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Weitere Förderung für Hospiz- und Palliativnetzwerk

Würde bis zuletzt / Einrichtung eines stationären Hospizes diskutiert

Zwei ältere Menschen mit Gehbehinderung laufen mit Rollator und Stock über Marktplatz Die Versorgung für Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige in der Region zu optimieren – mit diesem Ziel startete 2024 der Hospiz- und Palliativkompass Karlsruhe. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Die Versorgung für Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige in der Region zu optimieren – mit diesem Ziel startete 2024 der Hospiz- und Palliativkompass Karlsruhe. Das Netzwerk dient dazu, im Stadt- und Landkreis Pflegedienste, Ärztinnen und Ärzte, ambulante Hospizdienste, ambulante Palliativversorgung und weitere Beteiligte zu koordinieren. Das sei wichtig, um eine Versorgung am Lebensende zu verbessern und zu sichern, hieß es in der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen. Dabei gehe es auch darum, stationäre Aufnahmen möglichst zu vermeiden sowie Kliniken und Hausärzte bei der Pflege von Angehörigen zu entlasten und schließlich die Menschenwürde bis zuletzt zu sichern.

Das Netzwerk steht unter der gemeinsamen Trägerschaft des Diakonischen Werks Karlsruhe und dem gemeinnützigen Hospiz- und Palliativnetzwerk Arista. Das Diakonische Werk Karlsruhe ist geschäftsführender Träger. Die Verwaltung informierte darüber, dass die Stadt die Stelle auch für 2026 und 2027 bezuschusst. Dadurch sollen die Strukturen erhalten werden. Aktuell sind 41 Mitglieder Teil des Netzwerks.

Aus dem Ausschuss gab es zudem Fragen zur geplanten Einrichtung eines stationären Hospizes in Karlsruhe in Trägerschaft von Arista. Die Stadt geht von acht bis zwölf Hospizplätzen aus, die in den kommenden Jahren entstehen sollen. Die Gelder für die neue Förderung stammen aus zweckgebundenen Spendenmitteln des Friedhofs- und Bestattungsamts. Voraussetzung für die Fortsetzung war, dass der Landkreis sowie die Krankenkasse sich ebenfalls wieder an der Projektförderung beteiligen. Das wurde vom Landkreis für 2026 zugesagt. Die Auszahlung der städtischen Förderung für nächstes Jahr steht unter dem Vorbehalt, dass sich auch hier der Landkreis beteiligt.

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