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Vermehrte Fälle von Kaninchenpest

Menschen genießen den Frühling auf dem Hügel der Günther-Klotz-Anlage In der Günther-Klotz-Anlage haben Spaziergehende tote Wildkaninchen aufgefunden. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Aktuell häufen sich Meldungen von tot aufgefundenen Wildkaninchen in Karlsruhe, insbesondere in und um die Günther-Klotz-Anlage. Die zuständigen städtischen Ämter gehen davon aus, dass die Tiere an der Kaninchenpest, Myxomatose, erkrankt waren. Von einer Vergiftung durch ausgelegte Giftköder wird nicht ausgegangen. Auch handelt es sich nicht um die auf den Menschen übertragbare Erkrankung Tularämie, auch Hasen- oder Nagerpest genannt.

Die Myxomatose ist eine Viruserkrankung, die vor allem Kaninchen und Hasen betrifft. Sie tritt in Wildkaninchenpopulationen immer wieder wellenartig, oft im Spätsommer, auf. Das Virus wird durch direkten Kontakt zwischen den Tieren und über Stechmücken sowie Flohstiche übertragen. Für den Menschen ist es ungefährlich, während es für die meisten Wildkaninchen tödlich verläuft. Die zuständigen städtischen Stellen beobachten die Karlsruher Kaninchenpopulation intensiv. Hinweise aus der Bevölkerung helfen dabei sehr, Brennpunkte schnell zu erkennen, erkrankte Tiere zu erlösen und Kadaver zeitnah zu entsorgen.

Wenn Sie ein krankes oder verendetes Wildkaninchen finden, beachten Sie bitte folgende Handlungshinweise der Stadt Karlsruhe: Tier nicht anfassen und den Fundort an die Wildtierbeauftragte im Forstamt unter 0721-133 7365 oder melden.

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