Menü
- Stadt & Rathaus
- Bildung & Soziales
- Umwelt & Klima
- Kultur & Freizeit
- Mobilität & Stadtbild
- Wirtschaft & Wissenschaft
Karlsruhe vernetzt sich lokal, regional, grenzüberschreitend und in ganz Europa. Die Stadtverwaltung ist in über 45 europäisch ausgerichteten Netzwerken aktiv. Sie sind teils themenübergreifend aufgestellt, teils an konkreten Bedarfen ausgerichtet. Über 27 städtische Ämter, Dezernate und Gesellschaften bringen sich in die internationale Netzwerkarbeit aktiv ein.
Karlsruhe ist aktiv: Neben themenübergreifenden Netzwerken, wie beispielsweise Eurocities und dem Rat der Gemeinden und Regionen Europas, sind die Kooperationen oft direkt am Bedarf der städtischen Dienststellen und Gesellschaften ausgerichtet. Der fachliche Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen anderer deutscher und europäischer Städte eröffnet zahlreiche Möglichkeiten: Gemeinsam werden aktuelle Herausforderungen der lokalen Agenda diskutiert, eigene Lösungsansätze vorgestellt und vom Know-how und den Erfahrungen anderer Städte profitiert.
Die internationale Netzwerkarbeit bringt damit einen ganz konkreten Mehrwert für die beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Karlsruhe wird Deutschlandweit und europaweit wahrgenommen.
Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup wurde im November 2018 zum Präsidenten der deutschen Sektion des RGRE gewählt. Im Rahmen seiner dreijährigen Präsidentschaft machte er es sich zur Aufgabe, den Menschen in Karlsruhe die Vorzüge Europas greifbarer und verständlicher zu machen sowie die Rolle junger Mandatsträger*innen im RGRE zu stärken.
Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) ist eine europaweite Organisation kommunaler und regionaler Gebietskörperschaften. Die deutsche Sektion des RGRE ist als Kommunalverband von rund 800 europaengagierten deutschen Städten, Gemeinden und Landkreisen vertreten. Karlsruhe ist seit dem Jahr 2000 ordentliches Mitglied und nimmt durch die Stabsstelle Außenbeziehungen und Strategisches Marketing regelmäßig an der Arbeitsgemeinschaft der EU- und Fördermittelreferierende teil.
Neben der Diskussion aktueller Themen der europapolitischen Agenda und deren Auswirkungen auf die deutschen Kommunen, ist der Informations- und Erfahrungsaustausch zur aktuellen EU-Fördermittelpolitik und zu EU-Projekten Schwerpunkt der Zusammenarbeit. Seit dem Jahr 2015 verstärkt die Stadt Karlsruhe auch auf politischer Ebene den themenbezogenen, interkommunalen Informationsaustausch: sie ist im Deutsch-Französischen Ausschuss (DFA), im Deutsch-Polnischen Ausschuss (DPA), im Ausschuss für Kommunale Entwicklungszusammenarbeit und im Arbeitskreis junger Mandatsträger*innen durch Stadträte und Stadträtinnen vertreten.
Im Arbeitskreis Europakoordinatoren des Städtetags Baden-Württemberg beteiligt sich die Stadt Karlsruhe, vertreten durch die Stabsstelle Außenbeziehungen und Strategisches Marketing, zu aktuellen europapolitischen Schwerpunkten. Themen sind unter anderem die "Urbane Agenda für die EU", die Steigerung der Europafähigkeit innerhalb der Verwaltung, EU-Fördermittel und EU-Projektarbeit, die kommunale Entwicklungszusammenarbeit, die europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik sowie internationale Handelsabkommen.
Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup ist seit dem 4. August 2023 Präsident des Städtetags Baden-Württemberg.
Von 2011 bis Ende 2025 war die Stadt Karlsruhe Mitglied im europäischen Städtenetzwerk EUROCITIES. Die Plattform der 200 größten Städte Europas gehört zu den einflussreichsten Vertretungen kommunaler Interessen auf EU-Ebene.
Im Zuge der Haushaltskonsolidierung musste die Mitgliedschaft bei EUROCITIES gekündigt werden. Die Stadtverwaltung behält sich vor, dem Netzwerk wieder beizutreten, sofern die Haushaltslage es zulässt und städtische Dienststellen und/oder Gesellschaften Interesse an einer aktiven Mitarbeit signalisieren.
In sechs Themenforen und zahlreichen Arbeitsgruppen und Projekten deckt EUROCITIES die Kernthemen der lokalen Agenda ab: Wirtschaft, Kultur, Umwelt, Wissensgesellschaft, Mobilität und Soziales. EUROCITIES bringt kommunale Anliegen und Positionen gezielt in den europapolitischen Diskurs ein. Das Netzwerk trägt entscheidend dazu bei, aktuelle Problemstellungen sichtbar zu machen, praxisorientierte Lösungsvorschläge anzubieten und EU-Gesetzgebung im Sinne der Städte positiv zu beeinflussen.
Die Stadt Karlsruhe engagierte sich insbesondere in den Foren Kultur und Mobilität und war zudem regelmäßig auf der EUROCITIES Cooperation Platform vertreten. Sie beteiligte sich an den Arbeitsgruppen „Urban Agenda“, „Mobility of Artists“, „Cultural Access and Entitlement“, „Creative Industries“ und „Public Services“. Punktuell und themenbezogen nahmen Beschäftigte der städtischen Ämter und Gesellschaften an weiteren Fachveranstaltungen teil.
Ein besonderer Höhepunkt war die Ausrichtung des EUROCITIES Mobilitätsforums 2019 in Karlsruhe: Rund 120 Stadt- und Verkehrsplanerinnen und Verkehrsplaner aus ganz Europa kamen ins Karlsruher Rathaus, um sich zu aktuellen Entwicklungen der Verkehrs- und Stadtentwicklungspolitik sowie zu Best-Practice-Beispielen und EU-Projekten im Bereich CO2-Reduzierung auszutauschen. Dabei konnte eine europaweite Sichtbarkeit für das Karlsruher Mobilitätsprofil erzeugt werden.
Stabsstelle Außenbeziehungen und Strategisches Marketing
Internationale und Europäische Angelegenheiten / Internationales und Europa