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Die Stadtverwaltung Karlsruhe setzt strategisch wichtige Projekte mit EU-Fördermitteln um. So werden die Ziele der EU durch innovative Projekte vor Ort wirksam. Zusätzlich werden Kooperationen mit Partnerorganisationen in ganz Europa angestoßen.
Die Stadtverwaltung Karlsruhe und städtische Einrichtungen sind in zahlreichen EU-Projekten aktiv. Die Stabsstelle Außenbeziehungen und Strategisches Marketing ist zentrale Anlaufstelle für EU-Förderung für die Stadtverwaltung und beteiligt sich an thematisch relevanten EU-Projekten. Die aktuelle Förderperiode läuft von 2021 bis 2027.
Fördermittel für Karlsruhe: Städtische Einrichtungen setzen jedes Jahr rund 40 EU-Projekte um. Wichtig ist für die Stadt vor allem der Europäische Sozialfonds Plus – hier ist der ESF-Arbeitskreis aktiv, der passgenaue Bildungs- und Beschäftigungsprojekte von lokalen Trägern zur Förderung empfiehlt. Jährlich erhält die Stadt so 338.000 Euro von der EU. Die Geschäftsstelle ist bei der Arbeitsförderung Karlsruhe gGmbH angesiedelt.
Karlsruhe profitiert außerdem vom Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE), der vor allem über das RegioWIN 2030-Entwicklungskonzept der TechnologieRegion Karlsruhe umgesetzt wird. Mit dem Projekt regiomove konnte zum Beispiel ein neuer Mobilitätsverbund geschaffen werden und aktuell erforscht das Projekt regioKArgoTramTrain neuartige Konzepte für den Warentransport.
Die EU fördert in Karlsruhe noch mehr Projekte zu wichtigen Themen, unter anderem Auslandsaufenthalte in der Schul- und Berufsbildung, Kulturprojekte und Maßnahmen zur Klimaanpassung.
Deine Bewerbungen bleiben erfolglos? Du weißt nicht warum? Oder bist Du Dir nicht sicher, welcher Beruf eigentlich zu Dir passt? Das Projekt match&win der Arbeitsförderung Karlsruhe gGmbH hilft jungen Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und unterstützt Betriebe mit offenen Lehrstellen. Der Europäische Sozialfonds (ESF) übernimmt 40 Prozent der Projektkosten.
Dieses und andere spannende Projekte werden über den lokalen ESF-Arbeitskreis in der Stadt Karlsruhe gefördert. Weitere Zielgruppen der ESF-Förderung sind: benachteiligte Langzeitarbeitslose, diskriminierte Personengruppen, Frauen mit Gewalterfahrung und marginalisierte junge Menschen. Lokale Träger können sich in jährlichen Ausschreibungsrunden bewerben.
Die Entwicklung von Wetterereignissen beschleunigt sich mit teils gravierenden Auswirkungen auf die Binnenschifffahrt. Vor diesem Hintergrund haben sich die Karlsruher Rheinhäfen mit den Häfen von Straßburg, Kehl, Mannheim, Ludwigshafen (Rhein), Mulhouse und Basel im EU-Projekt CRANE zusammengeschlossen, um gemeinsam die Klimarisiken der Zukunft für die Hafenaktivitäten am Oberrhein zu untersuchen und geeignete Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln. Der Karlsruher Rheinhafen mit seinen Partnerhäfen verdeutlicht die Wichtigkeit von grenzüberschreitenden Netzwerken für den
Informationsaustausch sowie den Aufbau von Kooperationen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Überwindung nationaler Grenzen.
Im November 2023 organisierten die Stadt Karlsruhe, EUROPE DIRECT im Regierungspräsidium und IHK Karlsruhemit Förderung des Staatsministeriums Baden-Württemberg den 2. Karlsruher Erasmus Day. An der Carl-Hofer-Schule informierten sich zunächst viele Interessierte von Berufsschulen und Unternehmen aus Stadt und Region zu Erasmus+ in der Berufsbildung. Der wichtige Beitrag des EU-Programms zu Toleranz und
Offenheit wurde im Anschluss in der IHK hervorgehoben. Zwei Karlsruher Auszubildende berichteten von ihrem Auslandspraktikum, das sie persönlich weit nach vorne
gebracht habe – mit wichtigen Einblicken in eine neue Sprache und Kultur. Dies bestätigten auch Diskussionsteilnehmende der Heinrich-Hertz-Schule und der Abteilung Berufliche
Ausbildung am KIT. Angesichts des Azubi-Mangels sei die Internationalisierung der Ausbildung ein klarer Wettbewerbsvorteil. EU-Kommissionsvertreter Renke Deckarm warb im Europäischen Jahr der Kompetenzen um mehr Akzeptanz für Erasmus+ bei den Betrieben. Die Anwesenden gaben ihm Wünsche zu verbesserter Nutzerfreundlichkeit und Entlastungen bei der Antragsstellung mit.
Hier geht es zum Bericht in der Stadtzeitung
Hier finden Sie weitere Informationen der Europäischen Kommission
EU-Projekte bringen vor Ort also einen klaren Mehrwert; sie sind aber auch aufwändig in der Planung und Umsetzung – deswegen setzt sich die Stadt Karlsruhe auf allen Ebenen für Erleichterungen der aktuell sehr komplexen Förderbedingungen ein.
Stabsstelle Außenbeziehungen und Strategisches Marketing
Fördermittelmanagement und Sonderprojekte