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Würdigung von sozialem Engagement

Stadt Karlsruhe ehrt Nachlass- und Stiftungsgebende mit Grabgestecken

Grabgesteck Mit Gestecken schmückt die Stadt Karlsruhe zu Weihnachten die Gräber von über 40 Nachlass- und Stiftungsgebenden. © Stadt Karlsruhe, Ursula Voboril

Auch in diesem Jahr schmückt die Stadt Karlsruhe wieder zu Weihnachten die Gräber von verstorbenen Nachlass- und Stiftungsgebenden. „Wenn eine Person ihr Erbe der Stadt Karlsruhe anvertraut, ist das für uns in jedem einzelnen Fall etwas Besonderes“, sagt dazu Ursula Voboril. Sie kümmert sich um die Stiftungen, die von Bürgerinnen und Bürger zugunsten der Stadt eingerichtet wurden. „Diese Personen haben sich bewusst dafür entschieden, ihr Erbe für eine noch lebenswertere Stadt einzusetzen“.

Daher sei es der Verwaltung ein wichtiges Anliegen, die besondere Form bürgerschaftlichen Engagements sichtbar zu machen. Ein Baustein dieser Würdigungskultur sind die Gestecke, mit denen die Stadt jedes Jahr zur Weihnachtszeit die Gräber schmückt. Diese haben eine Schleife in den Stadtfarben rot und gelb, darauf heißt es: „Die Stadt Karlsruhe dankt für das großzügige Erbe“. Mittlerweile erhält und pflegt die Stadt über 40 Gräber von Nachlass und Stiftungsgebenden.

Viele Projekt erfolgreich umgesetzt

„Ich bin jedes Mal fasziniert, wenn ich auf ein Jahr zurückblicke und sehe, was die Nachlass- und Stiftungsmittel wieder möglich gemacht haben“, freut sich Ursula Voboril. So wurde beispielsweise einem Kind ein Landschulheimaufenthalt ermöglicht, ein Gehwagentraining in einem Seniorenzentrum wurde initiiert, Preise an Geigenschülerinnen und -schüler vergeben sowie ein Sekretabsauger für Babys im Städtischen Klinikum beschafft. Ebenfalls dem Klinikum kam der Nachlass von Max und Elfriede Elzmann zugute, indem dort eine Begegnungsstätte im Freien für Patientinnen und Patienten, Angehörige und Mitarbeitende eingerichtet wurde. Dabei sollte man allerdings nicht nur auf die Projekte schauen, sondern auch „auf diejenigen blicken, die sie möglich gemacht haben und sie ehren“, betont Ursula Voboril.

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