertet. Für Karmann-Woessner sind diese Noten Ansporn: „Die schlechte Bewertung beim Thema Fahrraddiebstahl zeigt uns, dass wir mehr Fahrradständer, aber auch „RADhäuser“ errichten müssen, damit man sein Fahrrad diebstahlsicher abstellen kann."
Beim ADFC-Fahrradklimatest 2018 nahmen in Karlsruhe fast 1.900 Menschen Teil. Das ist bezogen auf die Einwohnerzahl einer der höchsten Teilnehmerwerte bundesweit. 2014 lag die Teilnehmendenzahl noch bei 900, 2016 schon bei 1.400 Menschen.
Insgesamt haben 2018 fast 700 Kommunen in verschiedenen Kategorien am Fahrradklimatest teilgenommen.
„Der Deutsche Fahrradpreis“ ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des Radverkehrs in Deutschland. Es werden Preise in den Kategorien Infrastruktur, Service und Kommunikation vergeben. Der erste Platz jeder Kategorie ist mit 3.000 Euro dotiert. Insgesamt 110 Bewerberinnen und Bewerber konkurrierten um die Auszeichnungen.
Karlsruhe hat den Deutschen Fahrradpreis in der Kategorie „Infrastruktur" gewonnen.
Die Idee, aus einer Tiefgarage für Autos ein attraktives Servicehaus für Fahrräder zu machen, überzeugte die Jury des Deutschen Fahrradpreises ob ihres Modellcharakters.
Seit 2007 parken Radfahrende ihr Fahrrad im Norden des Hauptbahnhofs auf 440 Stellplätzen im Osttunnel mit direktem Zugang zu den Bahngleisen. Als Serviceangebote gibt es Schließfächer zu mieten und eine Pumpmöglichkeit. Im April 2018 eröffnete im ehemaligen Parkhaus P3 die Karlsruher Fahrradstation Süd.
In der neuen Fahrradstation stehen nun 680 Fahrradstellplätze zur Verfügung, darunter auch Stellplätze für Sonderfahrräder sowie Servicebereiche mit Werkzeug, Schließfächern, ein Nebenraum zum Umkleiden und Lademöglichkeiten für E-Bikes. Die Einfahrt befindet sich am südlichen Bahnhofplatz westlich des Bahnhofzugangs. Der Ausgang führt direkt zur Fußgängerpassage im Hauptbahnhof.
Karlsruhe hat den „Deutschen Fahrradpreis" in der Kategorie „Die fahrradfreundlichste Entscheidung – Kommunikation" gewonnen. Beim nationalen Radverkehrskonkgress in Potsdam nahm Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner, Leiterin des Stadtplanungsamts, den Preis für die Kampagne „Tu's aus Liebe" entgegen.
Bei dem jährlich vom Bundesumweltministerium ausgeschriebenen Wettbewerb (vormals Bundeswettbewerb Kommunaler Klimaschutz) sicherte sich Karlsruhe 2016 mit seiner Bewerbung „Anpassung an den Klimawandel – Bestandsaufnahme, Strategie, Umsetzung" einen Platz auf dem Siegerpodest und ein Preisgeld von 25.000 Euro.
Ausgeschrieben wird der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik.
Der damalige Umweltdezernent Klaus Stapf nahm am 28. November 2016 den Preis in Berlin entgegen. Das Preisgeld von 25.000 Euro will er für die Initiative ‚Meine Grüne Stadt Karlsruhe‘ verwenden.
Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis zeichnet seit 2012 Kommunen aus, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten eine umfassende nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und in den Themenfeldern der Verwaltung erfolgreiche Nachhaltigkeitsprojekte realisiert haben.
Die Stiftung vergibt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, den kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Im Jahr 2014 haben sich rund 500 Unternehmen für den Unternehmenswettbewerb sowie 65 Kommunen für den Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden beworben.
Karlsruhe ist Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2015. Beim bundesweiten Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis überzeugte die Fächerstadt unter anderem mit ihren zahlreichen Aktivitäten beim Klimaschutz. Karlsruhe setzte sich als Großstadt in der Endrunde gegen das fränkische Nürnberg und Recklinghausen (NRW) durch. Beworben hatten sich insgesamt mehr als 100 Kommunen in drei Kategorien – große, mittlere und kleine Städte und Gemeinden. Die jeweiligen Sieger erhalten von der Allianz Umweltstiftung 35.000 Euro, zweckgebunden für Projekte zur Nachhaltigkeit. Das Preisgeld stellte die Stadt Karlsruhe Vereinen, gemeinnützigen Organisationen und Schulen zur Verfügung, die mit eigenen Projekten eine nachhaltige Stadtentwicklung fördern.
Im Folgenden finden Sie einige Impressionen der Preisverleihung, die am 27. November 2015 in Düsseldorf stattfand (Fotos: Marc Darchinger, Darius Misztal, Frank Fendler).
Beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 gelangte die Stadt Karlsruhe in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Großstädte" mit ihrer Erstbewerbung unter die TOP 3. Der damalige Bürgermeister Klaus Stapf nahm die Ehrung beim Festakt in Düsseldorf entgegen. Insgesamt sei Karlsruhe in allen Bereichen der Nachhaltigkeit gut aufgestellt – besonders die zukunftsweisenden Konzepte im Bereich Infrastruktur und Mobilität könnten überzeugen und hätten Vorbildcharakter, so die Jury. Deutliches Wachstum bringe eine angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt mit sich. Karlsruhe begegne den Herausforderungen mit nachhaltiger Entwicklung und innovativen Formen der Bürgerbeteiligung.
Bereits zum zweiten Mal nach 2010 haben die Stadtwerke Karlsruhe den renommierten Umweltpreis für Unternehmen des Landes Baden-Württemberg in der Kategorie „Handel und Dienstleistungen" gewonnen. „Dieser Preis wird an Unternehmen verliehen, die mutig und vorbildlich auf betrieblichen Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften setzen", so Umweltminister Franz Untersteller bei seiner Laudatio.
Weitere Informationen zum Umweltpreis für Unternehmen und zur Preisverleihung an die Stadtwerke finden Sie auf den Seiten der Stadtwerke Karlsruhe.
Die Stadt Karlsruhe gehört zu den Gewinnern des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgeschriebenen Preises „Innovation schafft Vorsprung". In der Kategorie „Innovative Beschaffung zur nachhaltigen Sanierung öffentlicher Gebäude" überzeugte sie durch die Verwendung naturbelassener Posidonia-Fasern bei ausgewählten Dachbodendämmungen in städtischen Gebäuden.
Das Klima-Bündnis ist das größte europäische Städtenetzwerk für den Klimaschutz. In diesem weltumspannenden Bündnis arbeiten fast 2.000 Mitgliedskommunen in 26 europäischen Staaten, Bundesländer, Provinzen, NGOs und andere Organisationen gemeinsam aktiv daran, den Klimawandel zu bekämpfen. Dabei sind rund 635 Kommunen aus Deutschland (Stand: Oktober 2024) Teil der Basis für die erfolgreiche Arbeit des Klima-Bündnisses.
Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, setzt das Klima-Bündnis auf das Engagement und die Vielfalt der lokalen Ebene. Europäische Kommunen betreiben Klimaschutz mit erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparungen. Für indigene Gemeinden steht der Schutz ihrer Wälder und ihrer territorialen Rechte im Vordergrund.
Die Initiative versteht sich als Teil der Bemühungen um nachhaltige Entwicklung und Gerechtigkeit zwischen Nord und Süd. Mit ihrer Teilnahme verpflichten sich die Mitglieder zu einer kontinuierlichen Verminderung ihrer Treibhausgasemissionen.
Ziel ist es, alle fünf Jahre die CO2-Emissionen um 10 Prozent zu reduzieren. Dabei soll der wichtige Meilenstein einer Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen (Basisjahr 1990) bis 2030 erreicht werden. Langfristig streben die Bündnis-Städte und -Gemeinden eine Verminderung ihrer CO2-Emissionen auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Einwohner und Jahr durch Energiesparen, Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien an.
Die Stadt Karlsruhe ist dem Städtenetzwerk im Januar 2011 beigetreten.
Bei dem Verein Klimaschutz im Bundestag e.V. (KiB) tun sich rund 900 Unternehmen, Verbände, Kommunen und Einzelpersonen zusammen und treten für eine realistische und ambitionierte Klimapolitik ein.
Der Verein hat als Ziel, Bürgerinnen und Bürger mit Bundestagsabgeordneten und ihren Mitarbeitenden ins Gespräch zu bringen. Im Fokus stehen die Perspektiven und das Wissen von Praktikerinnen und Praktikern. Ziel ist es, Bundestagsabgeordnete zu konkreten und wirksamen Klimaschutzmaßnahmen zu bewegen.
Mit ihrer Mitgliedschaft bekennt sich die Stadt zu den Zielen des Vereins.