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Netzwerkarbeit

Karlsruhe vernetzt sich lokal, regional, grenzüberschreitend und in ganz Europa. Die Stadtverwaltung ist in über 45 europäisch ausgerichteten Netzwerken aktiv. Sie sind teils themenübergreifend aufgestellt, teils an konkreten Bedarfen ausgerichtet. Über 27 städtische Ämter, Dezernate und Gesellschaften bringen sich in die internationale Netzwerkarbeit aktiv ein.

Netzwerkarbeit

45 europaweit ausge­rich­te­te ­Netz­wer­ke

Karlsruhe ist aktiv: Neben themen­über­grei­fen­den Netzwerken, wie bei­spiels­weise Eurocities und dem Rat der Gemeinden und Regionen Europas, sind die Ko­ope­ra­tio­nen oft direkt am Bedarf der städti­schen Dienst­stel­len und Gesell­schaf­ten ausge­rich­tet. Der fachliche Austausch mit den Kol­le­gin­nen und Kollegen anderer deutscher und europäi­scher ­Städte eröffnet zahlreiche Möglich­kei­ten: Gemeinsam werden ak­tu­elle Heraus­for­de­run­gen der lokalen Agenda diskutiert, eigene ­Lö­sungs­an­sätze vorge­stellt und vom Know-how und den Erfah­run­gen an­de­rer Städte profitiert.

Die inter­na­tio­nale Netzwerk­ar­beit ­bringt damit einen ganz konkreten Mehrwert für die betei­lig­ten ­Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter und Karlsruhe wird Deutsch­landweit und europaweit wahrge­nom­men.

Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) ist eine europa­weite Organi­sa­tion kommunaler und regionaler Gebiets­kör­per­schaf­ten. Die deutsche Sektion des RGRE ist als Kommu­nal­ver­band von rund 800 europaen­ga­gier­ten deutschen Städten, Gemeinden und Landkrei­sen vertreten. Karlsruhe ist seit dem Jahr 2000 ordent­li­ches Mitglied und nimmt durch die Stabs­stelle Außen­be­zie­hun­gen und Strate­gi­sches Marketing regelmäßig an der Arbeits­ge­mein­schaft der EU- und Förder­mit­tel­re­fe­rierende teil.

Neben der Diskussion aktueller Themen der europa­po­li­ti­schen Agenda und deren Auswir­kun­gen auf die deutschen Kommunen, ist der Infor­ma­ti­ons- und Erfah­rungs­aus­tausch zur aktuellen EU-Förder­mit­tel­po­li­tik und zu EU-Projekten Schwerpunkt der Zusammenarbeit. Seit dem Jahr 2015 verstärkt die Stadt Karlsruhe auch auf politi­scher Ebene den themen­be­zo­ge­nen, inter­kom­mu­na­len Infor­ma­ti­ons­aus­tausch: sie ist im Deutsch-Franzö­si­schen Ausschuss (DFA), im Deutsch-Polnischen Ausschuss (DPA), im Ausschuss für Kommunale Entwicklungszusammenarbeit und im Arbeitskreis junger Mandatsträger*innen durch Stadträte und Stadträtinnen vertreten.

Oberbür­ger­meis­ter Dr. Frank Mentrup wurde im November 2018 zum Präsi­den­ten der deutschen Sektion des RGRE gewählt. Im Rahmen seiner dreijährigen Präsidentschaft machte er es sich zur Aufgabe, den Bürge­r*in­nen die Vorzüge Europas greifbarer und verständ­li­cher zu machen sowie die Rolle junger Mandats­trä­ger*innen im RGRE zu stärken.

Im Arbeits­kreis Europa­ko­or­di­na­to­ren des Städtetags Baden-Württem­berg beteiligt sich die Stadt Karlsruhe, vertreten durch die Stabs­stelle Außen­be­zie­hun­gen und Strate­gi­sches Marketing, zu aktuellen europa­po­li­ti­schen Schwer­punk­ten. Themen sind unter anderem die "Urbane Agenda für die EU", die Steigerung der Europa­fä­hig­keit innerhalb der Verwaltung, EU-Förder­mit­tel und EU-Projekt­ar­beit, die kommunale Entwick­lungs­zu­sam­men­ar­beit, die europäi­sche Asyl- und Flücht­lings­po­li­tik sowie inter­na­tio­na­le Handels­ab­kom­men.

Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup ist seit dem 4. August 2023 Präsident des Städtetags Baden-Württemberg.

Seit 2011 ist Karlsruhe Mitglied im europäi­schen Städte­netz­werk EUROCITIES.  Die Plattform der 190 größten Städte Europas gehört zu den einfluss­reichs­ten Vertre­tun­gen kommunaler Interessen auf EU-Ebene.

In sechs Themen­fo­ren und zahlrei­chen Arbeits­grup­pen und Projekten deckt EUROCITIES die Kernthemen der lokalen Agenda ab: Wirtschaft, Kultur, Umwelt, Wissens­ge­sell­schaft, Mobilität und Soziales. EUROCITIES bringt kommunale Anliegen und Positionen gezielt in den europa­po­li­ti­schen Diskurs ein. Das Netzwerk trägt entschei­dend dazu bei, aktuelle Problem­stel­lun­gen sichtbar zu machen, praxis­ori­en­tierte Lösungs­vor­schläge anzubieten und EU-Gesetz­ge­bung im Sinne der Städte positiv zu beein­flus­sen.

Die Stadt Karlsruhe engagiert sich insbe­son­dere in den Foren Kultur und Mobilität und ist zudem auf der EUROCITIES Coope­ra­tion Platform vertreten. Sie beteiligt sich an den Arbeits­grup­pen "Urban Agenda", "Mobility of Artists", "Cultural Access and Entit­le­ment", "Creative Indus­tries" und "Public Services". Punktuell und themenbezogen nehmen Beschäftigte der städtischen Ämter und Gesellschaften an weiteren Fachveranstaltungen teil.

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